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Wie bist du zur Typografie gekommen, die ja nicht nur den Ruf hat, etwas nerdig zu sein, sondern auch sehr männerdomi­niert?

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Charlotte Rohde: Das war, ehrlich gesagt, eher Zufall. Ich wollte eigentlich zum Film und habe an der Fachhochsc­hule Düsseldorf begonnen, Regab,

ich sei tail Design zu studieren, weil ich dachte,

Studium war dann breiter aufgestell­t. Doch das

mich darin so kommerziel­l ausgericht­et, dass ich

bei einem nicht wiedergefu­nden habe. So bin ich

gefürchtet Professor gelandet, der so geliebt wie

und war. Ich lasse mich gerne herausford­ern

Jungsclub habe zwei Jahre gebraucht, um mir in dem

in dieser einen Platz zu erkämpfen. Schon

darum

Zeit hat es mich gestört, dass es immer

gut und ging, Gestaltung scheinbar objektiv in

um schlecht einzuteile­n, dass es viel zu sehr

und alte Werte ging, um Logik, ein Richtig

im Falsch, um all diese maskulinen Werte

Design. Dagegen habe ich mich gewehrt.

So wie viele andere auch. Da es zu jedem

wie

Trend einen Gegentrend gibt, ganz so es zur Industrial­isierung den Jugendstil

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