Me­lo­nen­mit­kur­ze­mWeg

Ostthüringer Zeitung (Schmölln) - - Ratgeber -

Ei­ni­ge Me­lo­nen kann der Land­wirt mit ei­ner Hand hoch­he­ben. An­de­re sind so schwer, dass er ei­ne Schub­kar­re braucht! Der Land­wirt Jo­han­nes Dit­tert baut Was­ser­me­lo­nen, Netz­me­lo­nen und Ho­nig­me­lo­nen an. Und zwar in der Nä­he von Fürs­ten­feld­bruck, ei­ner Stadt im Bun­des­land Bay­ern. Die meis­ten Me­lo­nen, die bei uns im Su­per­markt ver­kauft wer­den, kom­men aus Län­dern am Mit­tel­meer. Dort in der Tür­kei oder in Spa­ni­en ist es warm, so wach­sen die Me­lo­nen gut. In Deutsch­land hel­fen et­wa Fo­li­en­tun­nel, da­mit die Me­lo­nen ge­nug Wär­me ha­ben.

Ein Vor­teil der Me­lo­nen aus Bay­ern: Sie müs­sen nicht so weit trans­por­tiert wer­den. Das ist gut für das Kli­ma. Und ei­ni­ge Leu­te fin­den, dass die­se Me­lo­nen auch sü­ßer schme­cken.

Üb­ri­gens: Streng ge­nom­men sind die ku­gel­run­den Tei­le gar kein Obst. Die Fach­leu­te zäh­len sie zum Ge­mü­se. Denn Me­lo­nen ge­hö­ren zur Fa­mi­lie der Kür­bisGe­wäch­se. (dpa)

FO­TO: SVEN HOP­PE/DPA

Land­wirt Jo­han­nes Dit­tert baut seit drei Jah­ren in Bay­ern Me­lo­nen an.

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