Sor­ge vor Kei­men

Je­de drit­te Frau fürch­tet sich vor Kli­ni­ken

Ostthüringer Zeitung (Schmölln) - - Politik -

Ber­lin.

Frau­en ha­ben häu­fi­ger Angst vor ei­ner sta­tio­nä­ren Be­hand­lung im Kran­ken­haus als Män­ner: Fast je­de drit­te Pa­ti­en­tin (32 Pro­zent) und je­der vier­te Pa­ti­ent (25 Pro­zent) fürch­tet sich ei­ner neu­en For­sa-Um­fra­ge zu­fol­ge vor ei­nem Kli­nik­auf­ent­halt.

Die re­prä­sen­ta­ti­ve Be­fra­gung im Auf­trag der Kauf­män­ni­schen Kran­ken­kas­se (KKH), die un­se­rer Redaktion vor­liegt, zeigt zu­dem, wel­che Be­fürch­tun­gen die Deut­schen im Ein­zel­nen ha­ben: So ha­ben 81 Pro­zent der­je­ni­gen, die Sor­gen vor ei­ner sta­tio­nä­ren Be­hand­lung ha­ben, Angst vor ei­ner An­ste­ckung mit schwer be­han­del­ba­ren Kran­ken­haus­kei­men. Je­der Zwei­te fürch­tet sich vor der Not­wen­dig­keit ei­ner er­neu­ten Ope­ra­ti­on oder Kom­pli­ka­tio­nen bei der Nar­ko­se. Ei­ne mög­li­che schlech­te Wund­hei­lung und man­gel­haf­te Qua­li­tät der ver­wen­de­ten Me­di­zin­pro­duk­te spie­len für 48 Pro­zent ei­ne Rol­le. Ver­ges­se­nes OP-Be­steck im Kör­per und Me­di­ka­men­ten­un­ver­träg­lich­keit sind für je­den Drit­ten ein Grund, sich Sor­gen zu ma­chen.

Für acht von zehn Deut­schen ist der ei­ge­ne Arzt ers­ter An­sprech­part­ner bei Fra­gen rund um die sta­tio­nä­re Be­hand­lung. Drei Vier­tel der Be­frag­ten wür­den zu­dem das In­ter­net für die Re­cher­che nut­zen. Er­fah­run­gen aus dem Freun­des­kreis sind für zwei Drit­tel ei­ne In­for­ma­ti­ons­quel­le. Für die Stu­die wa­ren im Ju­li rund 1000 Bun­des­bür­ger zwi­schen 18 und 70 Jah­ren be­fragt wor­den. (ju­le)

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