Lö­bichau­er Ra­sen­bow­ler über­zeu­gen in­ter­na­tio­nal

Mit dem bes­ten Er­geb­nis der Ver­eins­ge­schich­te ver­tritt das Lö­bichau­er Quar­tett Deutsch­land zur Bowls-EM wür­dig

Ostthüringer Zeitung (Schmölln) - - Sport - Von Rein­hard We­ber

Gu­ern­sey.

Mit ei­nem sehr gu­ten ach­ten Platz bei der Eu­ro­pa­meis­ter­schaft im Ra­sen­bow­ling – auch un­ter dem Na­men Bowls be­kannt – kehr­te die deut­sche Na­tio­nal­mann­schaft von der Ka­nal­in­sel Gu­ern­sey zu­rück. Das Lö­bichau­er Team, wel­ches be­kannt­lich die deut­sche Na­tio­nal­mann­schaft stellt, ver­trat da­mit die Bun­des­re­pu­blik er­folg­reich in die­ser noch „exo­ti­schen“Sport­art.

15 Na­tio­nen wa­ren auf Gu­ern­sey mit En­g­land, Wa­les, Gast­ge­ber Gu­ern­sey, Jer­sey, Spa­ni­en, Is­le of Man, Schwe­den, Frank­reich, Schott­land, Ir­land, Niederland­e, Is­ra­el, Zy­pern, Schweiz und Deutsch­land am Start. Ge­spielt wur­de im Da­men­und Män­ner­dop­pel, so­wie im Vie­rer­team. Dar­aus er­gab sich dann das En­d­er­geb­nis.

Im Män­ner­dop­pel tra­ten Ulf Schä­del und Mir­ko Lim­mer an. Sie ka­men am En­de in die­ser Wer­tung auf den ach­ten Platz. Je­weils dop­pel­te Zwei­satz- Sie­ge wur­den ge­gen Schweiz, Niederland­e und Jer­sey er­reicht. Ei­nen Zwei­satz­sitz gab es ge­gen Frank­reich und ein Re­mis ge­gen Wa­les, al­les star­ke Geg­ner, die zum Fa­vo­ri­ten­kreis zähl­ten. „Die­ser ach­te Platz war un­se­re bis­her bes­te Plat­zie­rung bei ei­ner Eu­ro­pa­meis­ter­schaft“, merk­te nach dem Tur­nier Mir­ko Lim­mer an.

Das Frau­en­dop­pel mit Jana Zapp und An­nett Lim­mer si­cher­te sich den 13. Rang. Das Da­men­duo hol­te ei­nen Zwei­satz­sieg ge­gen Spa­ni­en, der so­gar deut­lich aus­fiel. Ge­gen Zy­pern sprang ein Re­mis her­aus und ge­gen Schwe­den wur­den drei Punk­te ein­ge­fah­ren.

Das Vie­rer­team mit Schä­del, Zapp, Mir­ko und An­nett Lim­mer kam auf den zwölf­ten Platz. Je­weils Zwei­satz-Sie­ge wur­den ge­gen Is­le of Man und Schwe­den ge­holt. Ge­gen Spa­ni­en gab es ei­nen Sieg.

So kam das Lö­bichau­er Team ins­ge­samt auf den zwölf­te Rang die­ser Eu­ro­pa­meis­ter­schaft, wel­ches das bes­te Er­geb­nis seit der Teil­nah­me an die­ser eu­ro­päi­schen Meis­ter­schaft ist.

„Wir ha­ben uns Jahr für Jahr ge­stei­gert, was auch so un­se­re Wei­ter­ent­wick­lung in die­ser Sport­art do­ku­men­tiert“, führ­te Mir­ko Lim­mer hin­zu. Die deut­sche Na­tio­nal­mann­schaft ist so auf dem bes­ten Weg in die Pha­lanx der fa­vo­ri­sier­ten Teams vor­zu­drin­gen.

Eu­ro­pa­meis­ter wur­de Gu­ern­sey, konn­te so den Heim­vor­teil nut­zen. Der Vi­ze­meis­ter­ti­tel ging an En­g­land, Drit­ter wur­de Schott­land. We­gen des Sturms ver­zö­ger­te sich die Heim­rei­se der deut­schen Na­tio­nal­mann­schaft, so konn­te die In­sel noch er­kun­det wer­den.

Im März 2020 steht für die Lö­bichau­er der nächs­te Groß­er­eig­nis ins Haus. In Bel­gi­en fin­det die Welt­meis­ter­schaft statt, wo das Deut­sche Team 18 Sport­ler vom SV Lö­bichau am Start ha­ben wird.

FOTO: RAI­NER MARSCH

Alex­an­der Gre­ben­si­kov (ro­tes Tri­kot) be­siegt den un­ga­ri­schen Aus­wahl­rin­ger Joz­sef An­dra­si mit :.

Mir­ko Lim­mer (von links), Jana Zapp, An­nett Lim­mer und Uwe Schä­del ver­tra­ten Deutsch­land bei der EM im Ra­sen­bow­ling.

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