PROFITIPPS VON SCOTT KEL­BY

Scott Kel­by ar­bei­tet seit über zwei Jahr­zehn­ten als Fo­to­graf und ver­rät Ih­nen hier, wie Sie mit Ih­ren Bil­dern das Rei­se­fie­ber aus­lö­sen.

Outdoor Fotografie - - Grundlagen -

 Ach­ten Sie im­mer dar­auf, dass der Ho­ri­zont ge­ra­de läuft. Denn nichts ist schlim­mer, als wenn auf Ih­rem Bild der Oze­an aus­läuft oder sich ein Ge­bäu­de ge­fähr­lich neigt. Häu­fig ist es nur ei­ne Fra­ge der Kon­zen­tra­ti­on, die Ka­me­ra ge­ra­de zu hal­ten. Man­ches lässt sich nach­träg­lich am Com­pu­ter kor­ri­gie­ren, man­ches, wie et­wa Was­ser­spie­ge­lun­gen, die nicht ab­ge­schnit­ten wer­den dür­fen, eher nicht.  Wenn das Wet­ter wol­kig und trü­be wird, pa­cken Sie Ih­re Ka­me­ra nicht gleich weg, denn das ist der idea­le Zeit­punkt, um die Men­schen, Märk­te und Bunt­glas­fens­ter zu fo­to­gra­fie­ren so­wie um Na­h­auf­nah­men zu ma­chen. Ver­mei­den Sie es, den grau­en, wol­ki­gen Him­mel in Ih­ren Bil­dern ab­zu­lich­ten. Kopf­stein­pflas­ter kurz nach ei­nem Re­gen­schau­er eig­net sich gut als Mo­tiv, eben­so Blu­men, de­ren Far­ben von den Schat­ten der Wol­ken pro­fi­tie­ren. Soll­te der Him­mel bö­se aus­se­hen, fo­to­gra­fie­ren Sie ihn di­rekt. Zieht ge­ra­de ein Ge­wit­ter auf, bie­ten die Wol­ken ein un­glaub­lich schö­nes Mo­tiv. Ein fa­der, grau­er Him­mel ist hin­ge­gen na­tür­lich im Ver­gleich äu­ßerst lang­wei­lig.  Rei­sen Sie mit so we­nig Aus­rüs­tung wie mög­lich, um die Ka­me­ra­t­a­sche im­mer bei sich tra­gen zu kön­nen. Che­cken Sie Ih­re Ka­me­ra samt Zu­be­hör nicht ein, son­dern tra­gen Sie sie als Hand­ge­päck bei sich. So ver­mei­den Sie Stress und Kom­pli­ka­tio­nen und müs­sen auch nicht Ih­re hal­be Aus­rüs­tung bei An­kunft er­set­zen, falls et­was ver­schwun­den ist.  In ei­ner un­be­kann­ten Stadt kann Bat­te­ri­en kau­fen sehr viel Zeit kos­ten. Ha­ben Sie für Ka­me­ra und Blitz­ge­rät im­mer meh­re­re Er­satz­bat­te­ri­en oder Ak­kus plus La­de­ge­rät da­bei. La­den Sie den Ak­ku der Ka­me­ra je­de Nacht auf, denn wenn er zwi­schen­durch leer ist, ist das das En­de Ih­rer Auf­nah­men.  Ach­ten Sie auf Ih­re Aus­rüs­tung und ma­chen Sie sie nach je­dem Aus­flug abends vor­sich­tig sau­ber. Mit dem Bla­se­balg ent­fer­nen Sie fei­ne Sand­körn­chen, die Ihr Ob­jek­tiv zer­krat­zen oder auf den Sen­sor ge­lan­gen kön­nen. Nach dem Be­such von Or­ten mit ho­her Luft­feuch­tig­keit, wie dem tro­pi­schen Dschun­gel, las­sen Sie die Ka­me­ra im Ho­tel­zim­mer gut durch­lüf­ten.  Wei­te­re Tipps für bes­se­re Fo­tos fin­den Sie in Scott Kel­bys Pra­xis­buch „Fo­to-re­zep­te 2. Noch mehr We­ge zu pro­fes­sio­nel­len Bil­dern“(dpunkt Ver­lag, 19,95 Eu­ro, 246 Sei­ten).

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