PLUS: Die­se Tools besh­leu­ni­gen je­den PC

Mit kos­ten­lo­ser Soft­ware lässt sich die Leis­tung Ih­res PCS ganz ein­fach mes­sen. So kön­nen Sie ein neu­es Sys­tem oder ei­nen auf­ge­rüs­te­ten Rech­ner tes­ten. Wir stel­len hier die wich­tigs­ten Tools vor, die Sie auch auf HEFT-DVD fin­den.

PC-WELT - - Vorderseite - VON FRIED­RICH STIEMER

Mit den pas­sen­den Tools kön­nen Sie um­ge­hend prü­fen, wie schnell und sta­bil Ihr Rech­ner läuft. So ein Hard­ware­test ist an­ge­ra­ten, wenn Sie ein neu­es Sys­tem ge­kauft ha­ben oder Ih­ren be­ste­hen­den PC mit zu­sätz­li­cher Hard­ware be­schleu­ni­gen wol­len. Des­halb prä­sen­tie­ren wir Ih­nen die es­sen­zi­el­len Free­ware­tools (Über­sicht auf Sei­te 63), um den Rech­ner oder ein­zel­ne Kom­po­nen­ten wie Gra­fik­kar­te oder SSD um­fas­send zu prü­fen. Wenn der PC nicht Ih­ren Tem­po­er­war­tun­gen ent­spricht, ab­stürzt oder mit ho­hem Be­triebs­ge­räusch nervt, kön­nen Sie so­fort Ge­gen­maß­nah­men er­grei­fen, et­wa wei­te­re Kom­po­nen­ten tau­schen oder die Küh­lung ver­bes­sern.

PC Mark 10 von UL: Kom­plett­bench­mark für PCS und Note­books

UL (frü­her Fu­ture­mark) bie­tet be­reits seit vie­len Jah­ren ei­ne um­fang­rei­che Pa­let­te von Bench­mark­t­ools für PCS an: Der ak­tu­el­le PC Mark 10 dient da­zu, die ge­sam­te Leis­tung Ih­res Sys­tems zu prü­fen, um nach dem Test­durch­lauf ein mit an­de­ren Sys­te­men ver­gleich­ba­res Er­geb­nis in Form ei­ner Punkt­zahl zu lie­fern.

In der kos­ten­lo­sen Ba­sic Edi­ti­on von Pcmark 10 durch­läuft Ihr Sys­tem ei­ne be­stimm­te Ab­fol­ge von all­täg­li­chen Auf­ga­ben im Heim­ge­brauch, die Ihr PC meis­tern soll. Da­zu zäh­len Vi­deo­kon­fe­ren­zen, In­ter­net­sur­fen und das Spie­len we­ni­ger auf­wen­di­ger Ga­mes. Aber auch das Be­ar­bei­ten von Fo­tos und Vi­de­os be­inhal­tet die Ba­sic Edi­ti­on be­reits.

Wenn Sie et­was an den Test­läu­fen än­dern möch­ten, wech­seln Sie zu den kos­ten­pflich­ti­gen Ver­sio­nen: Für Pri­vat­nut­zer gibt es die Ad­van­ced Edi­ti­on, für Pro­fi­tes­ter ist die Pro­fes­sio­nal Edi­ti­on ver­füg­bar. In bei­den Ver­sio­nen ste­hen Ih­nen zu­sätz­li­che Te­st­um­ge­bun­gen wie ein Crea­ti­ve- (Fo­kus auf for­dern­de Mul­ti­me­dia­auf­ga­ben) und Work­test (auf­wen­di­ge Ta­bel­len­kal­ku­la­tio­nen) zur Ver­fü­gung, um aus­schließ­lich die­se Sze­na­ri­en zu tes­ten.

Doch für den Heim­ge­brauch ge­nügt die kos­ten­lo­se Va­ri­an­te, da Sie Ih­nen be­reits ein aus­sa­ge­kräf­ti­ges Tes­t­er­geb­nis bie­tet, das sich sehr gut für Ver­glei­che zwi­schen ver­schie­de­nen Sys­te­men eig­net. So kön­nen Sie so­fort ein­ord­nen, ob Ihr PC die Leis­tung bringt, die Sie an­ge­sichts der ein­ge­bau­ten Kom­po­nen­ten er­war­ten dür­fen.

Io­me­ter: Die Leis­tung Ih­res Nas-sys­tems mes­sen

Mit dem kos­ten­lo­sen Io­me­ter kön­nen Sie ganz ein­fach Ihr NAS auf den Prüf­stand stel­len. Da­bei führt es Ein- und Aus­ga­be­vor­gän­ge im Netz­werk durch, um das Sys­tem mit Hil­fe ei­nes Stress­tests mög­lichst aus­zu­las­ten. Da­mit Sie sich kei­ne Ge­dan­ken über al­le Ein­stel­lun­gen und Pa­ra­me­ter ma­chen müs­sen, grei­fen Sie für die Tests zum Bei­spiel zur öf­fent­lich ver­füg­ba­ren Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­tei von Dell: Sie be­inhal­tet zahl­rei­che pra­xis­na­he Sze­na­ri­en, um mög­lichst rea­lis­ti­sche Er­geb­nis­se zu lie­fern, da das NAS kom­plett aus­ge­las­tet wird.

Nach ei­ner kur­zen In­stal­la­ti­on kann Io­me­ter gleich zum Ein­satz kom­men. Da­für ak­zep­tie­ren Sie zu­nächst die Li­zenz­be­din­gun­gen und kli­cken in der Io­me­ter-ober­flä­che auf „Ord­ner“. Nun la­den Sie sich die er­wähn­te Kon­fi­gu­ra­ti­ons­test­da­tei „Sim-be­nut­zer­sze­na­ri­os-ar­beits­last­an­for­de­run­gen2.1.0.icf“von der In­ter­net­sei­te von Dell her­un­ter und öff­nen die­se in Io­me­ter. Im

„Ist der Rech­ner ka­putt oder nur lang­sam? Die rich­ti­gen Test-tools be­ant­wor­ten sol­che Fra­gen so­fort.“

An­schluss wäh­len Sie das zu tes­ten­de Ge­rät aus und star­ten den Vor­gang mit ei­nem Klick auf die grü­ne Flag­ge. Vor Be­ginn des Tests müs­sen Sie noch an­ge­ben, an wel­chem Spei­cher­ort das Er­geb­nis lan­den soll. Nach et­wa zehn bis 15 Mi­nu­ten ist der Test ab­ge­schlos­sen, und Sie kön­nen Ihr Er­geb­nis im Ziel­ord­ner auf­ru­fen.

AS SSD Bench­mark: Flash-spei­cher­me­di­en um­fang­reich tes­ten

Mit AS SSD Bench­mark kön­nen Sie die Trans­fer­leis­tung Ih­rer SSD über­prü­fen und zu­dem her­aus­fin­den, wie schnell Ihr Flash­spei­cher bei an­de­ren Vor­gän­gen ar­bei­tet. Das Tool bringt sechs syn­the­ti­sche und drei Ko­pi­er-tests mit. Au­ßer­dem eig­net sich das Pro­gramm auch fürs Tes­ten von Usb-sticks, ex­ter­nen Fest­plat­ten oder Spei­cher­kar­ten. Beim syn­the­ti­schen Test er­mit­telt die An­wen­dung die zu­fäl­li­ge und se­quen­zi­el­le Leis­tung der Le­se- und Schreib­funk­ti­on. Hier­bei kommt es dar­auf an, wie lan­ge es dau­ert, ein Gi­ga­byte zu schrei­ben be­zie­hungs­wei­se zu le­sen. Der 4K-test er­mit­telt da­bei die Leis­tung aus zu­fäl­li­gen 4K-seg­men­ten.

Zu­sätz­lich misst der pra­xis­nä­he­re Kom­pres­si­ons­test die Leis­tung des Da­ten­trä­gers in Ab­hän­gig­keit der Kom­pri­mier­bar­keit. Sie er­hal­ten am En­de die­ses Test­lau­fes drei Wer­te für die Schreib- und Le­se­leis­tung so­wie für die Ge­samt­leis­tung.

Für den Ko­pier­test müs­sen Sie im Tool auf „Me­nü-werk­zeug-ko­pi­er-bench­mark“kli­cken. Da­bei er­zeugt die An­wen­dung drei Test­ord­ner mit je ei­nem der fol­gen­den In­hal­te: zwei gro­ße Da­tei­en, vie­le klei­ne Pro­gram­me und al­le nö­ti­gen Da­tei­en für ein Spiel. Nun si­mu­liert AS SSD ei­nen Ko­pi­er-

vor­gang, wo­bei es vor al­lem um die Leis­tung bei gleich­zei­ti­gem Schrei­ben und Le­sen geht. Die Er­geb­nis­se lis­tet Ih­nen das Pro­gramm dann über­sicht­lich und ver­ständ­lich nach den Test­läu­fen auf.

Crys­tal Disk Mark:

Ein­fa­ches SSD- und HDD-TOOL

Crys­tal Disk Mark ist ein recht ein­fa­ches Tool zum Prü­fen der Le­se- und Schreib­ge­schwin­dig­keit von Spei­cher­me­di­en. Im Ge­gen­satz zu lo­me­ter ste­hen we­ni­ger Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten zur Ver­fü­gung, je­doch ist die An­wen­dung deut­lich über­sicht­li­cher. In den drei Drop-down-me­nüs kön­nen Sie un­ter an­de­rem die An­zahl der Test­läu­fe ein­stel­len so­wie die zu tes­ten­de Grö­ße und an­schlie­ßend noch das zu prü­fen­de Lauf­werk. Mit ei­nem Klick auf „All“star­ten Sie den Test­vor­gang, der nach ei­ni­gen Mi­nu­ten be­reits be­en­det ist. Im An­schluss lis­tet Ih­nen Crys­tal Disk Mark die Er­geb­nis­se auf, wo­bei in der lin­ken Spal­te die Le­se­ra­te er­scheint und rechts die Schrei­bra­te. Für op­ti­ma­le Er­geb­nis­se soll­te Ihr Spei­cher­me­di­um bei der Prü­fung kom­plett leer sein. Be­fin­den sich den­noch Da­ten auf der Fest­plat­te, be­schreibt die An­wen­dung nur den lee­ren Spei­cher­platz, und Ih­re Da­tei­en blei­ben er­hal­ten. Der Test eig­net sich für fest ver­bau­te Fest­plat­ten und auch für ex­ter­ne SS­DS, HDDS, Spei­cher­kar­ten und Usb-sticks.

3D-mark von UL: Gra­fi­k­leis­tung be­ur­tei­len

Ein wei­te­res Pro­dukt aus dem Hau­se UL ist der 3D-mark, der sich auf die Gra­fi­k­leis­tung kon­zen­triert. Auch hier kom­men un­ter­schied­li­che Test­läu­fe zum Ein­satz, die die Leis­tung des Sys­tems ge­nau­er un­ter die Lu­pe neh­men. Vor al­lem die GPU und CPU wer­den hier stark be­las­tet. Da­bei kom­men im­po­san­te Gra­fi­k­ef­fek­te und Phy­sik­be­rech­nun­gen zum Ein­satz, die auf Wunsch in ho­hen Auf­lö­sun­gen wie Ul­tra HD (3840 x 2160 Pi­xel) die Gra­fi­k­leis­tung un­ter­su­chen. Schon in der kos­ten­lo­sen Va­ri­an­te kön­nen Sie un­ter meh­re­ren Tests wäh­len: Cloud Ga­te, Ice Storm, Sky Di­ver, Fi­re Stri­ke und Ti­mes­py. Bei Ice Storm han­delt es sich um den Ein­stei­ger­test, der auch in der La­ge ist, platt­form­über­grei­fend Win­dows-, An­dro­id­und ios-ge­rä­te mit­ein­an­der zu ver­glei­chen. Da­her eig­net er sich vor al­lem für Smart­pho­nes und Ta­blets und ist nicht all­zu for­dernd. Et­was an­spruchs­vol­ler ist der Cloud-ga­te-test, der idea­ler­wei­se bei Note­books und Heim-pcs zum Ein­satz kommt. Für Mit­tel­klas­se-pcs ist der Test Sky Di­ver am bes­ten ge­eig­net. Und bei ei­nem Hig­hEnd-com­pu­ter emp­fiehlt sich der Fi­re Stri­ke, da die­ser ver­gleichs­wei­se um­fang­reich ist und in drei Stu­fen ar­bei­tet. Ti­mes­py ist ein ähn­lich auf­wen­di­ger Test, bei dem auch die neue Di­rec­tx-12-schnitt­stel­le zum Ein­satz kommt. Al­le wei­te­ren Tests, wie zum Bei­spiel Fi­re Stri­ke Ex­tre­me, der sich für Ga­ming-pcs mit meh­re­ren Gra­fik­kar­ten eig­net, sind je­doch erst nach ei­nem 25 Eu­ro teu­ren Up­grade ver­füg­bar.

Die welt­wei­te Rang­lis­te spe­zi­ell für 3Dmark-tests kön­nen Sie prak­ti­scher­wei­se auch mit der kos­ten­lo­sen Ver­si­on im Brow­ser ein­se­hen, was Ih­nen ei­ne recht schnel­le und ein­fa­che Leis­tungs­ein­ord­nung er­mög­licht.

Fraps: Bild­ra­te der Gra­fik­kar­te in ech­ten Spie­len er­mit­teln

Wäh­rend 3D-mark die Gra­fik­kar­ten­leis­tung in Form von abs­trak­ten Punkt­zah­len dar­stellt, lässt sich mit Fraps die Bild­ra­te in kon­kre­ten Spie­len tes­ten. Das Pro­gramm gibt da­bei nicht nur die durch­schnitt­li­chen Bil­der pro Se­kun­de aus, son­dern auch die ma­xi­ma­len und mi­ni­ma­len Wer­te in­ner­halb ei­ner Spie­le­se­quenz. Da­für le­gen Sie vor­ab ei­ne Zeit­span­ne fest, in der die An­wen­dung die Bild­ra­ten mes­sen soll. In der Re­gel star­ten Sie den Mess­vor­gang mit der

Tas­te F11 di­rekt, wäh­rend das Spiel läuft, und war­ten, bis die Zeit vor­über ist. Um meh­re­re Gra­fik­kar­ten ver­glei­chen zu kön­nen, soll­ten Sie dar­auf ach­ten, dass beim Test im­mer wie­der die­sel­be Sze­ne zu se­hen ist. Nur so kön­nen Sie si­cher­stel­len, dass sich die Er­geb­nis­se mit­ein­an­der ver­glei­chen las­sen.

Sie er­hal­ten im An­schluss ei­ne Text­da­tei, die im In­stal­la­ti­ons­pfad von Fraps ge­spei­chert ist und in der Sie un­ter an­de­rem die durch­schnitt­li­che Bild­ra­te fin­den. Für ei­ne flüs­si­ge Bild­ra­te soll­te die­ser Wert min­des­tens 40 Bil­der pro Se­kun­de be­tra­gen, wo­bei sich ei­ne Ra­te von 60 bes­ser eig­net, vor al­lem fürs Spie­len von Ego-shoo­tern. Üb­ri­gens be­herrscht Fraps auch den Mit­schnitt von Spiel­sze­nen, um sie bei­spiels­wei­se im An­schluss auf Youtu­be hoch­zu­la­den (so­ge­nann­te Let’s Plays). Die Funk­ti­ons­wei­se ent­spricht im Prin­zip der Bild­ra­ten­mes­sung.

Pri­me 95:

Pro­zes­sor ma­xi­mal aus­las­ten

Um ei­ne neue oder auch über­tak­te­te CPU auf Sta­bi­li­tät zu tes­ten, soll­ten Sie sie für ei­ne ge­wis­se Zeit zu 100 Pro­zent aus­las­ten. Da­bei hilft Ih­nen das kos­ten­lo­se Tool Pri­me 95, wel­ches sich nur da­mit be­schäf­tigt, Prim­zah­len zu be­rech­nen, und das mit der ge­sam­ten Re­chen­power des Pro­zes­sors. Was im ers­ten Mo­ment eher ba­nal klingt, ist gar nicht so oh­ne: Hier­bei kön­nen so­gar Hoch­leis­tungs-cpus an ih­re Gren­zen sto­ßen. Das Tool müs­sen Sie nicht ein­mal in­stal­lie­ren, es reicht aus, wenn Sie den Zi­pord­ner mit ei­nem Zip-ma­na­ger ent­pa­cken, wie zum Bei­spiel mit 7-Zip. Star­ten Sie im An­schluss das Pro­gramm. Nun müs­sen Sie zu­nächst an­ge­ben, was Sie tun möch­ten. Hier­für mar­kie­ren Sie für ei­nen Aus­las­tungs­test der CPU die Op­ti­on „Just Stress Tes­ting“und da­nach „Small FFTS“, um nur die CPU kom­plett aus­zu­las­ten. Die Be­rech­nung der Prim­zah­len soll­ten Sie dann min­des­tens 30 Mi­nu­ten lau­fen las­sen, um si­cher sein zu kön­nen, dass der Pro­zes­sor sta­bil läuft. Je­doch macht sich der Test auch in Sa­chen Tem­pe­ra­tu­ren be­merk­bar und lässt sie, je nach Küh­lung, schnell in die Hö­he schie­ßen. Um die Wer­te zu über­wa­chen, kön­nen Sie das Gra­tis­tool Hw­mo­ni­tor her­un­ter­la­den. Un­ser Tipp: Bre­chen Sie den Test ab, wenn die Cpu-tem­pe­ra­tur 90 Grad Cel­si­us er­reicht. Soll­te Ihr Sys­tem wäh­rend des Test­laufs ab­stür­zen, ist dies

ein Zei­chen für Über­hit­zung oder ei­nen Hard­ware­de­fekt.

Cin­ebench R15: Ren­de­ring­bench­mark für Pro­zes­so­ren

Cin­ebench R15 be­rech­net fo­to­rea­lis­ti­sche Sze­nen mit­hil­fe des Pro­zes­sors, um ei­ne mög­lichst ho­he Aus­las­tung zu er­zie­len. Da­bei nutzt die An­wen­dung ver­schie­de­ne Al­go­rith­men, wo­bei die ge­ren­der­ten Sze­nen laut Her­stel­ler mehr als 2000 Ob­jek­te be­inhal­ten,

die wie­der­um aus über 300 000 Po­ly­go­nen be­ste­hen. Da­bei kom­men auch Ef­fek­te wie Spie­ge­lun­gen, pro­ze­du­ra­le Sha­der, Kan­ten­glät­tung und Flä­chen­fil­ter zum Ein­satz. Die An­wen­dung brau­chen Sie nicht zu in­stal­lie­ren, son­dern Sie müs­sen sie nur wie­der über ei­nen Zip-ma­na­ger ent­pa­cken. Nach dem Start kön­nen Sie über den „Ad­van­ced Bench­mark“die Un­ter­schei­dung zwi­schen Sing­le- und Mul­ti-co­re-per­for­mance ak­ti­vie­ren. Wäh­rend des Tests se­hen Sie dann, wel­che Be­rei­che des Bil­des die ein­zel­nen Ker­ne be­ar­bei­ten – je mehr Ker­ne der Pro­zes­sor hat, des­to mehr Be­rei­che wer­den gleich­zei­tig be­rech­net. Den Test­vor­gang star­ten Sie über „Run all selec­ted tests“. Ne­ben Ih­rem Er­geb­nis fin­den Sie wei­ter un­ten auch ei­ni­ge wei­te­re vor­ab ge­spei­cher­te Er­geb­nis­se äl­te­rer CPUS, die Ih­nen beim Be­wer­ten Ih­res Tests hel­fen sol­len.

Jperf: Da­ten­ra­te in LAN und WLAN ein­fach mes­sen

Mit­hil­fe von Jperf kön­nen Sie recht ein­fach Ih­re hei­mi­sche Netz­werk­ge­schwin­dig­keit im WLAN, LAN oder über Po­wer­li­ne über­prü­fen. Ne­ben der kos­ten­lo­sen An­wen­dung be­nö­ti­gen Sie da­zu ei­nen zwei­ten Com­pu­ter, der in Ihr Netz­werk (LAN) ein­ge­bun­den ist. Denn ei­ner da­von dient als Cli­ent und der an­de­re als Ser­ver: Jperf schickt dann die Da­ten zwi­schen den bei­den Rech­nern hin und her, um das Netz­werk­tem­po zu be­rech­nen. Wol­len Sie zum Bei­spiel das WLAN-TEM­PO zwi­schen Rou­ter und ei­nem Note­book prü­fen, muss der Wlan-rou­ter per Lan-ka­bel mit ei­nem PC ver­bun­den sein, auf dem Jperf in­stal­liert ist. Die An­wen­dung be­nö­tigt kei­ne In­stal­la­ti­on, le­dig­lich ei­ne Zip­datei, die Sie auf dem Ser­ver-pc ent­pa­cken müs­sen. Sie star­ten Jperf über ei­nen Dop­pel­klick auf „Jperf.bat“und er­lau­ben dann ei­ne mög­li­che Zu­griffs­mel­dung Ih­rer Fi­re­wall. In der ge­öff­ne­ten Mas­ke wäh­len Sie den ak­tu­el­len PC als Ser­ver aus und no­tie­ren sich des­sen IP. Die­se er­mit­teln Sie über die Ein­ga­be­kon­so­le, die Sie mit der Tas­ten­kom­bi­na­ti­on [Win­dows + R] und der Ein­ga­be von „cmd“auf­ru­fen. Tip­pen Sie dann in der Kon­so­le den Be­fehl „ip­con­fig“ein, und Win­dows lis­tet Ih­nen die ent­spre­chen­den Wer­te auf. Im Er­geb­nis taucht auch die „Ipv4-adres­se“auf, die ge­nau die Zah­len­fol­ge dar­stellt, die Sie be­nö­ti­gen.

Nun brau­chen Sie den zwei­ten PC als Cli­ent, wo­bei Sie ähn­lich vor­ge­hen wie beim Ser­ver, nur mar­kie­ren Sie hier in Jperf die ent­spre­chen­de an­de­re Op­ti­on. Und in das Fens­ter ne­ben „Ser­ver ad­dress“ge­ben Sie die Ip-adres­se ein, die Sie sich zu­vor no­tiert ha­ben. Die Dau­er des Tests ge­ben Sie un­ter „Trans­mit“ein, und un­ter „Out­put For­mat“le­gen Sie die Ein­heit der Er­geb­nis­se fest. Dann star­ten Sie zu­nächst am Ser­ver den Test, in­dem Sie „Run Jperf!“kli­cken und gleich dar­auf auf den Cli­ent. Je hö­her die Ge­schwin­dig­keit in Me­ga­byte pro Se­kun­de sind, des­to flot­ter ar­bei­tet das Netz­werk.

Die Leis­tung Ih­res NAS stel­len Sie mit dem kos­ten­lo­sen Io­me­ter auf die Pro­be. Der Test bie­tet sehr vie­le Ein­stel­lun­gen. Nut­zen Sie da­her ein Kon­fi­gu­ra­ti­ons­tool, das die pas­sen­den Op­tio­nen au­to­ma­tisch wählt.

Der PC Mark 10 von UL ist ein um­fas­sen­der Sys­tem­test, der al­le Kom­po­nen­ten ei­nes Rech­ners mit ver­schie­de­nen Prüfsze­na­ri­en be­las­tet. So ge­win­nen Sie so­fort ei­nen Über­blick über Stär­ken und Schwä­chen Ih­res PCS.

Ein aus­führ­li­ches Er­geb­nis zur Leis­tung Ih­res Flash­spei­chers er­hal­ten Sie über AS SSD. Das Tool misst un­ter an­de­rem se­quen­zi­el­le Da­ten­ra­ten und zu­fäl­li­ge Zu­grif­fe.

Crys­tal Disk Mark kon­zen­triert sich auf das We­sent­li­che und bie­tet ei­ne simp­le Ober­flä­che zur Leis­tungs­prü­fung von SSD, HDD und ex­ter­nen Spei­cher­me­di­en.

Be­reits die kos­ten­lo­se Va­ri­an­te vom 3D-mark stellt Ih­nen ein gro­ßes Spek­trum an Bench­mark­tests be­reit, um die Spiele­leis­tung Ih­res Rech­ners und spe­zi­ell der Gra­fik­kar­te zu un­ter­su­chen.

Mit­hil­fe von kom­ple­xen ma­the­ma­ti­schen Op­tio­nen kön­nen Sie die CPU zu fast 100 Pro­zent aus­las­ten: So stel­len Sie fest, ob Lüf­ter und Küh­lungs­strom im Rech­ner op­ti­mal ein­ge­stellt sind.

Test fürs WLAN-TEM­PO: Das kos­ten­lo­se Tool Jperf schickt Da­ten­pa­ke­te mög­lichst schnell zwi­schen ei­nem Ser­ver, zum Bei­spiel dem Rou­ter, und ei­nem Cli­ent, et­wa dem Note­book, hin und her.

Fraps ist ein klei­nes, aber po­pu­lä­res Pro­gramm für die Mes­sung von Bild­ra­ten (Bil­der pro Se­kun­de) in Spie­len.

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