Chef­wech­sel beim Thü­rin­ger Au­to­ver­band

Micha­el Mi­lit­zer zieht sich nach  Jah­ren an der Spit­ze zu­rück. Ma­thi­as Hasecke zum Vor­stands­vor­sit­zen­den ge­wählt

Ostthüringer Zeitung (Stadtroda) - - WIRTSCHAFT - Von Bernd Jentsch

Wech­sel an der Spit­ze des Thü­rin­ger Au­to­bran­chen­ver­ban­des: Nach 16 Jah­ren an der Spit­ze des Au­to­mo­ti­ve Thü­rin­gen zieht sich Micha­el Mi­lit­zer zu­rück. Nach­fol­ger wird Ma­thi­as Hasecke.

„Die schwie­ri­gen Jah­re des Auf­baus des Au­to­mo­ti­ve Thü­rin­gen seit dem Jahr 2003 als Netz­werk und Ver­tre­ter der Zu­lie­fer­in­dus­trie in Thü­rin­gen lie­gen hin­ter uns“, be­grün­det Mi­lit­zer sei­ne Ent­schei­dung, das Amt des Vor­stands­vor­sit­zen­den zur Ver­fü­gung zu stel­len.

Zu­künf­tig wer­de er dem neu­en Vor­sit­zen­den und dem Vor­stand auf Wunsch zu spe­zi­el­len The­men zur Ver­fü­gung ste­hen. „Dem letz­ten Bran­chen­tag in mei­ner Ver­ant­wor­tung am 4. Ju­li 2019 im Com­cen­ter in Er­furt se­he ich mit Dank­bar­keit ent­ge­gen“, sagt Mi­lit­zer.

Durch den dis­rup­ti­ven tech­no­lo­gi­schen Wan­del in der Au­to­mo­bil­bran­che stel­len sich laut Mi­lit­zer ak­tu­ell und in den kom­men­den Jah­ren völ­lig neue

Her­aus­for­de­run­gen für die Zu­lie­fer­in­dus­trie, ja für die ge­sam­te Fahr­zeug­in­dus­trie und den Ma­schi­nen­bau.

„Ins­be­son­de­re die Wirt­schafts­und Hoch­schul­po­li­tik in Thü­rin­gen muss sich neu auf­stel­len, um dem dro­hen­den Ar­beits­platz­ver­lust in der Bran­che ent­ge­gen zu wir­ken“, for­dert der Bran­chen­ex­per­te.

„So wie sich die Au­to­mo­bil­in­dus­trie durch Elek­tro­mo­bi­li­tät, Künst­li­che In­tel­li­genz, durch die zu­neh­men­de Glo­ba­li­sie­rung und das Ziel des au­to­no­men Fah­rens der­zeit neu er­fin­det, so wird auch der Au­to­mo­ti­ve Thü­rin­gen un­ter neu­er Füh­rung mit ak­tu­el­len The­men neue Ant­wor­ten fin­den müs­sen“, er­klär­te Micha­el Mi­lit­zer.

Er dank­te den bis­he­ri­gen Vor­stands­mit­glie­dern, und na­tür­lich den Mit­glie­dern des Ver­ban­des selbst, für die tat­kräf­ti­ge Un­ter­stüt­zung in den ver­gan­ge­nen sechs­zehn Jah­ren.

Als Nach­fol­ger wur­de Ma­thi­as Hasecke vom Vor­stand des Ver­ban­des ein­stim­mig in die­ses Amt ge­wählt. Er ist In­ha­ber der Fir­ma Ha-Beck im In­dus­trie­ge­biet Sät­tel­städt in der Ge­mein­de Hör­sel­berg-Hai­nich im Wart­burg­kreis. Das Un­ter­neh­men in der Zu­lie­fer­in­dus­trie ist seit dem Jahr 1993 am Markt.

Die Fir­ma hat sich auf die Be­ar­bei­tung und Her­stel­lung von La­ser­zu­schnit­ten, das Drah­te­ro­die­ren so­wie de­ren Wei­ter­ver­ar­bei­tung bis zum ein­bau­fer­ti­gen Pro­dukt spe­zia­li­siert. Man ist laut Hasecke in der La­ge, auf Kun­den­wün­sche schnell, fle­xi­bel und kom­pe­tent zu re­gie­ren.

Ne­ben dem neu­en Vor­sit­zen­den ge­hö­ren dem Vor­stand des Au­to­mo­ti­ve Thü­rin­gen in der Zu­kunft wei­ter­hin fol­gen­de Un­ter­neh­mer an: Alex­an­der Eras als Schatz­meis­ter, so­wie Vol­ker Höh­nisch, Andre­as Krey, Tho­mas Rü­cker und Jo­hann Sedl­may­er als stell­ver­tre­ten­de Vor­stands­vor­sit­zen­de.

FO­TO: AU­TO­MO­TI­VE

Ma­thi­as Hasecke ist neu­er Vor­stands­chef.

FO­TO: S. FROMM

Micha­el Mi­lit­zer gibt den Vor­stands­vor­sitz ab.

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