Hy­per­fo­ka­le Dis­tanz ein­fach er­klärt.

Outdoor Fotografie - - Inhalt -

Ein­drucks­vol­le Landschaftsfotos zeich­nen sich oft­mals vor al­lem durch ei­nes aus: ma­xi­ma­le Schärf­en­tie­fe. Doch wie schafft man es, dass ei­ne Auf­nah­me durch­gän­gig scharf er­scheint? Gu­te Bil­d­er­geb­nis­se lie­fert das Fo­kus­sie­ren mit Hil­fe der hy­per­fo­ka­len Dis­tanz. Um die Hy­per­fo­kal­dis­tanz rich­tig an­zu­wen­den, soll­te man zwei Din­ge be­ach­ten. 1. Die Aus­deh­nung der Schär­fe in Fo­tos wird von drei Fak­to­ren be­stimmt: der Wahl der Blen­de, der Brenn­wei­te so­wie der Dis­tanz der Ka­me­ra zum Fokuspunkt. 2. Die Schärf­en­tie­fe in ei­nem Bild dehnt sich hin­ter dem Fokuspunkt dop­pelt so weit aus wie vor dem Punkt. An die­ser Stel­le kommt die hy­per­fo­ka­le Dis­tanz ins Spiel, die den nächst­lie­gends­ten Fokuspunkt zur Ka­me­ra be­schreibt, an dem die Schär­fe bis ins „Unend­li­che“reicht. Mit ei­nem eher kür­ze­ren Ab­stand zum Fokuspunkt und ei­ner eher ge­schlos­se­nen Blen­de wird die ma­xi­ma­le Schärf­en­tie­fe im Bild er­reicht. Um die hy­per­fo­ka­le Dis­tanz zu er­mit­teln, gibt es prak­ti­sche Be­rech­nungs­tools, wie zum Bei­spiel die Smart­pho­ne-app „Pho­to­pills“(sie­he gel­ber Kas­ten rechts oben).

Fo­kus­sie­ren Sie auf ei­nen Punkt mit Ein-drit­telEnt­fer­nung im Ver­gleich zum ge­sam­ten Mo­tiv, wer­den Ele­men­te vom Vor­der- bis Hin­ter­grund (hier vom Baum bis zu den Ber­gen) scharf ab­ge­bil­det.

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