Ihr Au­to als idea­les Ver­steck

Wenn Sie aus dem Au­to her­aus fo­to­gra­fie­ren, blei­ben Sie warm und sind für scheue Wild­tie­re we­ni­ger deut­lich als Be­dro­hung zu er­ken­nen.

Outdoor Fotografie - - Grundlagen -

06 Der un­sicht­ba­re Be­ob­ach­ter

Tie­re sind oft an Au­tos ge­wöhnt, aber re­agie­ren scheu auf mensch­li­che Sil­hou­et­ten. Wär­mer als ein Zelt und recht be­quem ist das Au­to so et­was wie die güns­ti­ge Ver­si­on der ke­nia­ni­schen Sa­fa­ri, wenn Sie da­mit über Land fah­ren und He­cken, Ge­bü­sche und Baum­grup­pen an­steu­ern. Manch­mal kom­men Sie so viel nä­her als sonst­wie mög­lich an wil­de Tie­re her­an. Au­ßer­dem füh­len sich die­se hier­bei we­ni­ger ge­stört – ein gu­ter Ne­ben­ef­fekt.

07 Der ge­räusch­lo­se Mo­dus

Ich lie­be mei­ne 1D X, aber sie ist ein ech­tes Ma­schi­nen­ge­wehr, vor dem fast je­des Tier flieht – selbst beim Fo­to­gra­fie­ren im Ein­zel­bil­dGe­räusch­los-mo­dus. Schau­en Sie im Hand­buch nach, ob Ih­re Ka­me­ra über ei­nen Se­ri­en­bil­dGe­räusch­los-mo­dus ver­fügt, da dies we­ni­ger stö­rend wirkt. Vö­gel blei­ben oft in­ner­halb der Reich­wei­te. Sie kön­nen so zwar nicht die ma­xi­ma­le Se­ri­en­bildg­eschwin­dig­keit aus­nut­zen, aber die Tie­re flüch­ten auch nicht so leicht, was die Chan­cen auf ge­lun­ge­ne Auf­nah­men er­höht. Vie­le kom­pak­te Sys­tem­ka­me­ras bie­ten voll­stän­dig ge­räusch­lo­se Mo­di.

08 Meh­re­re Va­ri­an­ten griff­be­reit

Te­le­ob­jek­ti­ve mit zu­sätz­li­chen Kon­ver­tern bie­ten Ih­nen ei­ne gu­te Reich­wei­te. Je län­ger die Brenn­wei­te, des­to kür­zer die nö­ti­ge Ver­schluss­zeit für ver­wack­lungs­freie Fo­tos. Üben Sie mit lang­sa­men Mo­ti­ven, um ISO und Ver­schluss­zeit nied­rig zu hal­ten. Kür­ze­re Brenn­wei­ten (wie 100- 400mm oder 24-70mm) zei­gen mehr Kon­text – nicht im­mer sind un­schar­fe Hin­ter­grün­de ide­al.

09 Ge­duld ist ei­ne Tu­gend

Soll­te Ihr Au­to für ei­ne kurz­zei­tig Stö­rung sor­gen, schal­ten Sie den Mo­tor ab und war­ten Sie ei­ne hal­be St­un­de ab. Keh­ren Sie re­gel­mä­ßig an be­reits be­such­te Stel­len zu­rück. Die idea­le Auf­nah­me ist im­mer ei­ne Kom­bi­na­ti­on aus Aus­dau­er, Stur­heit und schnel­ler Re­ak­ti­on, so­bald sich ein Mo­tiv auf­tut. Ge­trän­ke und Pro­vi­ant sind gu­te Be­glei­ter bei lan­gem War­ten.

10 Au­to­fens­ter und Boh­nen­sack als Sta­tiv

Nut­zen Sie zur Sta­bi­li­sie­rung, was auch im­mer Sie gera­de griff­be­reit ha­ben. Es gibt spe­zi­el­le Stüt­zen für Au­to­fens­ter, aber ein ein­fa­cher Boh­nen­sack tut es auch. Meis­tens nut­ze ich die­se Din­ge gar nicht, weil ich zu schnell re­agie­ren muss. Ich sta­bi­li­sie­re Te­le­opti­ken am Rah­men und le­ge ei­ne Hand als Ge­gen­ge­wicht dar­auf.

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