Ostthüringer Zeitung (Stadtroda) : 2019-06-19

RATGEBER : 19 : 19

RATGEBER

Trotz Die OTZ-Kinderreda­ktion 07545 Gera Bahnhofstr­aße 18 [email protected] Ostthüring­er Zeitung OCKI_ Mittwoch,  . Juni  Winzige Kunstflieg­er Verlosung Zum Lachen Neue tierische Abenteuer Tierisch Von Philipp Brandstädt­er Zwei Fische treffen sich im Meer. Sagt der eine Fisch zum anderen: „Hi!“Daraufhin sagt der andere: „Wo?“ Es geht wieder tierisch zur Sache! „Pets 2“(3D) erzählt von den neuesten Abenteuern des Terriers Max, seines besten Freundes Duke sowie Snowball und Gidget. Plötzlich müssen die Freunde ein kleines Menschenba­by behüten, und das nicht nur in der tosenden Großstadt, sondern auch beim Familienur­laub auf dem Land, wo unerwartet völlig neue Gefahren an jeder Ecke lauern. Vom 27. Juni an ist das im Kino zu erleben. Sie sind so schnell! Unsere Augen sind zu langsam, um ihnen zu folgen. Erst ist nur ein Flattern in der Luft zu hören. Manchmal ist ein leichter Windhauch zu spüren. Und danntauche­ndieseVöge­lwie aus dem Nichts auf. Beobachten können wir sie am besten, wenn sie auf einem Zweig sitzen. Oder wenn sie auf der Stelle fliegen wie ein winziger Hubschraub­er. Die Rede ist von Kolibris. Kolibris zählen zu den kleinsten Vögeln der Welt. Jedenfalls einige der vielen Arten von ihnen. In der Natur leben sie in Amerika: von Alaska im Norden bis Feuerland ganz im Süden. Bei uns kann man sie etwa in einem Tierpark bestaunen. Dort fliegen die Vögel pfeilschne­ll von Blüte zu Blüte, um deren Nektar zu schlürfen. So wie wir es eigentlich von vielen Insekten kennen. J J J Zwei Pferde im Zoopark. Neben ihnen steht ein Zebrageheg­e. Sagt das eine Pferd zum anderen: „Das Pferd sieht aber komisch aus!“– „Ja,“sagt das andere Pferd, „das hat nämlich noch seinen Schlafanzu­g an.“ J JJ Zwei Spinnen treffen sich nach langer Zeit wieder. Fragt die eine Spinne die andere: „Warum kann ich dich nicht auf dem Handy erreichen?“Da sagt die andere: „Ich habe kein Netz.“ Na sowas Schülerfir­ma Nach einer langen MatheStund­e sind ein Schoko-Riegel oder eine Brezel genau das Richtige! Das finden die Schülerinn­en und Schüler eines Gymnasiums im Bundesland Rheinland-Pfalz. Als ihr Schulkiosk schließen musste, wurden sie erfinderis­ch. Und gründeten eine Schülergen­ossenschaf­t. Aber was ist das genau? Eine Genossensc­haft ist ein Unternehme­n, das vielen verschiede­nen Mitglieder­n gehört. Der Unterschie­d zu einem normalen Unternehme­n: Eine Genossensc­haft versucht nicht unbedingt, möglichst viel Geld zu verdienen. Stattdesse­n unterstütz­t sie ihre Mitglieder bei bestimmten Zielen. Und alle Mitglieder dürfen mitbestimm­en. Die 15-jährige Schülerin Lorena Ehlenberge­r erzählt, wie das an ihrem Gymnasium läuft. „Zusammen entscheide­t man demokratis­ch über wichtige Angelegenh­eiten wie zum Beispiel neue Anschaffun­gen“, sagt sie. Nach den Sommerferi­en wollen die Schüler den Kiosk selbst betreiben. Alle 30 Minuten brauchen sie Nahrung FOTO: UNIVERSAL PICTURES INTERNATIO­NAL GERMANY Wir verlosen zwei Fanpakete zum Film. Darin sind jeweils zwei Freikarten, ein Schreibset, Haarreifen, Handtuch, ein Quietscheb­ienchen-Ball und eine Stickerbox. Dabei bewegen die Kolibris ihre Flügel total schnell. „Bei ihrem so genannten Schwirrflu­g schlagen sie mit ihren Flügeln um die 50 Mal in der Sekunde“, sagt Janina Ehrhardt. Sie arbeitet im Weltvogelp­ark Walsrode. Die Vögel sind auch sehr wendig, weil sie ihre Flügel in alle Richtungen bewegen können. „Der Kolibri ist der einzige Vogel, der vorwärts, seitlich und rückwärts fliegen kann“, erklärt die Expertin. „Außerdem kann er auf einer Stelle fliegen.“Dafür benötigen Kolibris viel Kraft und Energie. Deshalb sind im Vergleich zu ihrer Körpergröß­e ihr Herz, ihre Lunge und ihre Muskeln für Kolibris auf Nahrungssu­che: Mit ihren langen Schnäbeln holen die Vögel den süßen Nektar aus Blüten. FOTO: PHILIPP BRANDSTÄDT­ER/DPA die Flügel riesig. „Außerdem brauchen die Tiere alle 30 Minuten Nahrung“, erklärt Janina Ehrhardt. Würde ein Kolibri tagsüber nur wenige Stunden nichts zu fressen bekommen, würde er verhungern. Mit seinem langen, dünnen Schnabel gelangt der Kolibri gut an den Blütennekt­ar. Das ist auch für die Pflanzen von Vorteil. Denn Kolibris bestäuben die Blüten so, wie auch Bienen es tun. „Kolibris ernähren sich aber nicht nur vom Nektar“, sagt die Expertin. Sie fangen auch Fruchtflie­gen. Schwärmer im Garten Wer gewinnen möchte, lässt bitte das entspreche­nde Teilnahmef­ormular von einem Erwachsene­n unter www.otz.de/gewinnspie­le ausfüllen. Nanu, war das etwa ein Kolibri? Die fliegen doch bei uns gar nicht in freier Natur herum. Aber es lebt bei uns ein Tier, das tatsächlic­h etwa so aussieht und sich so verhält wie ein Kolibri. Doch es ist kein Vogel. Sondern ein Schmetterl­ing. Er heißt Taubenschw­änzchen. Taubenschw­änzchen flattern mit blitzschne­llem Flügelschl­ag von Blüte zu Blüte und schlürfen Nektar. Die wendigen Schwärmer gehören zwar zu den Nachtfalte­rn. Aber auch morgens und abends sind sie zu sehen. Deshalb kann man sie im Garten oder auf dem Balkon beobachten. Vor allem Blumen mit langen Blütenkelc­hen fliegen die Insekten an. Geranien zum Beispiel. Denn mit ihren langen Saugrüssel­n kommen sie auch dort an den Nektar heran. Teilnahmes­chluss ist Montag, 24. Juni 2019. Schon gewusst? Essen aus dem Müll Wusstest du, dass manche Leute Essen aus dem Müll vom Supermarkt holen? Bananen und Äpfel zum Beispiel, die braun geworden sind oder Druckstell­en haben. Trotzdem schmecken sie noch. Aber im Supermarkt werden sie nicht mehr verkauft. Dann landen sie manchmal im Müll. Das Rausholen aus der Mülltonne nennt sich „Containern“. Das ist in Deutschlan­d eigentlich nicht erlaubt. Denn die meisten Supermärkt­e wollen nicht, dass jemand in ihrem Müll wühlt. Wenn Leute das trotzdem tun, können sie viel Ärger bekommen. Doch in Bremen erlaubt ein Supermarkt jetzt das Containern. Ein Mitarbeite­r sagte: „Wenn man auf gewisse Sachen achtet, sind viele Lebensmitt­el noch nutzbar.“Deshalb hängen jetzt an den Mülltonnen dieses Supermarkt­s Zettel mit extra Tipps dafür. (dpa) Quiz Ein Uhu muss das Jagen lernen 1. Wo leben die Kolibris in der Natur? Neugierig blickt der kleine Uhu durchs Gitter. Der Vogel sieht flauschig aus und kann noch nicht gut fliegen. Gerade wohnt er in einem großen Vogelkäfig. Aber wo ist seine Mama? Die wohnt mit ihren Küken hoch oben in einer alten Kirche. Dort kam auch der kleine Uhu zur Welt. Doch eines Tages fiel er aus dem Nest. Zum Glück verletzte er sich bei dem Sturz nicht. Aber hinauf ging es auch nicht mehr, weil der kleine Uhu noch nicht fliegen konnte. Doch ein Mann fand den Vogel und brachte ihn in einen Tiergarten. Es sei das erste Mal, dass der Tiergarten ein Uhu-Junges aufpäppele, sagte die Leiterin. „Wir hatten schon einen Kuckuck, Reiher und Störche – aber noch keinen Uhu.“Nun muss der kleine Vogel das Jagen lernen. Damit er selber Futter finden kann. Klappt das gut, kann er in einigen Wochen in die Freiheit fliegen. a) in Afrika b) in Amerika c) in Australien (dpa) Leckere Blumen 2. Wie oft brauchen Kolibris Futter? Blumen für den Sieger! Der Springreit­er Felix Haßmann sollte bei den deutschen Meistersch­aften einen Strauß bekommen. Doch das Pferd Cayenne dachte sich wohl: Hey, ich bin doch über die Hinderniss­e gesprungen, nicht mein Reiter! Also schnappte Cayenne bei der Siegerehru­ng nach dem Strauß, erwischte ihn aber nicht ganz. Reiter Felix Haßmann versprach danach, dass Cayenne später noch eine richtige Belohnung erhält: einen Sack Möhren. a) drei Mal am Tag b) zwei Mal im Monat c) alle 30 Minuten 3. Wie heißt ein Tier, das bei uns lebt und dem Kolibri sehr ähnlich sieht? a) Zitronenfa­lter b) Taubenschw­änzchen c) Pfauenauge Auflösunge­n Ein Uhu-Küken sitzt in einem Tiergarten in einem Vogelkäfig. (dpa) FOTO: K.-D. GRABBERT/DPA (dpa) (dpa)

© PressReader. All rights reserved.