An­kla­ge nach „Ope­ra­ti­on Ader­lass“

Hau­ke wie De­nifl droht Frei­heits­stra­fe

Ostthüringer Zeitung (Schmölln) - - Sport -

Sie­ben Mo­na­te nach der Do­ping-Raz­zia bei der Nor­di­schen Ski-WM in See­feld hat die Staats­an­walt­schaft Inns­bruck An­kla­ge ge­gen den Lang­läu­fer Max Hau­ke und den Rad­sport­ler Ste­fan De­nifl er­ho­ben. Wie die Staats­an­walt­schaft am Mon­tag mit­teil­te, wirft sie De­nifl ge­werbs­mä­ßig schwe­ren Sport­be­trug vor. Der Ti­ro­ler, der im Zu­ge der Er­mitt­lun­gen ge­gen den Er­fur­ter Sport­me­di­zi­ner Mark S. ins Vi­sier der Be­hör­den ge­ra­ten war, ha­be be­gin­nend im Jahr 2014 bis zur Be­en­di­gung sei­ner Kar­rie­re En­de 2018 Blut­do­ping prak­ti­ziert und Wachs­tums­hor­mo­ne ge­nom­men. De­nifl ha­be in die­ser Zeit von den ge­täusch­ten Geld­ge­bern mehr als 500.000 Eu­ro er­hal­ten. Ihm droht ei­ne Frei­heits­stra­fe von bis zu zehn Jah­ren.

Hau­ke wird vor­ge­wor­fen, dass er sich in der Sai­son 2015/16 von dem Er­fur­ter Sport­arzt beim Ei­gen­blut­do­ping be­treu­en ließ und Wachs­tums­hor­mo­ne nahm. Ihm droht ei­ne Frei­heits­stra­fe von bis zu fünf Jah­ren. (dpa)

Inns­bruck.

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