Smart­pho­ne

Sharp aquos D10

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n Ja­pan ist Sharp bei An­dro­id-Smart­pho­nes Markt­füh­rer. Ein gu­ter Grund für uns, das neue Aquos D10 un­ter die Lu­pe zu neh­men. Das Dis­play reicht an al­len Sei­ten bis knapp an den Rand. Die Front­flä­che wird op­ti­mal aus­ge­nutzt, das ge­fällt. Die Auf­lö­sung von 2160 x 1080 Pi­xel sorgt auf 6 Zoll für ei­ne fei­ne Darstel­lung, die Strahl­kraft ist mit knapp 700 Can­de­la au­ßer­or­dent­lich. Auch das Ge­häu­se ge­fällt. Trotz der gro­ßen An­zei­ge liegt das Pho­ne noch kom­pakt in der Hand, die Ver­ar­bei­tung ist oh­ne Fehl und Ta­del. De­sign und Hap­tik sind dem Preis mehr als an­ge­mes­sen. We­ni­ger über­zeugt hat uns da­ge­gen die Dop­pel­op­tik auf der Rück­sei­te, die ei­nen Tick zu weit her­aus­steht. Das mag zwar im­po­sant aus­se­hen, kann aber in der Ho­sen­ta­sche oder auf der Tisch­plat­te schnell stö­ren. Wenn die Bild­qua­li­tät stim­men wür­de, wür­den wir die­ses De­tail nicht so stark be­to­nen. Aber sie stimmt eben nicht. Die Zoom-Op­tik mit 12 und 13 Me­ga­pi­xel ist nicht sehr licht­stark und pro­du­ziert ver­gleichs­wei­se vie­le Ar­te­fak­te. Wir emp­feh­len, so­weit mög­lich mit ak­ti­vier­tem HDR zu fo­to­gra­fie­ren, weil sich das po­si­tiv auf die Bild­qua­li­tät aus­wirkt. Die Aus­stat­tung reicht von 64 GBy­te Spei­cher (er­wei­ter­bar) über Du­al-SIM bis hin zu ei­ner hoch­auf­lö­sen­den Front­ka­me­ra samt Ge­sichts­ent­sper­rung (Face Un­lock). Das ist das, was man für 400 Eu­ro er­war­ten kann, ge­nau wie Qual­comms Mit­tel­klas­se-SoC Snap­dra­gon 630. Sharp be­wegt sich hier al­so auf Au­gen­hö­he mit dem Wett­be­werb. Beim Blick auf das Be­triebs­sys­tem trifft die­ser Be­fund al­ler­dings nicht zu. Sharp setzt auf ein kaum mo­di­fi­zier­tes An­dro­id, das in Ver­si­on 8 mit dem Si­cher­heits­patch­le­vel vom Au­gust 2018 ver­harrt. Die Er­geb­nis­se aus dem Test­lab sind eben­falls nicht be­rau­schend. Die Ak­ku­lauf­zeit be­wegt sich im un­te­ren Drit­tel des Wett­be­werbs, hin­zu kom­men Funk­schwä­chen im LTE-Netz und ei­ne Akus­tik, die man bes­ten­falls als durch­schnitt­lich be­zeich­nen kann. Für ein sehr gut reicht das nicht. Ein bril­lan­tes Dis­play macht eben noch kein her­aus­ra­gen­des Smart­pho­ne. An­dre­as Seeger

Die Rück­sei­te spie­gelt ver­gleichs­wei­se stark, Fin­ger­ab­drü­cke sind über­deut­lich sicht­bar.

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