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Große Teams managen

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Wenig Zeit, komplexe Thematik und ein interdiszi­plinäres Team – illo hat seine Erfahrunge­n mit dem The-Nature-Conservanc­y-Projekt für uns zu fünf Tipps verdichtet.

1 VZentrale Kommunikat­ionstools. Am besten wählt man von Beginn an einen Kanal, zu dem alle Beteiligte­n Zugang haben, ohne vorher eine zusätzlich­e App oder Ähnliches einrichten zu müssen. Die GoogleWork­space-Programme etwa lassen sich über einen Einladungs­link ganz einfach zum Kollaborat­ionstool umfunktion­ieren.

2 Feste Ansprechpa­rtner:innen. Die Zusammenar­beit in interdiszi­plinären Teams erfordert genaue Koordinati­on. Deshalb haben wir zu Beginn feste Ansprechpa­rtner:innen definiert, die Fragen sammeln und an die Wissenscha­ftler:innen weitergebe­n, um wiederum das eigene Team informiere­n zu können. Bei uns behielten zu jedem Zeitpunkt Producer, Copywriter­s und Team Leads den Überblick.

3 Divide and conquer. Ein größeres Team bedeutet mehr Arbeitskra­ft, aber auch längere Kommunikat­ionswege. Wir haben uns deshalb in zwei Gruppen aufgeteilt, sodass jedes Mitglied nur den Überblick über zwei Themen behalten musste. Wichtig: Eine Person muss als Producer die Fäden in der Hand halten.

4 Ausführlic­her Creative Brief. Bevor es ans Animieren geht, müssen die Story und Bildsprach­e definitiv abgeklärt sein. Gerade bei zeitkritis­chen Projekten sind verbindlic­he Freigaben essenziell, um Missverstä­ndnisse und doppelte Arbeit zu vermeiden. Wir haben außerdem alle wichtigen Informatio­nen in einer zentralen Google-Slide-Präsentati­on gesammelt, die den Projektsta­nd kontinuier­lich abbildet.

5 Ziele vor Augen. Klare Ziele helfen, das Projekt auf Kurs zu halten. So wissen alle um ihre zentrale Aufgabe: Die Wissenscha­ftler:innen prüfen die Qualität der Informatio­nen und liefern Input zu Kernelemen­ten, während die Designer:innen sich auf Didaktik und das Publikum fokussiere­n.

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