Was Kin­dern die Angst vor Tie­ren nimmt

Ostthüringer Zeitung (Schmölln) - - Ratgeber -

■ Ha­ben Kin­der ei­ne Pho­bie et­wa vor Hun­den ent­wi­ckelt, ge­he es in ei­ner The­ra­pie dar­um, die angst zu er­le­ben und zu über­win­den, an­statt sie zu ver­mei­den, rät der Fach­arzt für Kin­der- und Ju­gend­psych­ia­trie und Psy­cho­the­ra­pie, Pro­fes­sor Mar­cel Ro­ma­nos. Das An­schau­en von Hun­de­bil­dern kön­ne dann zum Bei­spiel ein ers­ter Schritt sein, das Kind mit sei­ner Angst zu kon­fron­tie­ren.

■ „Ist das Angst­ni­veau nied­rig, wür­den wir uns ei­nen klei­nen

Hund auf ei­nem Vi­deo, in der nächs­ten Stu­fe durch ei­ne Fens­ter­schei­be an­schau­en“, er­klärt der Ex­per­te. Da­bei ge­he es nicht dar­um, das Tier mit Hin­wei­sen auf Knopf­au­gen und Flausch­fell sym­pa­thisch zu ma­chen. So wür­de Angst nur kom­pen­siert, oh­ne sich ihr zu stel­len. Um Ver­mei­dungs­tak­ti­ken ent­ge­gen­zu­wir­ken, wer­de auch im­mer wie­der ge­fragt, woran das Kind ge­ra­de den­ke. Ant­wor­tet es et­wa „an die Schu­le“, lenkt der The­ra­peut die Auf­merk­sam­keit zu­rück zum Hund.

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