Whist­leb­lo­wer

Ostthüringer Zeitung (Schmölln) - - Politik -

Ber­lin.

Die Her­kunft des Be­grif­fes „Whist­leb­lo­wer“(wört­lich: „Pfei­fen­blä­ser“) ist nicht ein­deu­tig be­legt. Es be­steht even­tu­ell ei­ne se­man­ti­sche Be­zie­hung zu dem deut­schen Be­griff „ver­pfei­fen“. Ein Whist­leb­lo­wer – im deut­schen Sprach­raum meist Hin­weis­ge­ber oder Ent­hül­ler ge­nannt – ist ei­ne Per­son, die für die All­ge­mein­heit wich­ti­ge In­for­ma­tio­nen aus ei­nem ge­hei­men oder ge­schütz­ten Zu­sam­men­hang an die Öf­fent­lich­keit bringt. Da­zu ge­hö­ren Miss­stän­de oder Ver­bre­chen wie Kor­rup­ti­on, Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen, Da­ten­miss­brauch oder all­ge­mei­ne Ge­fah­ren, von de­nen der In­for­mant meist an sei­nem Ar­beits­platz er­fährt. Im All­ge­mei­nen be­trifft dies vor al­lem Vor­gän­ge in der Po­li­tik. (zrb)

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