Im Ge­spräch mit Da­vid Clapp

Das Ge­heim­nis des Er­folgs als Land­schafts- und Rei­se­fo­to­graf liegt dar­in, sich an ei­nen Markt an­zu­pas­sen, der stän­dig in Be­we­gung ist, sagt Da­vid Clapp.

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Im Lau­fe der letz­ten zehn Jah­re wur­de Da­vid Clapp von ei­nem Fo­to­gra­fieNew­co­mer zu ei­nem an­ge­se­he­nen Pro­fi. Sein ab­wechs­lungs­rei­ches und schnell wach­sen­des Port­fo­lio um­fasst at­mo­sphä­ri­sche Im­pres­sio­nen aus Groß­bri­tan­ni­en, abs­trak­te Ar­chi­tek­tur­auf­nah­men, Rei­se­por­träts und Nacht­auf­nah­men, die wir­ken, als sei­en sie auf ei­nem an­de­ren Pla­ne­ten ent­stan­den. Im Te­le­fon­in­ter­view wirkt Da­vid ziel­stre­big und ent­schlos­sen, aber am Bo­den ge­blie­ben, lei­den­schaft­lich, aber prag­ma­tisch. Er ist zu­dem ent­waff­nend ehr­lich, be­son­ders wenn er von sei­ner Kar­rie­re er­zählt, die ihn von ei­nem lang­wei­li­gen Voll­zeit­job in ein Le­ben brach­te, in dem er sei­ne gan­ze Krea­ti­vi­tät aus­le­ben kann.

Warst du schon im­mer ein krea­ti­ver Mensch?

Ja, aber nicht im­mer be­züg­lich der Fo­to­gra­fie. Als ich 15 oder 16 war, ha­be ich mit Mu­sik ex­pe­ri­men­tiert. Wie die meis­ten an­de­ren Kids auch, brauch­te ich et­was, das jen­seits von Schu­le

und Ler­nen exis­tier­te, und Mu­sik hat mich voll er­wischt. Ich ließ mir die Haa­re wach­sen und woll­te Gi­tar­re spie­len wie Ji­mi Hen­d­rix. Da­bei lern­te ich, spon­tan krea­tiv zu sein, und vie­le der da­bei er­wor­be­nen Fä­hig­kei­ten über­trug ich spä­ter auf die Fo­to­gra­fie. Ich glau­be, ich bin un­ter an­de­rem des­halb fo­to­gra­fisch so schnell klar­ge­kom­men.

Wie ge­nau half dir die Mu­sik da­bei?

In mei­ner Vor­stel­lung funk­tio­nie­ren die meis­ten Com­pu­ter­pro­gram­me wie ei­ne Se­quen­zer-soft­ware. Die vie­len ver­schie­de­nen Schlag­zeugspu­ren zum Bei­spiel sind den Ebe­nen nicht un­ähn­lich, die man für ei­nen spe­zi­el­len Ef­fekt in ei­nem Bild kom­bi­niert. Die jah­re­lan­ge Ar­beit mit Se­quen­zer-soft­ware lehr­te mich nicht nur die für ei­ne gründ­li­che Nach­be­ar­bei­tung not­wen­di­ge Ge­duld, son­dern ich sah die ein­zel­nen Ele­men­te und De­tails ei­nes gu­ten Bil­des fast wie auf ei­ner Kar­te vor mir lie­gen, ge­nau wie beim Mi­schen von Mu­sik­spu­ren. Ich lern­te in die­sem Pro­zess auch, dass gu­te Er­geb­nis­se sel­ten so­fort ent­ste­hen – man muss dar­an wirk­lich in­ten­siv ar­bei­ten.

Hast du in dei­ner Col­le­ge-zeit denn auch Fo­to­gra­fie ge­lernt? Nein, nach der Schu­le mach­te ich ei­nen Ab­schluss in Bau­we­sen. In Wirk­lich­keit war es aber ei­ne Aus­bil­dung an der Gi­tar­re, weil ich zwar tat, was not­wen­dig war, aber so­bald ich nach Hau­se kam, stun­den­lang nur Gi­tar­re spiel­te. Nach der Uni ar­bei­te­te ich als Was­ser­tech­ni­ker und mach­te in mei­ner Frei­zeit Mu­sik, fast täg­lich. Be­son­ders krea­tiv war ich aber dar­in, mich von mei­nem Job fern­zu­hal­ten. Wie wur­dest du dann Fo­to­graf? Wie vie­le an­de­re Men­schen auch wur­de ich ein Ge­fan­ge­ner mei­nes All­tags und mei­ner Ar­beit. Vie­le Jah­re lang quäl­te ich mich den fal­schen Weg ent­lang. Im Jahr 2003 wur­de ich Teil­zeit-gi­tar­ren­leh­rer, was mir wirk­lich Spaß mach­te, aber zur Fo­to­gra­fie kam ich erst mit 34 Jah­ren.

Ich wur­de 2006 zum Se­mi­pro­fi, als ich ei­nen Ver­trag mit ei­ner Bild­bi­blio­thek be­kam, und be­gann dann da­mit, mei­ne Ar­bei­ten müh­sam zu ver­kau­fen. Ich be­gann zu die­ser Zeit auch da­mit, Ar­ti­kel für Ma­ga­zi­ne zu schrei­ben. Als Gi­tar­ren­leh­rer ar­bei­te­te ich noch bis 2009, aber dann wur­de ich end­lich Voll­zeit-fo­to­graf.

Hat­test du schon im­mer ei­ne Vor­lie­be für Na­tur und Land­schaf­ten? An der Fo­to­gra­fie fas­zi­niert mich prak­tisch al­les, es ist aber ein­fach so, dass für mich die Ar­beit da drau­ßen der bes­te Weg zu ei­nem gu­ten Er­geb­nis war. Für an­de­re fo­to­gra­fi­sche Gen­res, die mich in­ter­es­sier­ten, braucht man viel Tech­nik, Licht und Mo­dels, und es gab zu vie­le Va­ria­blen, die ich nicht kon­trol­lie­ren konn­te. Ich moch­te ein­fach den Ge­dan­ken, mich mit ei­ner Idee, ei­ner Ka­me­ra und ei­ner Was­ser­fla­sche auf den Weg zu ma­chen, mit der Lo­ca­ti­on und dem Wet­ter klar­zu­kom­men – und dann hof­fent­lich auf ei­ne spek­ta­ku­lä­re Aus­sicht zu sto­ßen.

Was ge­nau fas­zi­niert dich an der Land­schafts­fo­to­gra­fie so sehr? Ich ha­be mich aus zwei Grün­den für die­ses Gen­re ent­schie­den: Ers­tens woll­te ich mich ein­fach mehr im Frei­en be­we­gen und die Ge­gend er­kun­den, weil ich sonst im­mer drin­nen saß und Gi­tar­re lehr­te. Und zwei­tens woll­te ich Din­ge ent­de­cken und mei­ne ei­ge­ne Denk­wei­se aus­le­ben. Als Mu­si­ker wur­de ich oft bei grup­pen­ori­en­tier­ten krea­ti­ven Ak­ti­vi­tä­ten ent­täuscht, wenn ich mich auf an­de­re ver­las­sen muss­te. Nun war ich aber in ei­nem Al­ter, in dem ich mich auf mich selbst ver­las­sen konn­te. Wenn es ei­nen gab, der den Job er­le­di­gen konn­te, war ich das selbst. Ich in­ter­es­sier­te mich auch sehr für die ge­schäft­li­che Sei­te der Fo­to­gra­fie.

Wann hast du ernst­haft mit der Land­schafts­fo­to­gra­fie be­gon­nen? Im Jahr 2003 kauf­te ich mir ei­ne Ca­non T90 und ein paar Fest­brenn­wei­ten. Ich nahm mei­ne Ka­me­ra­t­a­sche im­mer im Van mit, wenn ich für mei­nen Ar­beit­ge­ber als Tech­ni­ker un­ter­wegs war. Und ich war viel un­ter­wegs, so­dass ich viel von der eng­li­schen Land­schaft zu se­hen be­kam. Ich kann­te be­reits die Schön­heit des Süd­wes­tens, aber mein Job brach­te mich auch an an­de­re traum­haf­te Or­te wie York­shire im Som­mer oder an die Küs­te von Nor­thum­ber­land.

Wel­chen Film hast du da­mals be­nutzt? Ich be­gann mit Fu­ji­film Vel­via, weil die Ma­ga­zi­ne da­zu rie­ten – aber ich hass­te es. Ich fand, Vel­via war kom­pli­ziert zu nut­zen. Wenn man nicht ge­nau ver­stand, wie das Ma­te­ri­al auf Licht und Far­be re­agier­te, war es schwie­rig, gu­te Er­geb­nis­se zu er­zie­len.

„Ich be­gann mit Fu­ji­film Vel­via, weil die Ma­ga­zi­ne da­zu rie­ten – aber ich hass­te es.”

Wel­chen Ein­fluss nahm die di­gi­ta­le Fo­to­gra­fie auf dei­ne Ar­beit?

Das mach­te ei­nen ge­wal­ti­gen Un­ter­schied. Sie war ge­nau das, nach dem ich mich seit Jah­ren ge­sehnt hat­te, weil sie mir die Frei­heit gab, mei­ne tech­ni­schen Pro­ble­me selbst zu lö­sen. Ich konn­te mei­ne Bil­der wei­ter­ent­wi­ckeln. Ich kauf­te mir 2006 ei­ne Ca­non EOS 5D, und die­se Ka­me­ra war mei­ne Start­ram­pe – ich war re­gel­recht be­ses­sen von der Fo­to­gra­fie. Die­se Ka­me­ra er­laub­te mir nicht nur Din­ge wie Ex­po­sure Blen­ding, son­dern gab mir die Frei­heit, zu ex­pe­ri­men­tie­ren und groß zu den­ken. Dar­in lag die Fas­zi­na­ti­on. Ich konn­te mit der di­gi­ta­len Fo­to­gra­fie nur ge­win­nen.

Was be­nutzt du heu­te?

Bis vor Kur­zem ha­be ich ei­ne Ca­non EOS 6D und ei­ne EOS-1D X ge­nutzt, plus ei­ne wei­te­re für In­fra­rot­auf­nah­men um­ge­bau­te

6D. Die 6D war ei­ne Of­fen­ba­rung, dank GPS und Wi­fi. Ich ha­be mir ge­ra­de ei­ne Ca­non 5D Mk IV ge­kauft. Der ein­zi­ge Grund da­für ist der tech­ni­sche Fort­schritt un­ter der Hau­be. Ich bin in der glück­li­chen Si­tua­ti­on, seit fünf Jah­ren mit Ca­non UK zu­sam­men­zu­ar­bei­ten, wo­bei ich Ka­me­ras tes­te und mei­ne Mei­nung da­zu ab­ge­be. Als ich die 5D Mk IV aus­pro­bier­te, war mir schnell klar: Das ist ein Mons­ter. Es ist die Ka­me­ra, die ich im­mer ha­ben woll­te, mit al­len er­denk­li­chen Fea­tu­res. Ein tol­les Ge­rät.

Wel­che Ob­jek­ti­ve nutzt du?

Ich ha­be das Ca­non EF 16-35mm f/4l IS USM, das 24-70mm f/4l IS USM, das TS-E 24mm f/3.5l II und das 70-300mm f/4-5.6l IS USM. Erst kürz­lich ha­be ich das 100-400mm f/4.5-5.6l IS II USM ge­kauft, das zwar schwe­rer ist als das 70300, aber noch et­was schär­fer. Mein Ziel ist es, mit nur zwei Ob­jek­ti­ven un­ter­wegs zu sein: mit dem 24-105mm f/4l IS USM

„Als ich die 5D Mk IV aus­pro­bier­te, war mir schnell klar: Das ist ein Mons­ter. Ein tol­les Ge­rät.“

und dem 100-400mm. Wenn ich dann noch ei­nen 1.4x-te­le­kon­ver­ter ein­pa­cke, de­cke ich ei­nen Brenn­wei­ten­be­reich von 24mm-560mm mit zwei Ob­jek­ti­ven ab. Ich be­hal­te aber auf je­den Fall auch mein 24mm Tilt-shift-ob­jek­tiv.

Was ist der selt­sams­te Aus­rüs­tungs­ge­gen­stand in dei­ner Fo­to­ta­sche?

Ich ha­be im­mer ei­nen Pin­sel da­bei, mit dem ich Staub von mei­ner Aus­rüs­tung ent­fer­ne. Wenn mir die Ka­me­ra in ei­ne Dü­ne fällt, wä­re es ein Alb­traum, die Kör­ner mit den Fin­ger­nä­geln zu ent­fer­nen. Mit ei­nem gro­ßen Pin­sel geht das schnell. Wel­che Soft­ware nutzt du? Ich be­nut­ze ei­ne Kom­bi­na­ti­on aus ver­schie­de­nen Pro­gram­men. So lang­sam wird Ca­nons Di­gi­tal Pho­to Pro­fes­sio­nal (DPP) mei­ne häu­figs­te An­lauf­stel­le für al­le Ent­wick­lun­gen. Ich ha­be auf­ge­hört, TIFFS mit Light­room zu er­stel­len, weil DPP mir bes­se­re, kla­re­re Da­tei­en lie­fert, die ein­fach schö­ner aus­se­hen und bes­ser kor­ri­giert sind, ide­al für tech­ni­sche Fo­to­gra­fen. Light­room ist su­per für um­fang­rei­che Be­ar­bei­tun­gen vie­ler Da­tei­en, aber für Ein­zel­bil­der nut­ze ich we­gen der Qua­li­tät noch lie­ber DPP.

Nutzt du Spe­zi­al-soft­ware?

PTGUI ist die ge­ni­als­te Soft­ware für Pan­ora­men. Vie­le mö­gen es nicht, weil es im Grun­de nur ein wei­ßer Bild­schirm mit vie­len Ta­bel­len ist. Ich ma­che viel mit Ado­be-soft­ware, aber man­che Pro­gram­me sind für Spe­zi­al­auf­ga­ben bes­ser, wie et­wa He­li­con Fo­cus für Fo­kus-sta­ckung.

Ich nut­ze auch klei­ne, un­ab­hän­gi­ge Plug-ins wie En­blend, das wahr­schein­lich nicht all­zu vie­le Leu­te ken­nen. Ich nut­ze es in Kom­bi­na­ti­on mit PTGUI, um de­tailar­me Be­rei­che wie Him­mel oder Meer weich in­ein­an­der zu über­blen­den. Das funk­tio­niert mit En­blend su­per. Ich lie­be es oh­ne­hin, Soft­ware von un­ab­hän­gi­gen Ent­wick­lern zu nut­zen, die wirk­lich wis­sen, wie man das Op­ti­mum aus den Bil­dern her­aus­holt. Wie fi­nan­zierst du dich heu­te als Land­schafts­fo­to­graf? Man muss sich an­pas­sen kön­nen. Man muss nicht nur auf meh­re­ren Märk­ten ak­tiv sein, son­dern auch we­ni­ger ef­fek­ti­ve Märk­te los­las­sen. Man­che Fo­to­gra­fen hän­gen an der Stock-fo­to­gra­fie, die mitt­ler­wei­le prak­tisch zu Still­stand ge­kom­men ist. Kun­den wol­len im­mer noch Bil­der von in­spi­rie­ren­den Or­ten se­hen, aber sie be­kom­men sie für fünf Eu­ro von istock. Es gibt so vie­le Fo­to­gra­fen an so vie­len Or­ten welt­weit, die ih­re Bil­der rauf­la­den, dass der Wert von Fo­tos auf ei­nem All­zeit­tief an­ge­langt ist. Gleich­zei­tig sind Ka­me­ras so gut und ein­fach zu nut­zen wie nie­mals zu­vor. Auch das senkt den Wert des fo­to­gra­fi­schen Kön­nens. Aber wenn du ei­ne ein­zig­ar­ti­ge Vi­si­on hast und es schaffst, et­was wirk­lich Spek­ta­ku­lä­rem oder Ein­zig­ar­ti­gem hin­ter­her­zu­ja­gen, dann wer­den Ar­bei­ten ent­ste­hen, die in­di­vi­du­ell sind, un­ter­scheid­bar, und das legt den Grund­stein für ei­ne nach­hal­ti­ge Kar­rie­re.

Wie gehst du fo­to­gra­fisch mit schlech­tem Wet­ter um?

Ist es kein gu­tes Wet­ter für Land­schaf­ten, fo­to­gra­fie­re ich Men­schen. Ich lie­be das Rei­sen, und ich lie­be es, wie Da­vid No­ton un­ter­wegs Men­schen fo­to­gra­fiert. Das hebt die Lau­ne, an­statt im Ca­fé zu sit­zen und über das Licht zu me­ckern.

„Ich ver­su­che im­mer, et­was noch Bes­se­res zu fin­den. Ich möch­te die Mess­lat­te im­mer et­was hö­her an­le­gen und mich nie mit dem Mit­tel­maß zu­frie­den ge­ben.“

Was treibt dich fo­to­gra­fisch vor­an?

Ich ver­su­che im­mer, et­was noch Bes­se­res zu fin­den. Ich möch­te die Mess­lat­te im­mer et­was hö­her an­le­gen und mich nie mit dem Mit­tel­maß zu­frie­den ge­ben. Wenn ich an Or­te wie in die Wüs­te Na­mi­bi­as oder ins De­ath Val­ley rei­se, da­für viel Zeit und Geld in­ves­tie­re, füh­le ich mich ver­pflich­tet, mich selbst zur best­mög­li­chen Ar­beit an­zu­trei­ben und da­bei an kör­per­li­che und geis­ti­ge Gren­zen zu ge­hen. Wür­de ich das nicht ma­chen, wür­de ich mich fra­gen, war­um ich dann über­haupt dort­hin ge­reist bin.

Was hält dei­ne Ar­beit frisch?

Ich rei­se an Or­te, die mich nur mei­ner Krea­ti­vi­tät we­gen in­ter­es­sie­ren, oder ich ma­che mich auf die Su­che nach Or­ten für spä­te­re Fo­to­tou­ren. Ob­wohl ich ein ge­bo­re­ner Kom­mu­ni­ka­tor bin und gern un­ter­rich­te, ar­bei­te ich stän­dig an mei­nen Fä­hig­kei­ten. Das er­rei­che ich bei So­loMis­sio­nen, von de­nen ich mit mehr Fo­to­wis­sen heim­keh­re. Es geht nicht nur um Aben­teu­er, son­dern auch um Tech­ni­ken und neue We­ge, auch geis­tig. So ha­be ich im Un­ter­richt et­was zu er­zäh­len.

Ich wür­de sta­gnie­ren, wenn ich nur an be­lieb­te Lo­ca­ti­ons rei­sen und im­mer wie­der das­sel­be ma­chen wür­de. Wenn du nach Na­mi­bia reist, geht es nicht dar­um zu sa­gen, wo die­se Bäu­me mit den oran­ge­nen Dü­nen sind, son­dern dar­um, wie du sie an­ders fo­to­gra­fie­ren kannst. Ori­gi­na­li­tät in­ner­halb von Ver­traut­heit ist üb­ri­gens ein gu­ter Kar­rie­re-ge­heim­tipp.

„Ich wür­de sta­gnie­ren, wenn ich nur an be­lieb­te Lo­ca­ti­ons rei­sen und im­mer wie­der das­sel­be ma­chen wür­de.“

„Ich ver­brin­ge sehr viel Zeit da­mit, Men­schen aus­zu­fra­gen und so et­was über ihr Le­ben und ih­ren All­tag zu er­fah­ren.“

05 IN­DUS­TRIE-UN­FALL Ein mit Schnee und Eis be­deck­ter Sen­de­turm bei IsoSyö­te, Nord­finn­land; am Rech­ner zu­sam­men­ge­setzt aus sie­ben Ein­zel­auf­nah­men. Ob­jek­tiv: Ca­non EF 24-105mm f/4l IS USM Be­lich­tung: 1/2s, f/11, ISO 800 06 UN­TER­SCHLUPF Zu­sam­men­ge­setzt...

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