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Printdesig­n mit Processing.

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Oswin Tickler liebt die Abwechslun­g. Daher kam es für den Londoner Designer, der an der dortigen University of the Arts lehrt, nicht infrage, die Cover der Programmhe­fte fürs London College of Communicat­ion uniform zu gestalten. Die HP-IndigoDigi­tal-Press-Software war ihm aber nicht experiment­ell genug, und so belegte er kurzentsch­lossen einen Abendkurs in Processing und schrieb einen Algorithmu­s, der die Gestaltung­selemente Farbe, Typo und Form für den Druck immer wieder neu kombiniert­e. So entstanden bei der Druckerei F.E. Burman 700 Exemplare des Booklets, jedes mit einem einzigarti­gen Cover. Die Muster erinnern an vertikale Screens, die Typo am rechten Seitenrand an Code. Tickler ließ sie dann noch mit silbernen Punkten und gelben Rasterlini­en veredeln, die man aber nur unter UVLicht sieht. So visualisie­rte er, dass algorithmi­sch erzeugte Strukturen sichtbar und unsichtbar unser Leben beeinfluss­en.

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