Nach­wuchs

Span­nen­de Pro­jek­te aus Hoch­schu­le, Agen­tur und Forschung

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Re­al or Fa­ke?

● De­sign School Kol­ding. Das Fäl­scher­mu­se­um in Wi­en (im Eng­li­schen: Mu­se­um of Art Fa­kes) stellt seit 2005 Kunst­fäl­schun­gen aus und er­läu­tert die Ge­schich­ten da­hin­ter. In Zei­ten, in de­nen die Gren­zen zwi­schen Ech­tem und Fa­ke im­mer mehr zu ver­schwim­men dro­hen, ist das The­ma aktuell wie nie. Dar­um mach­te es sich Alex­an­der Raffl in sei­ner Mas­ter­ar­beit im Stu­di­en­gang De­sign zur Auf­ga­be, ein zeit­ge­mä­ßes Er­schei­nungs­bild für das Mu­se­um zu gestal­ten.

Die un­schar­fen Gren­zen bil­den den Kern der Iden­ti­ty: Alex­an­der Raffl nutzt nur stark ver­schwom­me­ne Darstel­lun­gen der Kunst­wer­ke – und ent­geht so zu­gleich auch Pro­ble­men mit dem Co­py­right. Da­zu kommt ein kla­res ty­po­gra­fi­sches Sys­tem, das den be­son­de­ren Cha­rak­ter des Mu­se­ums un­ter­strei­chen soll. Das Kon­zept des Stu­den­ten um­fasst so­wohl Print­me­di­en als auch We­b­an­wen­dun­gen ein­schließ­lich Ge­schäfts­aus­stat­tung und Mer­chan­di­se. Das Er­schei­nungs­bild ent­stand in en­ger Zu­sam­men­ar­beit mit der Ku­ra­to­rin des Fäl­scher­mu­se­ums. Ei­ne mög­li­che Um­set­zung ist im Ge­spräch. Beim nächs­ten Wi­en­be­such wer­den wir auf je­den Fall vor­bei­schau­en! nik

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