Stadt­ver­wal­tung soll rund um die Uhr er­reich­bar sein

Sch­m­ölln setzt auf di­gi­ta­le Di­enst­leis­tun­gen. Ers­te Leis­tungs­an­ge­bo­te sind be­reits on­li­ne ab­ruf­bar

Ostthüringer Zeitung (Schmölln) - - Lokales - Von Ja­na Bo­rath FO­TO: JA­NA BO­RATH

Die Stadt­ver­wal­tung Sch­m­ölln setzt auf di­gi­ta­le Di­enst­leis­tun­gen, mit de­nen sie für die Ein­woh­ner Sch­m­öllns und ih­rer Orts­tei­le rund um die Uhr er­reich­bar sein will. Ziel ist es, dass al­le Ver­wal­tungs­dienst­leis­tun­gen on­li­ne ab­ruf­bar sind. Die Bür­ger sol­len nicht mehr an Öff­nungs­zei­ten der Ver­wal­tung ge­bun­den sein, so sie et­was zu er­le­di­gen ha­ben.

Auch der Gang zum Amt blie­be er­spart. Bis das in Sch­m­ölln so weit ist, kann es frei­lich noch et­was dau­ern. En­de 2022 sol­len die Of­fer­ten kom­plett on­li­ne ab­ruf­bar sein.

Ganz prak­tisch an­ge­lau­fen ist das Vor­ha­ben jetzt mit klei­nen Schrit­ten. Hun­de kön­nen be­reits on­li­ne über die In­ter­net­sei­te der Kom­mu­ne an- und ab­ge­mel­det wer­den. In Vor­be­rei­tung ist die On­li­ne-An- und Ab­mel­dung für Ki­ta­be­treu­ung so­wie die Be­an­tra­gung von Baum­fäl­lun­gen. Auch so ge­nann­te Bür­ger­mel­dung kön­nen on­li­ne vor­ge­nom­men wer­den.

„Der gan­ze an­de­re Rest ist noch in der Be­ar­bei­tung“, sag­te Sch­m­öllns Bür­ger­meis­ter Sven Schra­de (SPD) jüngst im Pres­se­ge­spräch der Stadt.

Denn die tech­ni­sche Aus­stat­tung, um das zu er­mög­li­chen, sei die ei­ne Sei­te. Die an­de­re Sei­te sei, dass sich die Mit­ar­bei­ter der Ver­wal­tung dar­auf ein­rich­ten müs­sen. „Es wird Schu­lun­gen ge­ben, die Ver­wal­tung muss neu or­ga­ni­siert wer­den“, so Schra­de. Bis En­de 2020 will Sch­m­ölln je­doch 80 Pro­zent al­ler Leis­tun­gen on­li­ne an­bie­ten und de­ren Be­ar­bei­tung ab­si­chern. Da­bei setzt Sch­m­ölln auf die Un­ter­stüt­zung des Frei­staa­tes Thü­rin­gen. Die Lan­des­re­gie­rung hat ei­ne neue Ab­tei­lung ein­ge­rich­tet, de­ren Mit­ar­bei­ter den Kom­mu­nen hilf­reich zur Sei­te ste­hen sol­len. Nor­man Mül­ler aus Al­ten­burg, künf­ti­ger Lei­ter die­ser Ab­tei­lung: „Wir wer­den übers Land zie­hen und mit den Kom­mu­nen ar­bei­ten, da­mit sie al­les on­li­ne stel­len kön­nen.“Das Ar­beits­pen­sum scheint um­fang­reich. Im­mer­hin exis­tie­ren über 200 Ver­wal­tun­gen in Ge­mein­den, Städ­ten und Land­krei­sen in Thü­rin­gen, die dies be­trifft. Sch­m­ölln nimmt laut Mül­ler ei­ne Vor­rei­ter­rol­le ein, un­ter­des­sen gibt es be­reits auch Be­stre­bun­gen in No­bitz, um mit die­sem On­li­ne-Ser­vice zu ar­bei­ten. Vor­tei­le sieht Mül­ler schon jetzt. Bei rei­ner An­trag­stel­lung kön­ne enorm viel Zeit und Ar­beit ge­spart wer­den.

Ab 2020 soll es zu­dem in Sch­m­ölln ei­nen di­gi­ta­len In­foMo­ni­tor ge­ben, mit dem Ein­woh­ner und Gäs­te das Ak­tu­ells­te er­fah­ren: an­ge­fan­gen von Bau­stel­len in der Stadt bis hin zu In­for­ma­tio­nen zu Aus­flugs­tipps.

Sch­m­ölln setzt auf Hil­fe vom Land

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen: www.schmo­elln.de

Die Stadt­ver­wal­tung Sch­m­ölln setzt auf die Di­gi­ta­li­sie­rung ih­rer Leis­tun­gen. Hun­de kön­nen be­reits on­li­ne an- und ab­ge­mel­det wer­den.

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