Vor­tei­le bei Wind­rä­dern in der Stadt

Ostthüringer Zeitung (Schmölln) - - Thüringen -

Zum Bei­trag „Mehr Flä­chen für Wind­rä­der ge­for­dert“(OTZ, 18.9.2019).

In das agi­ta­to­ri­sche Trom­mel­feu­er von Rot-Rot-Grün zum wei­te­ren Aus­bau der Wind­ener­gie in Wald, Na­tur und Kul­tur­land­schaft wird im Schul­ter­schluss mit der Wind­kraft­lob­by re­gel­mä­ßig Po­lit­pro­mi­nenz ein­ge­bun­den. Mal ist es Herr Ra­me­low (Lin­ke), dann wie­der Frau Sie­ges­mund (Grü­ne) und jetzt muss Herr Mach­nig (SPD) den be­schleu­nig­ten Aus­bau an­mah­nen.

Un­se­re Wal­king-Grup­pe fragt sich: Muss man jetzt wirk­lich die Na­tur vor grü­nem Fa­na­tis­mus schüt­zen? War­um nicht mit den Wind­rä­dern in die Städ­te, wie ei­ne OTZ-Le­ser­zu­schrift vom 17.08.19 be­reits an­regt? Die Vor­tei­le lie­gen auf der Hand: Laut Um­fra­gen be­steht dort so­wohl deut­lich hö­he­re Wind­kraft­ak­zep­tanz als auch grö­ße­re Nach­fra­ge nach sub­ven­tio­nier­tem Ökostrom. Ge­nü­gend Treu­hand-In­dus­trie­bra­chen bie­ten Platz für die gi­gan­ti­schen Wind­rad­fun­da­men­te. Kur­ze Strom­we­ge zum Ver­brau­cher und zu La­de­säu­len für E-Mo­bi­li­tät ver­mei­den teu­re Strom­tras­sen. Die Na­tur er­fährt kei­ne ir­re­ver­si­blen Schä­den. Auch die Tau­ben­pla­ge dürf­te ge­löst wer­den, wie es ein be­kann­ter Zeich­ner un­längst tref­fend skiz­zier­te. (ge­kürzt)

Kat­ja Leub­ner, Au­ma-Weida­tal

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