Ostthüringer Zeitung (Zeulenroda-Triebes)

Pöllwitz startet 6:2 in Kegelbunde­sliga

Auma verkauft sich teuer, unterliegt aber

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Kegel-bundesligi­sten auf Reisen. Am frühen Sonntagmor­gen überholte der Pöllwitzer Kleinbus die Aumaer Mannschaft auf der Autobahn in Höhe Jena. Winkewinke, Lichthupe und Gut Holz. Am dritten Spieltag ist das Spiel der kurzen Wege, treffen die beiden Thüringer Erstligist­en im Derby in Auma aufeinande­r.

In die Saison startete der SV Pöllwitz mit einem 6:2 (3509:3477)-Erfolg beim ESV Pirmasens. Trainer Ronny Hahn hatte offensiv aufgestell­t, ganz ging das Vorhaben nicht auf. Sarah Conrad hatte er gegen Alena Bimber angesetzt, sie sollte die U23-wm-spielerin unter Druck setzen, den Punkt holen. Das Duell ging 1:3 (595:608) verloren.

„Sarah hat gut, aber unglücklic­h gespielt“, sagte der Trainer. Dass Marie-christin Illert (0:4/539:646) gegen die Tagesbeste Alisa Bimber verlieren würde, sei eingeplant gewesen, die Punkte von Anna Müller (3:1/615:581) aber auch. Mit 1:2 nach Duellen und 85 Holz Rückstand gingen die Pöllwitzer­innen in den zweiten Durchgang, Pia Köhler (2:2/556:553), Diana Langhammer (4:0/615:539) und Gaby Muhl (3:1/589:550) drehten das Spiel gegen die Heimbestle­istung spielenden Gastgeberi­nnen. In ihrer ersten Bundesliga­saison, als die „Mücken“am Ende Vizemeiste­r wurden, hatten sie auch mit einem 6:2 in Pirmasens begonnen. „Ich werte das mal als gutes Omen.“

Mit 2;5:5,5 (3392:3494) kehrte Blau-weiß Auma vom LV Liedolshei­m zurück. „Wir haben uns teuer verkauft, lange geführt“, sagte Mannschaft­sleiterin Corinna Thiem, die ihr Duell mit 2,5:1,5 und 557:554 Holz für sich entschied. Vanessa Geithel (3:1/576:556) steuerte den zweiten Punkt bei. Saskia Wiedenhöft und Sandra Sellner teilten sich beim 2:2/599:599) den Zähler, Selina Thiem (568) gab ein 2:0 noch aus der Hand. Karina Ludwig (2:2/539) und Silke Rietze (1:3/553) verloren ihre Duelle.

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