16 LER­NEN SIE DIE MEN­SCHEN KEN­NEN

Wenn Sie Ihr Mo­dell bes­ser ken­nen, ver­bes­sern Sie auch Ih­re Por­träts.

Outdoor Fotografie - - Grundlagen -

Vie­le Men­schen den­ken, dass na­tür­li­che Bil­der nur dann ge­lin­gen, wenn die ab­ge­bil­de­ten Per­so­nen nichts da­von be­mer­ken. Da muss ich wi­der­spre­chen: Wenn Sie mit den Men­schen Zeit ver­brin­gen, wer­den auch die Por­träts na­tür­li­cher. Ein paar Minuten rei­chen oft aus, da­mit sich die Fo­to­gra­fier­ten ent­span­nen, und weil Sie vor­her um Er­laub­nis ge­fragt ha­ben, kön­nen Sie sich bes­ser nä­hern, als es sonst der Fall ist. Die Men­schen spie­geln Sie: Wenn Sie lä­cheln, lä­cheln sie auch. Und wenn Sie ernst bli­cken, tun sie es eben­falls. Be­rei­ten Sie die Kameraeins­tellun­gen vor, be­vor Sie je­man­den an­spre­chen, so­dass Sie sich auf den Men­schen kon­zen­trie­ren kön­nen. Ich nut­ze den kon­ti­nu­ier­li­chen Au­to­fo­kus (AF-C) und be­we­ge den Fo­kus­punkt auf das Au­ge. Ver­ste­cken Sie sich nicht hin­ter der Ka­me­ra, son­dern stel­len Sie re­gel­mä­ßig Au­gen­kon­takt her. Das macht mehr Spaß als der schnel­le Bil­der­klau.

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