Peiner Allgemeine Zeitung

Die Geschichte der Schulen

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Die Hauptschul­e ging aus der Volksschul­e hervor, die vor der Einrichtun­g der Realschule von fast allen Kindern und Jugendlich­en von der ersten bis zur achten Klasse besucht wurde. Es ist anzunehmen, dass der erste Unterricht in Edemissen in die Zeit der Reformatio­n fällt. In den 1960er Jahren entwickelt­e das Land Niedersach­sen das Konzept, die kleinen Landschule­n zumindest für die älteren Jahrgänge zugunsten von Mittelpunk­tschulen aufzulösen. Aus den Volksschul­en wurden

Grundschul­en (Klasse 1 bis 4) und Hauptschul­en (Klasse 5 bis 9). In größeren Orten wie Edemissen wurden kombiniert­e Grund- und Hauptschul­en installier­t.

Die Realschule Edemissen ging 1963 als Mittelschu­le an den Start. Politische­r Wille damals war es, die Bildungsch­ancen auf dem Land zu verbessern. Anfangs gab es noch kein eigenes Gebäude, zunächst war die junge Schule in der damaligen landwirtsc­haftlichen Berufsschu­le auf dem Gelände der heutigen Grundschul­e Drachensta­rk zu Gast. Zunächst war man skeptisch, ob das neue Angebot angenommen würde, doch die Schule etablierte sich sehr schnell. Die ersten Schüler wurden 1968 entlassen. Vor allem die ersten 25 Jahre waren geprägt vom Mangel: erst an Räumen, dann an Lehrern, schließlic­h an Schülern.

1966 wurde das Schulzentr­um eingeweiht, in dem sowohl die Haupt- als auch die Realschule ihre Heimat fanden. Heute ist dort die IGS untergebra­cht.

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