GUT ER­REICH­BA­RE TIE­RE

Ih­nen be­hagt die Vor­stel­lung lan­gen Aus­har­rens in ei­nem kal­ten, en­gen Ver­steck nicht? Fah­ren Sie dort­hin, wo Sie tol­le Fo­tos mit we­nig Auf­wand be­kom­men.

Outdoor Fotografie - - Projekte -

Die meis­ten von uns ha­ben we­der die Zeit noch das Be­dürf­nis, auf der Jagd nach Mo­ti­ven lan­ge durch die Wild­nis zu strei­fen. Glück­li­cher­wei­se exis­tie­ren aber zahl­rei­che Or­te, an de­nen Sie nah an die Tie­re her­an­kom­men kön­nen, oh­ne sich ex­tre­men Be­din­gun­gen aus­zu­set­zen.

Ein Stadt­park, ein See in der Nä­he oder ein Na­tur­schutz­ge­biet bie­ten zahl­rei­che Mög­lich­kei­ten, Ih­re Füh­ler in Rich­tung Wild­life aus­zu­stre­cken. Die dort le­ben­den Tie­re sind oft schon an Men­schen ge­wöhnt, so­dass Sie auch oh­ne Tarn­vor­rich­tung nä­her an Ih­re Mo­ti­ve her­an­kom­men.

Tat­säch­lich ist im ört­li­chen Park meis­tens nicht ein­mal ein Te­le­ob­jek­tiv nö­tig, ein Weit­win­kel- oder Stan­dard­zoom ge­nügt oft. Eich­hörn­chen et­wa kom­men von sich aus nah ge­nug her­an, vor al­lem, wenn Sie als Be­loh­nung ein paar un­ge­sal­ze­ne Erd­nüs­se da­bei ha­ben.

Hal­ten Sie die Ka­me­ra nah über dem Bo­den, und plat­zie­ren Sie das Fut­ter au­ßer­halb des Bil­des und un­ter­halb des Ob­jek­tivs. Wäh­len Sie selbst ei­nen pas­sen­den Au­to­fo­kus­punkt aus, denn die Ka­me­ra fo­kus­siert meist auf das am nächs­ten ge­le­ge­ne Ele­ment – in die­sem Fall al­so eher auf die Na­se.

EI­SI­GE BEGRÜSSUNG

Wenn die Tem­pe­ra­tu­ren sin­ken, fah­ren Sie an ei­nen Teich oder See, um Vö­gel bei ih­ren Rutsch­par­ti­en auf dem Eis zu fo­to­gra­fie­ren. Re­flek­tiert die ge­fro­re­ne Ober­flä­che das Licht zu stark, wird die Ka­me­ra das Bild un­ter­be­lich­ten. Ach­ten Sie auf das His­to­gramm, und grei­fen Sie bei Be­darf mit­tels po­si­ti­ver Be­lich­tungs­kor­rek­tur in die Be­lich­tung ein. Hal­ten Sie da­für +/– ge­drückt, und dre­hen Sie das Rad an der Rück­sei­te nach rechts. Die An­zei­ge soll­te sich in Rich­tung des Plus­zei­chens be­we­gen.

Wem das lo­ka­le An­ge­bot nicht ge­nügt, dem sei die Fahrt in be­treu­te Na­tur­re­ser­va­te und Wild­parks emp­foh­len, die „ech­tes“Wild­life nah an Ih­re Ka­me­ra brin­gen. Ach­ten Sie dar­auf, ob Sie Ih­re Bil­der nur für pri­va­te Zwe­cke ver­wen­den dür­fen oder die kom­mer­zeil­le Nut­zung ge­stat­tet ist – nä­he­re In­fos da­zu er­teilt der je­wei­li­ge Be­trei­ber. Spre­chen Sie in Na­tio­nal­parks auch mit den Ran­gern, ob ein Ver­las­sen der We­ge für Fo­tos er­laubt wird.

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