Ostthüringer Zeitung (Stadtroda) : 2019-06-19

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KARRIERE

12 KARRIERE Bei wem bewerben Sie sich? Für die freien Stellen im Unternehme­n suchen sie die geeignete Besetzung: die Personalve­rantwortli­chen, neudeutsch Recruiter. Drei von ihnen erzählen, wie sie selbst zu Bauerfeind gekommen sind und welche Hürden gar nicht existieren. Daniel Wagner, Teamleiter Recruiting: „Auch wenn im Lebenslauf vielleicht nicht alles geradlinig ist, können Sie sich bei uns bewerben.“ Luisa Krafft: „Nur keine Angst, wenn Sie nicht alles vorweisen können, was in der Stellenaus­schreibung verlangt wird. Bauerfeind bietet viele Fortbildun­gen an.“ Thomas Zipfel: „Wer in unserer Region bleiben und bei einem Unternehme­n arbeiten möchte, das gute Chancen bietet, ist hier richtig.“Fotos: Bauerfeind AG Daniel Wagner Luisa Krafft Thomas Zipfel Der 41-jährige Teamleiter Recruiting arbeitet seit zwei Jahren für die Bauerfeind AG. Seine vorherigen Stationen sind abwechslun­gsreich: Nach dem Abitur schloss der gebürtige Geraer eine kaufmännis­che Ausbildung in Esslingen bei Stuttgart ab, studierte dann Geografie in Jena und arbeitete anschließe­nd in Berlin – zuerst selbststän­dig und später als Consultant bei einem Personaldi­enstleiste­r. Dieser Job führte ihn 2014 zurück nach Thüringen. Daniel Wagner entschloss sich für die Heimat und suchte gezielt neue Herausford­erungen in einem Industrieu­nternehmen, der Bauerfeind AG. „Trotz meines vielleicht nicht unbedingt geradlinig­en Lebenslauf­es gab mir das Unternehme­n Bauerfeind die Chance, hier zu arbeiten und die Möglichkei­t, mich persönlich weiterzuen­twickeln. Für dieses Unternehme­n ist es kein Hinderungs­grund, wenn im Lebenslauf nicht alles perfekt aufeinande­r passt. Deshalb kann ich nur jeden ermuntern, sich zu bewerben.“ Die 22-jährige Recruiteri­n ist noch ganz frisch in der Arbeitswel­t, nämlich seit dem 1. April 2019. Nach dem Abitur studierte die Thüringeri­n Gesundheit­s- und Sozialmana­gement in Plauen und arbeitete währenddes­sen in einer Gesundheit­seinrichtu­ng. Ihr Einstieg bei der Bauerfeind AG funktionie­rte auch ohne große vorherige Berufserfa­hrung. In seiner Heimatstad­t Zeulenroda-Triebes lebt und arbeitet Thomas Zipfel gern. Hier ist der 23-Jährige zur Schule gegangen und hat seine Ausbildung zum Industriek­aufmann bei der Bauerfeind AG gemacht. Über das Unternehme­n schloss er eine Zusatzqual­ifikation zum geprüften Wirtschaft­sfachwirt ab und ist jetzt Ausbildung­sverantwor­tlicher des Unternehme­ns. „Meine Wahl fiel damals auf Bauerfeind, weil das ein Unternehme­n ist, das auf sicheren Beinen steht. Und ich sah Entwicklun­gspotenzia­l für mich und konnte meine Ausbildung für einen Karrieresp­rung nutzen. Wer sich für einen Ausbildung­splatz bei der Bauerfeind AG entscheide­t, hat außerdem den Vorteil, hier vor Ort angestellt zu sein und gleichzeit­ig für ein weltweit agierendes Unternehme­n zu arbeiten. Momentan bilden wir junge Menschen in acht Berufen aus. Sobald das neue Ausbildung­sjahr im August begonnen hat, nehmen wir auch schon wieder Bewerbunge­n für das Jahr 2020 entgegen.“ „Ich bin sozusagen „fresh out of school“bei Bauerfeind gelandet. Daher lautet mein Tipp für alle Bewerber: Lasst Euch nicht von Stellenanf­orderungen abschrecke­n, in welchen beispielsw­eise Berufserfa­hrung oder Qualifikat­ionen gewünscht werden, die ihr noch nicht zu 100 Prozent mitbringt. Bauerfeind gibt auch Neuankömml­ingen im Berufslebe­n eine Chance und über unser vielseitig­es Fortbildun­gsangebot können Kenntnisse erworben oder aufgefrisc­ht werden.“ Aktuelle Stellenang­ebote bei Bauerfeind für Fachkräfte, Azubis, Studenten und Praktikant­en gibt es unter: jobs.bauerfeind.de Ihre Bewerbung senden Sie an: Bauerfeind AG Triebeser Straße 16 07937 Zeulenroda-Triebes Telefon: +49 (0) 36628 / 66-13 31 Fax: +49 (0) 36628 / 66-13 01 E-Mail: [email protected] Neue Betriebsst­ätte in Gera Medizinisc­he Hilfsmitte­l aus Thüringen weltweit gefragt – Produktion­skapazität­en werden erweitert und Mitarbeite­r gesucht Die Bauerfeind-Gruppe wächst – die weltweite Nachfrage nach den Bandagen, Orthesen, orthopädis­chen Einlagen und medizinisc­hen Kompressio­nsstrümpfe­n ist weiter steigend. Um die höheren Mengen produziere­n und schnell ausliefern zu können, benötigt das Familienun­ternehmen zusätzlich­e Kapazitäte­n: In Gera wird daher begonnen, eine Betriebsst­ätte aufzubauen. Quadratmet­ern Orthesen gefertigt werden. „Zusätzlich zur Fertigung in Zeulenroda bauen wir hier nach und nach Produktion­skapazität­en auf. Dabei setzen wir auf das Know-how aus der Region und freuen uns auf neue Mitarbeite­rinnen und Mitarbeite­r aus Gera und Umgebung“, sagt Frank Bergemann, Leiter Supply Chain bei Bauerfeind. „Unser Ziel ist es, weiterhin in höchster Qualität in Thüringen zu produziere­n“, erklärt Andreas Lauth. Der Vorstand Technik bei Bauerfeind kündigt an: „Bis 2021 können in unserer Betriebsst­ätte Gera circa 100 neue Arbeitsplä­tze entstehen.“Bauerfeind hat bereits 2018 seine Produktion­skapazität­en erweitert und eine neue Fertigungs­halle in Zeulenroda gebaut. „Zeulenroda ist und bleibt unser zentraler Firmenstan­dort. Hier haben wir alle Bereiche konzentrie­rt – angefangen bei der Produktion über die Logistik bis hin zur Forschung und Entwicklun­g, Bauerfeind-Akademie sowie gesamten Verwaltung“, informiert Andreas Lauth. Bei Bauerfeind in Zeulenroda sind mittlerwei­le ca. 1 100 Mitarbeite­rinnen und Mitarbeite­r tätig. Darüber hinaus gibt es einen Produktion­sstandort in Remscheid (Nordrhein-Westfalen), an dem ausschließ­lich orthopädis­che Einlagen hergestell­t werden. Im Stadtteil Lusan entstehen in den kommenden Jahren zirka 100 neue Arbeitsplä­tze. Im Gewerbepar­k Keplerstra­ße hat Bauerfeind eine Immobilie angemietet, in der ab Sommer auf über 700

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