Schä­den grö­ßer als ge­dacht

Ostthüringer Zeitung (Schmölln) - - Politik -

Vor dem na­tio­na­len Wald­gip­fel hat das Land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um sei­ne Schät­zung zum Aus­maß der Wald­schä­den deut­lich nach oben kor­ri­giert. In ei­nem Eck­punk­te­pa­pier zum Tref­fen, das un­se­rer Re­dak­ti­on vor­liegt, heißt es, 180.000 Hekt­ar Wald müss­ten auf­ge­fors­tet wer­den. Noch im April war das Mi­nis­te­ri­um von 110.000 Hekt­ar aus­ge­gan­gen. Das Mi­nis­te­ri­um geht von ins­ge­samt 105 Mil­lio­nen Fest­me­tern Schad­holz für 2018 und 2019 aus. Im Eck­punk­te­pa­pier lis­tet das Haus Vor­schlä­ge zur Be­wäl­ti­gung der Schä­den und zum Wie­der­auf­bau der Wäl­der auf. Un­ter an­de­rem will das Mi­nis­te­ri­um da­bei das Forst­schä­den-Aus­gleichs­ge­setz an­pas­sen. Re­ge­lun­gen, wann im Wald ein Kri­sen­fall vor­liegt und wel­che Kon­se­quen­zen sich dar­aus zum Bei­spiel steu­er­lich er­ge­ben, müss­ten über­prüft wer­den. (tma)

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