Fo­to-Spe­zi­al-Toos

Klei­ne Spe­zi­al-Tools hel­fen bei der krea­ti­ven Ar­beit: Sie er­le­di­gen kniff­li­ge Re­tu­schen mit we­ni­gen Ar­beits­schrit­ten. So muss der Fo­to­künst­ler nicht auf kom­pli­zier­te Tech­ni­ken im Pho­to­shop zu­rück­grei­fen.

PC Magazin - - Inhalt - Jörn-Erik Bur­kert

Tol­le Ef­fek­te mit we­ni­gen Klicks

Bild­be­ar­bei­tun­gen sind sehr leis­tungs­fä­hig und er­lau­ben in­di­vi­du­el­le Er­geb­nis­se. Bei die­sem Pro­zess ist Hin­ter­grund­wis­sen und Er­fah­rung not­wen­dig. Man­che die­ser Auf­ga­ben sind schnel­ler mit spe­zi­el­len Tools rea­li­siert. Die­se hel­fen mit Au­to­ma­tik­funk­tio­nen beim Er­stel­len der Ef­fek­te und Ver­bes­se­run­gen. Die Fo­to­werk­zeu­ge sind für den Win­dows-Desk­top, mo­bi­le Ge­rä­te und im Web­brow­ser ver­füg­bar.

Ca­e­si­um: op­ti­ma­le Kom­pres­si­on für Fo­tos im JEPG-For­mat

Trotz schnel­lem In­ter­net sind gro­ße JPEGBil­der oft ei­ne Brem­se im Netz. Das kann die ei­ge­ne Web­sei­te sein, oder Bil­der­diens­te ha­ben Be­schrän­kun­gen bei den Da­t­ei­grö­ßen. Mit Ca­e­si­um ist die Kom­pri­mie­rung sehr ein­fach. Das Tool ana­ly­siert die Mo­ti­ve und ver­sucht, die bes­te Qua­li­tät bei klei­ner Da­t­ei­grö­ße zu er­zeu­gen. Da­zu las­sen sich Ein­zel­bil­der oder Ord­ner mit Da­tei­en la­den. Per Schieb­reg­ler wird die Qua­li­tät re­gu­liert. Die Vor­schau zeigt die fi­na­len Bil­der vor dem Spei­chern. Ge­trof­fe­ne Ein­stel­lun­gen las­sen sich als Pro­fil spei­chern und spä­ter wie­der ab­ru­fen.

Fas­tS­to­ne Pho­to Re­si­zer: Fo­tos auf gro­ße For­ma­te ska­lie­ren

Äl­te­re Ka­me­ras bie­ten nicht im­mer op­ti­ma­le Auf­lö­sun­gen. Das gilt vor al­lem, wenn man ein Fo­to­buch oder ei­nen Ka­len­der zum Ver­schen­ken in gro­ßem For­mat ge­stal­ten will. Die Bil­der las­sen sich mit spe­zi­el­len Ver­fah­ren in ho­her Qua­li­tät auf das pas­sen­de For­mat ver­grö­ßern. Der Fas­tS­to­ne Pho­to Re­si­zer ist so ein Gra­tis-Tool zum Ska­lie­ren. Es kann mit Hil­fe ei­ner Sta­pel­ver­ar­bei­tung auch gleich meh­re­re Fo­tos au­to­ma­tisch be­ar­bei­ten und be­sitzt zahl­rei­che nütz­li­che Zu­satz­funk­tio­nen. Im Haupt­fens­ter links na­vi­gie­ren Sie zum Ver­zeich­nis mit den Mo­ti­ven. Wäh­len Sie die Da­tei zum Ska­lie­ren aus, und fü­gen Sie sie mit dem Add- Knopf zur Lis­te rechts hin­zu. Un­ter­halb die­ses Be­reichs se­hen Sie die Op­tio­nen. Dort be­stim­men Sie über Out­put for­mat das Da­tei­for­mat für die kon­ver­tier­ten Bil­der. Dar­un­ter fin­det man den Ziel­ord­ner zum Spei­chern. Ak­ti­vie­ren Sie die Check­box Use Ad­van­ced Op­ti­ons, um die Ska­lie­rungs­funk­ti­on zum Ver­gö­ßern zu nut­zen. Öff­nen Sie mit dem Ad­van­ced Op­ti­ons- Knopf das Fens­ter mit den Ein­stel­lun­gen. Im Rei­ter Re­si­ze kli­cken Sie die Check­box vor dem gleich­na­mi­gen Ein­trag an. Das Pro­gramm zeigt im An­schluss al­le ver­füg­ba­ren Funk­tio­nen. Die Grö­ße des Ziel­bilds be­stim­men Sie wahl­wei­se Pi­xel­ge­nau, pro­zen­tu­al, als Druck­grö­ße oder an­hand ei­ner Bild­sei­te. In den meis­ten Fäl­len ist die An­ga­be in Pro­zent die ein­fachs­te

Me­tho­de. Kli­cken Sie das Feld In Per­cen­ta­ge an, und ge­ben Sie im Feld dar­un­ter die Grö­ße ein. Die Op­ti­on Fil­ter be­stimmt das Ver­fah­ren für die Ska­lie­rung in das gro­ße For­mat. Ab­hän­gig vom In­halt des Bil­des sor­gen die Vor­ein­stel­lung Lan­sc­zos 3 (De­fault) , Lanc­zos 2 (Shar­per) oder Nea­rest für sehr gu­te Er­geb­nis­se beim Ver­grö­ßern. Die op­ti­ma­le Me­tho­de fin­det man durch Pro­bie­ren und Ver­glei­chen der er­zeug­ten Bil­der. Auf den an­de­ren Rei­tern fin­den Sie Werk­zeu­ge, um Be­schrei­bungs­tex­te ein­zu­fü­gen, Was­ser­zei­chen über das Mo­tiv zu le­gen oder zum Hin­zu­fü­gen ei­nes Rah­mens zum Bild.

Tipp: Mit dem Pro­gramm Wa­ter­mark Image kön­nen Sie Ih­re Fo­tos mit Was­ser­zei­chen ver­se­hen. Das Tool hilft bei der Plat­zie­rung und ar­bei­tet wahl­wei­se mit Text oder ei­ner Gra­fik. Bei Nut­zung des PNG-For­mats wer­den auch Trans­pa­renz­in­for­ma­tio­nen ein­be­zo­gen.

Mi­cro­soft ICE 2.0: Pan­ora­men na­he­zu au­to­ma­tisch er­stel­len

Das Zu­sam­men­set­zen von Ein­zel­bil­dern bei Pan­ora­ma­auf­nah­men ist mit dem Pro­gramm von Mi­cro­soft kin­der­leicht. Die Bil­der la­den und dem ein­ge­bau­ten As­sis­ten­ten ein­fach fol­gen. Das Pro­gramm nimmt voll­au­to­ma­tisch die Er­ken­nung des Fo­tos vor und ord­net die­se pas­send an. Für die op­ti­ma­le Darstel­lung gibt es un­ter­schied­li­che Pro­jek­ti­ons­ar­ten. Da­mit wer­den Ver­zer­run­gen im Bild ent­fernt. Über die Vor­schau kann der An­wen­der die Mo­di aus­pro­bie­ren. High­light der Ver­si­on 2.0 ist das au­to­ma­ti­sche Fül­len von feh­len­den Bild­be­rei­chen. ICE 2.0 er­kennt die schwar­zen Be­rei­che und be­rech­net da­für pas­sen­den In­hal­te.

Tipp: In Mi­cro­soft ICE 2.0 exis­tiert ei­ne Funk­ti­on, um aus Vi­deo­auf­nah­men ein Pan­ora­ma zu er­zeu­gen. Bei die­sem Ar­beits­schritt las­sen sich Per­so­nen oder Fahr­zeu­ge de­fi­nie­ren, die im fi­na­len Bild im­mer wie­der er­schei­nen sol­len. Das Fea­tu­re er­laubt die Gestal­tung von aus­ge­fal­le­nen Fo­to­mon­ta­gen.

To­paz Stu­dio: mit mit­ge­lie­fer­ten Vor­la­gen schnell zum Er­geb­nis

Nach dem La­den des Web-In­stal­lers von To­pas Labz ( www.to­pazl­abs.com) im Be­reich To­paz Stu­dio/Start a Trail in­stal­lie­ren Sie über das In­ter­net die Soft­ware. Für die Nut­zung ist ein Kon­to beim Her­stel­ler not­wen­dig. Die An­mel­dung dort ist gra­tis. Da­nach steht die Ba­sis-Ver­si­on von To­paz Stu­dio zur frei­en Nut­zung zur Ver­fü­gung. Über das Haupt­fens­ter in der Mit­te mit dem Sym­bol Open la­den Sie ein Bild oder zie­hen es aus dem Ord­ner mit der Maus in die­sen Be­reich. Links fin­den Sie Vor­ga­ben für die Ve­rän­de­rung des Fo­tos. Kli­cken Sie auf ei­ne Ru­brik, dann fin­den Sie wei­te­re Ein­trä­ge mit Op­tio­nen. Die An­pas­sung neh­men Sie über die Reg­ler in der rech­ten Leis­te un­ten vor. Die Ef­fek­te von To­paz Stu­dio las­sen sich kom­bi­nie­ren und wie Ebe­nen über­ein­an­der­le­gen. Mit dem Reg­ler Opa­ci­ty stel­len Sie die Wir­kung des ak­ti­ven Ef­fekts ein. Das neue Bild mit dem Aus­gangs­mo­tiv ver­glei­chen Sie mit der Schalt­flä­che Ori­gi­nal. Rechts fin­den Sie die Op­tio­nen für ei­nen Split­screen, über den Sie in ei­nem Be­reich das ur­sprüng­li­che Fo­to, und im an­de­ren die be­ar­bei­tet Ver­si­on se­hen.

Gimp: ar­bei­tet mit Pho­to­shop-Da­tei­en und in­te­grier­ten Ebe­nen

Die freie Bild­be­ar­bei­tung Gimp wird durch die Open-Sour­ce-Com­mu­ni­ty ent­wi­ckelt und soll ein Er­satz für Adobe Pho­to­shop sein. Des­we­gen kann das Pro­gramm auch Da­tei­en im PSD-For­mat öff­nen. In der ak­tu­el­len Ver­si­on wer­den fast al­le In­for­ma­tio­nen über­nom­men. Ne­ben den Ebe­nen sind das Grup­pen und auch Mas­ken. Nach dem Öff­nen hat man Zu­griff auf die Ele­men­te in der Ebe­nen­pa­let­te. Die In­for­ma­tio­nen zur Deck­kraft (Trans­pa­ren­cy) ei­ner Ebe­ne er­kennt Gimp. An­ders ist es bei den Pho­to­shop-Ein­stel­lun­gen für Flä­che. Die­se über­nimmt Gimp beim Im­port nicht. Als Work­a­round kann man die Ebe­nen-Trans­pa­renz an­pas­sen und ei­nen ähn­li­chen Ef­fekt er­zie­len. Pho­to­shop kennt Smart­ob­jets. An­ge­wen­de­te Fil­ter für die­se Ebe­nen las­sen sich nach­träg­lich in Pho­to­shop än­dern. Beim Da­tei­ex­port schreibt Adobe Pho­to­shop die­se Ele­men­te als vor­be­rech­ne­te Ebe­nen. Die­se wer­den von Gimp er­kannt. Sie las­sen sich aber nicht wie bei Adobe Pho­to­shop nach­träg­lich ver­än­dern oder die vor­han­de­nen Fil­ter­ein­stel­lun­gen an­pas­sen. Die In­hal­te von Text­ebe­nen in PSD-Da­tei­en wer­den durch Gimp igno­riert. Sie wer­den als lee­res Ele­ment ge­la­den. Lay­er mit Tex­ten soll­ten des­we­gen vor dem Schrei­ben der Da­tei in ei­ne Ras­ter­ebe­ne um­ge­wan­delt wer­den. Die­se er­kennt Gimp oh­ne Pro­ble­me. Die Nach­be­ar­bei­tung des Tex­tes ist in die­sem Fall nicht mög­lich. Adobe Pho­to­shop bie­tet die Spei­che­rung von Pro­jek­ten mit Ebe­nen-

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