Wi­der den Plas­tik­müll!

Um zu ver­hin­dern, dass wir bald nur noch Plas­tik­müll aus dem Meer an­geln, las­sen sich Krea­ti­ve ei­ni­ges ein­fal­len. Von Stroh­hal­men aus Glas über Tü­ten, die sich im Was­ser auf­lö­sen, bis zu Was­ser­ku­geln, die man es­sen kann

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Was las­sen sich De­si­gner ein­fal­len, um Plas­tik zu ver­mei­den oder zu­min­dest wie­der­zu­ver­wer­ten? Hier ih­re eben­so smar­ten wie all­tags­taug­li­chen Ide­en

Im Jahr 2050 könn­te drei­mal mehr Plas­tik im Meer schwim­men als Fi­sche. Um dar­auf auf­merk­sam zu ma­chen, re­de­sign­te die Stock­hol­mer Agen­tur Sten­dahls für die West Co­ast Foun­da­ti­on das klas­si­sche Fisch­pla­kat – He­ring, Flun­der und Co wur­den durch di­ver­se Plas­tik­ob­jek­te in­klu­si­ve de­ren la­tei­ni­scher Be­zeich­nung er­setzt und an be­lieb­ten Strand­pro­me­na­den auf­ge­stellt. Wer ge­ra­de nicht nach Schwe­den kommt, kann das Pos­ter für rund 10 Eu­ro un­ter http://ren­kust.se be­stel­len. Der Er­lös geht zu 100 Pro­zent an die Or­ga­ni­sa­ti­on

● Mo­ti­viert von un­se­rem er­folg­rei­chen Ex­pe­ri­ment, ei­nen Tag oh­ne Strom zu ver­brin­gen, ver­such­ten mein jüngs­ter Sohn und ich ei­ne Wo­che oh­ne Plas­tik aus­zu­kom­men – und schei­ter­ten kläg­lich. Zu vie­le un­se­rer Lieb­lings­pro­duk­te wa­ren in Plas­tik ver­packt, ei­ne Glas­fla­sche für die Schu­le schien nicht prak­ti­ka­bel und das Auf­tau­chen von Plas­tik über­all, in wirk­lich al­len Le­bens­be­rei­chen nahm uns den Mut. Wir steck­ten den Kopf in den Sand. An­ders die De­si­gne­rin An­ne­lie­se Bunk, die mit ih­rem Mann und zwei Söh­nen sehr plas­tik­arm in Mün­chen lebt. Schon vor ein paar Jah­ren, als sie noch ei­ne ei­ge­ne klei­ne Wer­be­agen­tur lei­te­te, ging es ihr ge­hö­rig auf die Ner­ven, dass nach je­dem Ein­kauf Un­men­gen von Plas­tik den Müll­ei­mer ver­stopf­ten. Der Do­ku­men­tar­film »Plas­tic Pla­net« gab schließ­lich den not­wen­di­gen Schubs, tat­säch­lich et­was zu ver­än­dern – die na­tur­ta­sche ent­stand.

»Pa­pier­ta­schen be­las­ten die Um­welt zwar we­ni­ger als Plas­tik, aber für ih­re Her­stel­lung wer­den gro­ße Men­gen Schwe­fel­säu­re und an­de­re Che­mi­ka­li­en be­nö­tigt – al­les an­de­re als op­ti­mal«, sagt An­ne­lie­se Bunk. Als um­welt­freund­li­che Al­ter­na­ti­ve zu Plas­tik- und Pa­pier­tü­ten ent­wi­ckel­te sie Ta­schen aus Stoff, die den Ver­pa­ckungs­müll beim Ein­kauf von Obst, Ge­mü­se und Brot deut­lich re­du­zie­ren. »Die na­tur­ta­sche spart Res­sour­cen, denn Bi­o­baum­wol­le wächst schnel­ler nach als Holz für Pa­pier. Sie ist frei von Schad­stof­fen und da­mit op­ti­mal für Le­bens­mit­tel. Und an­ders als bei Beu­teln aus Kunst­fa­ser ge-

langt beim Wa­schen kein Mi­kro­plas­tik ins Was­ser«, er­klärt die De­si­gne­rin.

Ih­re Agen­tur hat sie in­zwi­schen ge­schlos­sen, der On­li­ne­shop na­tur­ta­sche.de brummt. Und seit sie ge­mein­sam mit ei­ner be­freun­de­ten Jour­na­lis­tin das Buch »Bes­ser le­ben oh­ne Plas­tik« ge­schrie­ben hat, das auf der »Spie­gel«-best­sel­ler­lis­te lan­de­te, reist An­ne­lie­se Bunk kreuz und quer durch Deutsch­land, um Vor­trä­ge zu hal­ten. »Plas­tik­fas­ten ist gar nicht so schwer«, lau­tet das Fa­zit der De­si­gne­rin. »Auch die Kin­der und mein Mann, der an­fangs noch hoff­te, das Gan­ze sei nur ei­ne vor­über­ge­hen­de Pha­se, sind mitt­ler­wei­le über­zeugt. Geht es doch mal nicht ganz oh­ne Kunst­stoff, ist das eben so – von strik­ten Ver­bo­ten hal­te ich nichts.«

Plas­tic Eco­no­my in Zah­len

Dass es höchs­te Zeit ist, et­was zu ver­än­dern, wis­sen wir al­le, pas­sie­ren tut nach wie vor zu we­nig. Et­wa 8,3 Mil­li­ar­den Ton­nen Plas­tik wur­den seit 1950 pro­du­ziert, das geht aus ei­ner Stu­die her­vor, die der Phy­si­ker Ro­land Gey­er von der Uni­ver­si­ty of Ca­li­for­nia 2017 ver­öf­fent­lich­te ( https://is.gd/all­plas­tics ). Wie­der­ver­wer­tet wur­den da­von nur rund 9 Pro­zent. Mit 37 Ki­lo­gramm Plas­tik­müll, die je­der Deut­sche im Jahr pro­du­ziert, lie­gen wir mehr als 6 Ki­lo­gramm über dem Eu-durch­schnitt. Im­mer­hin hat Deutsch­land ei­ne ho­he Re­cy­cling­quo­te und nutzt nicht­re­cy­cel­ten Kunst­stoff en­er­ge­tisch, das heißt, er wird ver­brannt und für die Ge­win­nung von Strom und Wär­me ge­nutzt.

Aber die Plas­tik­flut steigt im­mer wei­ter an. Und so könn­te in den Welt­mee­ren im Jahr 2050 mehr Plas­tik schwim­men als Fi­sche, sa­gen For­scher der El­len Ma­car­thur Foun­da­ti­on (https://is.gd/plas­tics eco­no­my). Wol­len wir das wirk­lich? Ein schlim­mer Übel­tä­ter ist der ge­mei­ne Trink­halm. Ihm so­wie

an­de­rem Plas­tik­ge­schirr und un­nüt­zen Ge­gen­stän­den wie bei­spiels­wei­se Wat­te­stäb­chen will ein Vor­schlag der Eu-kom­mis­si­on den Gar­aus ma­chen. Bis zur tat­säch­li­chen Ein­füh­rung des Ver­bots wer­den al­ler­dings noch Jah­re ver­ge­hen.

Weg mit dem Plas­tik­t­rink­halm

Se­bas­ti­an Mül­ler hat den Plas­tik­hal­men schon jetzt den Kampf an­ge­sagt. 2015 war er mit Freun­den auf der thai­län­di­schen In­sel Koh Pha­yam, wo sehr viel Plas­tik aus dem In­di­schen Oze­an an­ge­spült wird. »Al­so or­ga­ni­sier­ten wir ein Beach Cleanup, und sam­mel­ten in­ner­halb von zwei St­un­den cir­ca 25 150-Li­terSä­cke«, so der Wirt­schafts­wis­sen­schaft­ler. »Ge­fühlt war je­des zwei­te Teil ein Plas­tik­stroh­halm.« Die an­schlie­ßen­de Re­cher­che er­gab, dass welt­weit täg­lich drei bis sechs Mil­li­ar­den Stück im Müll lan­den.

Zu­rück in Ber­lin, grün­de­te Se­bas­ti­an Mül­ler mit sei­ner Frau, der Aus­tra­lie­rin Han­nah Che­ney, das Start-up HALM, das Trink­hal­me aus ex­trem sta­bi­lem, spül­ma­schi­nen­fes­tem Spe­zi­al­glas fer­tigt. Mit 5 Eu­ro pro Stück sind sie nicht eben güns­tig, aber nach hun­dert An­wen­dun­gen ha­ben sie sich amor­ti­siert. Di­ver­se Ho­tels, Bars und Re­stau­rants set­zen sie be­reits ein. 50 Pro­zent des er­wirt­schaf­te­ten Ge­winns spen­det HALM an an­de­re Fir­men und Pro­jek­te, die sich für we­ni­ger Plas­tik ein­set­zen.

Kos­me­tik in Holz

Wir al­le müs­sen um­den­ken. Als Kon­su­men­ten, aber auch als Gestal­ter, be­son­ders beim Ver­pa­ckungs­de­sign. Und hier gibt es vie­le gu­te Ide­en und so­gar schon Pro­duk­te, über die Krea­ti­ve ih­re Kun­den zu­min­dest in­for­mie­ren soll­ten, et­wa die Pa­cka­gings von Su­la­pac, ei­ner von den bei­den fin­ni­schen Bio­che­mi­ke­rin­nen Su­vi Hai­mi und Lau­ra Kyl­lö­nen ge­grün­de­ten Fir­ma. Zwar boomt der Markt für Na­tur­kos­me­tik, die Ver­pa­ckun­gen aber sind meist noch aus Plas­tik. Die von Su­la­pac da­ge­gen be­ste­hen aus na­tür­li­chen Kleb­stof­fen und Fsc-zer­ti­fi­zier­tem Holz. Auch Flüs­si­ges lässt sich dar­in ver­pa­cken, da­für sor­gen spe­zi­el­le Be­schich­tun­gen. Nach et­wa drei­ßig Ta­gen (im in­dus­tri­el­len Kom­post) sind die Ver­pa­ckun­gen ver­rot­tet. Das ist wie­der­um scha­de, denn Su­vi Hai­mi und Lau­ra Kyl­lö­nen eint auch ih­re Lie­be zu hoch­wer­ti­gem De­sign und nor­di­scher Qua­li­tät.

Mit ih­rer ur­sprüng­lich für Be­au­ty­pro­duk­te ent­wi­ckel­ten Lö­sung wol­len sie jetzt auch die Le­bens­mit­tel­in­dus­trie er­obern. Die bei­den ha­ben schließ­lich kein ge­rin­ge­res Ziel, als den Pla­ne­ten von Plas­tik zu be­frei­en. Das Be­son­de­re an den Su­la­pac-pa­cka­gings: Kunst­stoff­her­stel­ler kön­nen sie auf ih­ren vor­han­de­nen Ma­schi­nen fer­ti­gen, müs­sen al­so nicht erst gro­ße In­ves­ti­tio­nen tä­ti­gen. Das kann den Un­ter­schied zwi­schen ei­ner gu­ten Idee und ih­rer Rea­li­sie­rung aus­ma­chen.

Think outs­ide the bott­le!

Ganz schnell kann die Was­ser­ku­gel Oo­ho des Lon­do­ner Start-up Skip­ping Rocks Lab ver­schwin­den – sie lässt sich ein­fach auf­es­sen. Der Ar­chi­tekt und De­si­gner Ro­d­ri­go Gar­cía Gon­zá­lez grün­de­te 2014 zu­sam­men mit dem De­si­gner Pier­re-yves Pas­lier das Start-up Skip­ping Rocks Lab mit dem Ziel, Was­ser­fla­schen aus Plas­tik zu er­set­zen. Oo­ho wird es mit 20, 55 und 150 Mil­li­li­ter In­halt ge­ben. Man kann das Was­ser her­aus­sau­gen, die ge­schmacks­neu­tra­le Mem­bran aus Pflan­zen­fa­sern und Al­gen im An­schluss ver­spei­sen oder die Ku­gel gleich kom­plett im Mund zer­kau­en. Wem das nicht ge­heu­er ist, der wirft sie weg – für die Zer­set­zung braucht sie vier bis sechs Wo­chen. Oo­ho lässt sich auch mit an­de­ren Flüs­sig­kei­ten be­fül­len und ist schon auf di­ver­sen Fes­ti­vals oder Events wie beim Lon­don Ma­ra­thon im Ein­satz. Sie­ben Ta­ge be­nö­ti­gen die Ver­pa­ckun­gen von Eco­va­ti­ve, al­ler­dings nicht zum Zer­fal­len, son­dern zum Wach­sen: Das von den bei­den In­ge­nieu­ren und zu­gleich De­si­gnern Eben Bay­er und Ga­vin Mcin­ty­re ge­grün­de­te Un­ter­neh­men lässt aus ge­häck­sel­ten und ge­koch­ten Ern­te­res­ten un­ter Zu­hil­fe­nah­me von Pil­zen Ver­pa­ckun­gen wach­sen. Die er­set­zen be­reits jetzt Sty­ro­por und hof­fent­lich bald auch Plas­tik. Wer es aus­pro­bie­ren möch­te, kann via https://shop.eco­va ti­ve­de­sign.com ein Grow-it-yours­elf-kit or­dern.

Pro­duk­te wie Su­la­pac, Oo­ho oder die Glas­hal­me ma­chen Hoff­nung, ir­gend­wann vi­el­leicht doch in ei­ner plas­tikärme­ren Welt zu le­ben. Lei­der ist da al­ler­dings noch der ver­steck­te Kunst­stoff, wie zum Bei­spiel die Mi­kro­par­ti­kel in Dusch­gels, oder all die Plas­tik­tü­ten, in die Tex­ti­li­en für den Trans­port ver­packt wer­den. Das chi­le­ni­sche Un­ter­neh­men Solub­ag hät­te da­für ei­ne irr­wit­zig klin­gen­de Lö­sung: Tü­ten, die sich nach fünf Mi­nu­ten in Was­ser auf­lö­sen, weil sie statt Erd­öl was­ser­lös­li­chen Kalk­stein ver­wen­den. Solub­ags sol­len in et­wa die­sel­be Trag­kraft ha­ben wie Plas­tik­tü­ten und noch 2018 in Chi­le auf den Markt kom­men. So ein­fach, wie das klingt, fragt man sich, war­um sie nicht schon längst in Se­rie pro­du­ziert wer­den. Die Plas­tik­in­dus­trie hat wohl ein­fach ei­ne zu star­ke Lob­by.

Wenn nicht ver­mei­den, dann re­cy­celn

An­de­re klu­ge Köp­fe ma­chen sich Ge­dan­ken dar­über, wie man den an­fal­len­den Plas­tik­müll sinn­voll nut­zen kann. Ein Hots­pot sind in die­ser Hin­sicht die Nie­der­lan­de, spe­zi­ell Rot­ter­dam macht gleich mit meh­re­ren Pro­jek­ten von sich re­den. Das De­sign­stu­dio The New Raw et­wa rief die Initia­ti­ve Print Your Ci­ty (https://prin­tyour.ci­ty) ins Le­ben. Kunst­stoff­ab­fäl­le wer­den ge­sam­melt und per 3D-dru­cker in das Sitz­mö­bel XXX um­ge­wan­delt. Ei­nen gan­zen Park schuf der Ar­chi­tekt Ra­mon Knoes­ter: Müll­fal­len fi­schen das Plas­tik aus Eu­ro­pas größ­tem See­ha­fen, be­vor es das of­fe­ne Meer er­reicht. Dar­aus ent­stand im Ju­li der Re­cy­cled Park: klei­ne be­pflanz­te In­sel­chen, teils mit Sitz­ecken für Be­su­cher. Knapp 200 Ki­lo­me­ter wei­ter nord­öst­lich ent­steht in der Pro­vinz Ove­r­i­js­sel ge­ra­de die ers­te Stra­ße aus Plas­tik – zu­nächst als 30 Me­ter lan­ger Rad­weg. Die Bau­fir­ma Vol­ker Wes­sels fer­tigt aus Kunst­stoff­müll kas­ten­för­mi­ge, in­nen hoh­le Ele­men­te, in de­nen sich Rohr­lei­tun­gen und Ka­bel ver­le­gen las­sen. Die Plas­tik­stra­ßen sol­len nicht nur ein­fa­cher und güns­ti­ger zu bau­en sein, son­dern auch län­ger hal­ten als We­ge aus As­phalt.

Es gibt noch vie­le wei­te­re Pro­jek­te, die sich mit dem Re­cy­cling von Plas­tik­müll be­schäf­ti­gen und zei­gen, dass das The­ma im Li­fe­style an­ge­kom­men ist. Das Eye­we­ar-la­bel Se­a2­see et­wa hat in 35 spa­ni­schen Hä­fen Con­tai­ner ste­hen, in die Fi­scher von ih­nen aus dem Meer ge­zo­ge­nen Müll wer­fen. Aus ei­nem Teil da­von fer­tigt Se­a2­see (Son­nen-)bril­len­ge­stel­le. Die Spie­ler von Re­al Ma­drid und FC Bay­ern Mün­chen spie­len in der Sai­son 2018/19 nun ge­le­gent­lich in Tri­kots aus re­cy­cel­tem Plas­tik­müll. Auch Wasch­be­cken und Yo­ga­mat­ten kann man aus Kunst­stoff ab­fäl­len kau­fen, und selbst Tchi­bo hat neu­er­dings ei­ne Sport­kol­lek­ti­on im Pro­gramm, die zum Teil aus Plas­ti­k­ab­fäl­len wie et­wa Fi­scher­net­zen oder Pet-fla­schen be­steht.

Wer meint, der Um­welt mit Bio­plas­tik et­was Gu­tes zu tun, liegt üb­ri­gens nur be­dingt rich­tig. Zwar wer­den die­se Art Kunst­stof­fe aus nach­wach­sen­den Roh­stof­fen her­ge­stellt, et­wa aus Mais, Zu­cker, Bam-

Sky­scra­per heißt der Wal, den das New Yor­ker Ar­chi­tek­tur­bü­ro Stu­dio­kca für die dies­jäh­ri­ge Tri­en­nia­le Brüg­ge schuf. Er be­steht aus fünf Ton­nen Plas­tik­müll aus dem Meer so­wie ei­nem Rah­men aus Stahl und Alu­mi­ni­um. Für Ein­woh­ner und Be­su­cher der bel­gi­schen Stadt war das knapp 12 Me­ter ho­he Kunst­werk ein ech­ter Hin­gu­cker

Sehr schlicht, sehr edel und oh­ne das kleins­te Mi­kro­par­ti­kel­chen Plas­tik: Die Ver­pa­ckun­gen des fin­ni­schen Un­ter­neh­mens Su­la­pac be­ste­hen aus Fsc-zer­ti­fi­zier­tem Holz

Mit Trink­hal­men aus Glas schmeckt die Li­mo­na­de gleich dop­pelt gut. Die des Start-ups HALM sind aus Spe­zi­al­glas ge­fer­tigt und spül­ma­schi­nen­fest

Ver­schie­de­ne Pil­ze – wel­che, das will Eco­va­ti­ve nicht ver­ra­ten – brin­gen die Mas­se aus ge­koch­ten Ern­te­res­ten zum Wach­sen. An­schlie­ßend ein­fach trock­nen und fer­tig ist die Schutz­ver­pa­ckung

Mit ih­rer na­tur­ta­sche bie­tet An­ne­lie­se Bunk ei­ne um­welt­freund­li­che Al­ter­na­ti­ve zu Plas­tik- und Pa­pier­tü­ten. Die Bi­o­baum­woll­ta­schen eig­nen sich nicht nur zum Ein­kau­fen, son­dern auch zum Auf­be­wah­ren von Le­bens­mit­teln im Kühl­schrank

Zu­ge­ge­ben, die­se Art des Trin­kens ist ge­wöh­nungs­be­dürf­tig – egal, ob man den flüs­si­gen In­halt aus der aus Pflan­zen­fa­sern und Al­gen be­ste­hen­den Oo­ho-ku­gel nun saugt oder sie ganz fut­tert

Ro­bus­ter als As­phalt sind Stra­ßen aus Plas­tik­müll. Das Bau­un­ter neh­men Vol­ker Wes­sels hat­te die Idee und er­probt sie zu­nächst mit ei­nem Fahr­rad­weg in der Pro­vinz Ove­r­i­js­sel

Für je­den ge­kauf­ten shareAr­ti­kel be­kommt ein Mensch in Not ein gleich­wer­ti­ges Pro­dukt. Ganz neu: Die Was­ser­fla­schen des Ber­li­ner Start-ups sha­re be­ste­hen kom­plett aus re­cy­cel­tem Plas­tik­müll. Er­hält­lich sind sie bei REWE und DM

Re­la­xen im Ab­fall: Ar­chi­tekt Ra­mon Knoes­ter schuf den Re­cy­cled Park aus dem Plas­tik, das Müll­fal­len im Rot­ter­da­mer Ha­fen aus dem Was­ser ge­fischt ha­ben

Das Eye­we­ar-la­bel mit dem ge­nia­len Na­men Se­a2­see ver­wan­delt Plas­tik­müll, den Fi­scher in Spa­ni­en aus dem Meer zie­hen, in hip­pe (Son­nen-)bril­len­ge­stel­leZu­sam­men mit der Or­ga­ni­sa­ti­on Par­ley for the Oce­ans ent­wi­ckel­te adi­das Tri­kots, die zum Teil aus an Strän­den ge­sam­mel­tem, re­cy­cel­tem Plas­tik be­ste­hen. Re­al Ma­drid und Bay­ern Mün­chen ha­ben sol­che Tri­kots für die Sai­son 2018/19. Die­se sind auch über den Fan­shop zu kau­fen. Hof­fen wir, dass von den rund 90 Eu­ro, die das Tri­kot kos­tet, ein Groß­teil an Par­leys for the Oce­an geht

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