MO­BI­LE GE­FAH­REN

Si­cher­heits­lü­cken, ge­fälsch­te Apps und je­de Men­ge Mal­wa­re – ne­ben ver­wund­ba­ren Win­dows-Rech­nern ge­ra­ten neu­er­dings vor al­lem An­dro­id-Sys­te­me ver­stärkt in den Fo­kus der Cy­ber-Kri­mi­nel­len. Doch der An­wen­der ist nicht wehr- und schutz­los. ❯ von Hans Bär

PCgo - - Praxis -

Wie kein zwei­tes Smart­pho­ne-Be­triebs­sys­tem ist An­dro­id bei Ha­ckern be­lieb­ter. Die Grün­de lie­gen auf der Hand: Es läuft auf Hun­der­ten Mil­lio­nen Ge­rä­ten, so­dass sich An­gri e loh­nen. Selbst wenn nur ein Pro­zent der Atta­cken er­folg­reich ver­läuft, sind rund zehn Mil­lio­nen Ge­rä­te be­tro en. Dar­über hin­aus weist An­dro­id gra­vie­ren­de Si­cher­heits­lü­cken auf, die erst nach Wo­chen durch ent­spre­chen­de Up­dates ge­schlos­sen wer­den. Im­mer­hin: An­dro­id lässt sich re­la­tiv ein­fach ab­si­chern. Wir zei­gen Ih­nen, wel­che Mög­lich­kei­ten Ih­nen o en­ste­hen, um An­dro­id-Smart­pho­nes und -Ta­blets vor phy­si­schen und vir­tu­el­len Ge­fah­ren zu schüt­zen.

Kein Zu­griff für Un­be­fug­te

Im Fol­gen­den ge­hen wir auf die grund­le­gen­den Si­cher­heits­me­cha­nis­men ein, in­for­mie­ren Sie über gu­te und schlech­te Apps und stel­len Ih­nen ei­ni­ge in­ter­es­san­te Se­cu­ri­ty­Apps und All­round-Si­cher­heits­lö­sun­gen vor. Ganz wich­tig: Spie­len Sie al­le Be­triebs­sys­tem-Up­dates um­ge­hend ein. Der ers­te Schritt auf dem Weg zum si­che­ren An­dro­id-Ge­rät führt über die Zu­gangs­sper­re. Kei­ne Fra­ge: Die Ein­ga­be ei­ner PIN oder ei­nes Pass­worts, das Zeich­nen ei­nes Mus­ters oder die Ge­sichts­er­ken­nung sind – ins­be­son­de­re für An­wen­der, die ihr Smart­pho­ne al­le zwei Mi­nu­ten ent­sper­ren – läs­tig. Wer aber kom­plett auf ei­ne Zu­gangs­sper­re ver­zich­tet, geht ein ex­trem ho­hes Ri­si­ko ein. Der gol­de­ne Mit­tel­weg zwi­schen Si­cher­heit und Kom­fort führt nach wie vor über die PIN-Ein­ga­be. Im Ide­al­fall le­gen Sie in den Ein­stel­lun­gen ei­ne

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