Hdr-soft­ware

Mo­der­ne Ka­me­ra­sen­so­ren bie­ten ei­nen grö­ße­ren Dy­na­mik­um­fang als je zu­vor – aber selbst die be­ein­dru­ckends­ten Er­geb­nis­se kön­nen noch et­was ver­bes­sert wer­den.

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Au­ro­ra HDR wird in Zu­sam­men­ar­beit mit dem HDR-GU­RU Trey Rat­cliff pro­du­ziert, der zahl­rei­che Hdr-pre­sets be­reit­stellt. Ak­tu­ell ist nur ei­ne Mac-ver­si­on er­hält­lich, aber ei­ne Win­dows-ver­si­on wird laut Her­stel­ler kom­men. Die 2017er-ver­si­on bie­tet vie­le Ver­bes­se­run­gen, in­klu­si­ve Sta­pel­ver­ar­bei­tung, Pol­fil­ter und Ra­di­al-mas­kie­rungs­werk­zeug so­wie ver­bes­ser­ter Rausch­re­du­zie­rung und ei­ner um 50 % schnel­le­ren Re­chen­leis­tung.

Wie die üb­ri­gen Hdr-pro­gram­me kann Au­ro­ra HDR meh­re­re Be­lich­tun­gen kom­bi­nie­ren, Geis­ter­bil­der und Aber­ra­tio­nen mi­ni­mie­ren und gleich­zei­tig ei­ne kor­rek­te Aus­rich­tung er­zeu­gen. An­sch­lie­ßend wäh­len Sie ein Hdr-pre­set oder nut­zen die um­fang­rei­chen ma­nu­el­len Ein­stell­mög­lich­kei­ten wie Ebe­nen und Mas­ken. Die Ef­fek­te sind ex­zel­lent, die meis­ten Pre­sets eben­falls rea­lis­tisch und über­zeu­gend.

EASYHDR funk­tio­niert so, wie es sein Na­me ver­spricht: mit ei­ner in­tui­ti­ven Ober­flä­che und vie­len Pre­sets, die ei­ne gu­te Balance zwi­schen rea­lis­ti­schen und künst­le­ri­schen Looks bie­ten. Trotz der ein­fa­chen Be­nut­zer­füh­rung sind vie­le Ein­stell­mög­lich­kei­ten vor­han­den, dar­un­ter Kur­ven, Dy­na­mik­kom­pres­si­on und Far­ban­pas­sun­gen. Zu­sätz­lich bie­tet die Soft­ware ei­ne um­fas­sen­de Raw-kom­pa­ti­bi­li­tät und die Mög­lich­keit zur Sta­pel­ver­ar­bei­tung.

Be­son­ders über­zeu­gend sind die Re­sul­ta­te. Un­se­re Be­lich­tungs­rei­he aus der Hand zeig­te kei­ne Geis­ter­bil­der, und die Rausch­hand­ha­bung über­zeug­te eben­falls.

Die Ver­ar­bei­tungs­ge­schwin­dig­keit ist sehr hoch, eben­so die Pre­set-vorschauen – und all das, oh­ne bei der Be­ar­bei­tung auf nied­rig auf­ge­lös­te Vor­schau­bil­der zu­rück­grei­fen zu müs­sen. EASYHDR heißt zwar so, aber HDR

Dar­kroom ist tat­säch­lich noch ein­fa­cher zu be­nut­zen, dank der mi­ni­ma­lis­ti­schen Ober­flä­che. Hin­ter sty­lis­hen Pre­set-mi­nia­tu­ren ver­birgt sich ei­ne Rei­he von Op­tio­nen, mit de­nen die An­pas­sun­gen leicht von der Hand ge­hen.

Es gibt zwar nur 16 Pre­sets, aber die­se de­cken viel ab und wir­ken gut. Auch die Re­sul­ta­te von HDR Dar­kroom über­zeu­gen, denn sie sind gut aus­ge­rich­tet und ha­ben Bild­rau­schen und Farb­säu­me gut im Griff.

Ob­wohl HDR Dar­kroom in der An­wen­dung Spaß macht und die Er­geb­nis­se über­zeu­gen, er­scheint der Preis et­was zu hoch. Sta­pel­ver­ar­bei­tung und Raw-kom­pa­ti­bi­li­tät sind zwar vor­han­den, aber Ebe­nen, ge­ziel­te Ton­wert­an­pas­sun­gen oder ei­ne His­to­rie gibt es lei­der nicht.

Googles Nik Coll­ec ti­on mag zwar kos­ten­los sein, aber Sie be­kom­men hier ein gu­tes Ge­samt­pa­ket. Zu­nächst ein­mal be­kom­men Sie zahl­rei­che wei­te­re Bild­be­ar­bei­tungs-plug-ins gra­tis da­zu, und HDR Efex selbst bie­tet eben­falls 28 Pre­sets und gu­te An­pas­sungs­mög­lich­kei­ten. Die Mög­lich­kei­ten zur ge­ziel­ten, schnel­len Anpassung mit der Con­trolPo­int-tech­no­lo­gie sind klas­se.

HDR Efex er­zeugt at­trak­ti­ve, na­tür­lich wir­ken­de Er­geb­nis­se. Bei ge­nau­er Be­trach­tung fal­len aber hier und da Un­sau­ber­kei­ten zwi­schen Ein­zel­bil­dern auf, und auch die Rausch­hand­ha­bung über­zeug­te nicht kom­plett. Die­se Soft­ware läuft üb­ri­gens nur als Plug-in in Host-pro­gram­men wie Pho­to­shop, Light­room oder Aper­tu­re. Ge­sa mt­wert

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