Die rich­ti­gen Fra­gen stel­len

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3 Es gibt bei Ein­ze­l­ex­plo­ra­tio­nen kei­nen strikt ab­zu­ar­bei­ten­den Fra­ge­bo­gen. Viel wich­ti­ger ist es, ge­nau zu­zu­hö­ren. Ei­ni­ge Re­geln soll­te man aber auf je­den Fall be­ach­ten: • Frag im­mer, war­um. • Frag nach kon­kre­ten Er­leb­nis­sen. • Lass die Leu­te Ge­schich­ten er­zäh­len. • Ach­te auf Un­ge­reimt­hei­ten und ha­ke nach. • Ach­te auf Ges­ten, Mi­mik und Kör­per­hal­tung. • Gib ge­nug Zeit zum Ant­wor­ten und fürch­te dich nicht vor Stil­le. • Gib kei­ne Ant­wor­ten vor und stel­le of­fe­ne Fra­gen, bei­spiels­wei­se »Wie hast du die je­wei­li­ge Si­tua­ti­on er­lebt?« oder Ähn­li­ches.

Von den Schü­lern ha­ben wir uns dann un­ter an­de­rem ganz kon­kret er­zäh­len las­sen, wie es ih­nen in ih­rem Schü­ler­prak­ti­kum ge­fal­len hat, auf wel­chen Ka­nä­len sie da­nach ge­sucht ha­ben, wel­che Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nä­le sie pri­vat nut­zen, und so wei­ter. Es geht bei sol­chen Ge­sprä­chen viel um Fin­ger­spit­zen­ge­fühl. Es ist wich­tig, dass die Stim­mung lo­cker ist und dass die Fra­gen be­wusst und nicht bei­läu­fig oder markt­for­sche­risch ge­stellt wer­den.

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