End­lich wie­der Punk­te ein­fah­ren

Fußball-Re­gio­nal­li­gist ZFC Meu­sel­witz war­tet seit vier Pflicht­spie­len auf ein Er­folgs­er­leb­nis

Ostthüringer Zeitung (Schmölln) - - Sport - Von Jörg Wolf ■ Meu­sel­witz – VfB Au­er­bach, Sonn­tag, . Uhr, Blu­e­chip-Are­na

Die­ses Spiel des ZFC Meu­sel­witz beim Fußball-Dritt­li­ga­ab­stei­ger Ener­gie Cott­bus wird in die Ge­schichts­bü­cher der Ost­thü­rin­ger ein­ge­hen. Und zwar im Ka­pi­tel für Ne­ga­tiv­er­leb­nis­se. Kei­ner wuss­te so recht nach dem Ab­pfiff, was mit den Meu­sel­wit­zern in den rund zehn Schluss­mi­nu­ten ge­sche­hen war, als sie bis zur 81. Mi­nu­te mit ei­ner ver­meint­lich kom­for­ta­blen 2:0-Füh­rung im Rü­cken dann doch noch mit 2:3 durch drei Cott­bu­ser Tref­fer un­ter­gin­gen. „Ein Spiel ist oft­mals eben nicht ex­akt nach 90 Mi­nu­ten be­en­det, das soll­ten ei­ni­ge von uns

Meu­sel­witz.

be­her­zi­gen“, spiel­te Trai­ner Hei­ko We­ber auf die spä­ten To­re in der 90+1. so­wie 90+3. Mi­nu­te an, die den Spiel­stand kom­plett zu Un­guns­ten für den ZFC um­dreh­ten.

Um­so mehr gilt es nun, am Sonn­tag im Heim­spiel ge­gen den VfB Au­er­bach (An­pfiff 13.30 Uhr) Wie­der­gut­ma­chung zu be­trei­ben. Denn nach vier Pflicht­spiel­nie­der­la­gen in Fol­ge (ein­schließ­lich des Po­kal­spiels bei Wa­cker Nord­hau­sen) nä­hert sich der sonst sehr re­spek­ta­bel in die Sai­son ge­star­te­te ZFC jetzt be­droh­lich dem Ta­bel­len­kel­ler an. Platz 15 nach acht ab­sol­vier­ten Spiel­ta­gen müss­ten die Alarm­glo­cken an der Schnau­der schrill läu­ten las­sen.

Dass der ZFC die Par­ti­en zu­letzt durch­weg äu­ßerst un­glück­lich und nach re­spek­ta­blen Leis­tun­gen ver­lo­ren hat und zu­dem auf Au­gen­hö­he ge­gen die Spit­zen­teams agier­te, darf jetzt als Trost und Er­klä­rung nicht mehr her­hal­ten.

Au­er­bach ist nun ei­ner die­ser Geg­ner auf Au­gen­hö­he. Die Vogt­län­der lie­gen mit eben­falls acht Zäh­lern auf der Ha­ben­sei­te nur an­ge­sichts des bes­se­ren Tor­ver­hält­nis­ses auf dem 14. Platz und da­mit ei­nen Rang vor dem ZFC.

Die Au­er­ba­cher sind in der Meu­sel­wit­zer Are­na al­te Be­kann­te. 25 Auf­ein­an­der­tref­fen weist die Spiel­bi­lanz zwi­schen bei­den Teams ak­tu­ell aus. Mit ei­nem Plus für den ZFC, der de­rer zwölf Spie­le ge­wann. Sechs­mal trenn­te man sich Un­ent­schie­den, in sie­ben Par­ti­en be­hiel­ten die Au­er­ba­cher die Na­se vorn. Ei­ne Rech­nung aus der let­zen Par­tie in Meu­sel­witz dürf­te der ZFC den­noch of­fen ha­ben: Am 21. Ok­to­ber 2018 sieg­te der VfB mit 4:2.

Ak­tu­ell dürf­te dem ZFC zu­gu­te kom­men, dass mit dem wie­der­ge­ne­se­nen An­dy Tr­ü­ben­bach so­wie den vom Lehr­gang heim­ge­kehr­ten Hen­rik Ernst zwei Of­fen­siv­leu­te wie­der im Ka­der zu­rück sind. Ers­te Kurz­ein­sät­ze ha­ben sie be­reits ab­sol­viert und auch Trai­ner Hei­ko We­ber ist gu­ten Mu­tes, dass bei ste­ti­gem wei­te­ren Trai­ning die Form­kur­ve bei­der wei­ter an­stei­gen wird.

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