PAGE

Du bezeichnes­t Typografie als Erweiterun­g des Körpers, deine Schriften als visuelle Stimme.

-

Es hat etwas gedauert, bis ich den Feminismus für mich entdeckte. Ich war beim »Missy Magazine« Grafikassi­stenz für Daniela Burger und bin für meinen Master of Fine Arts and Design ans Sandberg Instituut gegangen. Auch weil man sich dort intensiv mit

Durch eine Dozentin feministis­chen Fragen beschäftig­t.

gestoßen, bin ich auf den Hydrofemin­ismus

und nicht lebenden der davon ausgeht, dass alle lebenden

Membran Dinge von einer semidurchl­ässigen

verbunden. umgeben sind und durch einen Wasserkrei­slauf

ist obsolet und Alles ist ein Biotop, Gender

tröpfeln in den Räumen zwischen den Membranen

Pflanzen, die einzelnen Dinge ineinander, Menschen,

ich meine Tiere, alles eben. Seitdem betrachte

füllen Schriften wie Körper, die diese Zwischenrä­ume

ein Netzwerk und sich mit allem verbinden, und entsteht, eine Gesamtheit und ein Zeitgeist.

Newspapers in German

Newspapers from Germany