Zur Per­son

Ostthüringer Zeitung (Schmölln) - - Politik -

■ mich­ail Ser­ge­je­witsch Gor­bat­schow wur­de am 2. März 1931 im Nord­kau­ka­sus ge­bo­ren. Der Sohn von Kol­chos­bau­ern und stu­dier­te Ju­rist wur­de am 11. März 1985 ge­gen den Wi­der­stand von Alt­ka­dern zum Ge­ne­ral­se­kre­tär der Kom­mu­nis­ti­schen Par­tei der So­wjet­uni­on (KPDSU) ge­wählt. Mit­te der 80er-jah­re lei­te­te er mit sei­ner Po­li­tik von Glas­nost (Of­fen­heit) und Pe­re­s­troi­ka (Um­ge­stal­tung) ei­nen his­to­ri­schen Wan­del ein, der zum Mau­er­fall führ­te. Am 16. Ju­li 1990 stimm­te Gor­bat­schow bei ei­nem Tref­fen mit Bun­des­kanz­ler Kohl (CDU) der Wie­der­ver­ei­ni­gung zu und er­hielt im sel­ben Jahr den Frie­dens­no­bel­preis.

■ 1991 über­stand Gor­bat­schow zwar ei­nen putsch von Kp-funk­tio­nä­ren, aber im­mer mehr So­wjet­re­pu­bli­ken sag­ten sich von Mos­kau los. An­ge­sichts des Macht­zer­falls trat Gor­bat­schow zu­rück.

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