SIND FIL­TER IN ZEI­TEN VON PHO­TO­SHOP NOCH NÖ­TIG?

Outdoor Fotografie - - Grundlagen -

Die Mög­lich­kei­ten der di­gi­ta­len Bil­d­op­ti­mie­rung wer­den im­mer um­fang­rei­cher. Da stellt sich die Fra­ge, ob der Kauf von Fil­tern über­haupt noch nö­tig ist. Die ­Ant­wort ist ab­hän­gig von der Bild­idee und dem Mo­tiv. Es gibt Ef­fek­te, die tat­säch­lich di­gi­tal si­mu­liert wer­den kön­nen und wel­che, bei de­nen das nicht geht. Schau­en wir uns für ei­nen ers­ten Ver­gleich ein­mal die bei­den ne­ben­ste­hen­den Fo­tos im Schnitt­bild an. Auf der lin­ken Sei­te se­hen wir das Aus­gangs­fo­to. Rechts ha­ben wir in Ado­be Light­room mit ei­nem di­gi­ta­len Ver­laufs­werk­zeug den Him­mel ab­ge­dun­kelt. Der Grau­ver­laufs­fil­ter kann al­so pro­blem­los, schnell und ein­fach di­gi­tal si­mu­liert wer­den. Der Bild­be­ar­bei­ter kann in Här­te­grad, Fil­ter­stär­ke und -aus­rich­tung be­lie­big wäh­len. Bei den Ef­fek­ten, die ganz­flä­chi­ge Grau­fil­ter und Pol­fil­ter er­mög­li­chen, sieht es hin­ge­gen an­ders aus. Ei­ne durch ei­ne lan­ge Be­lich­tung ge­glät­te­te Was­ser­ober­flä­che kann in Light­room nicht im Hand­um­dre­hen si­mu­liert wer­den. Glei­ches gilt für Spie­ge­lun­gen: Die­se las­sen sich beim Fo­to­gra­fie­ren mit ei­nem Pol­fil­ter ein­fach eli­mi­nie­ren. In der di­gi­ta­len Bild­be­ar­bei­tung ist das (wenn über­haupt) nur müh­sam mög­lich.

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