Ma­xi­mal­pe­gel: Was zählt, wie wird ge­mes­sen?

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Be­vor man den mög­li­chen Ma­xi­mal­pe­gel er­mit­telt, sind ei­ni­ge Be­grif­fe und Mess­grö­ßen zu de­fi­nie­ren, um nicht Äp­fel mit Bir­nen zu ver­glei­chen: Bei den Schall­pe­gel­wer­ten gibt es den Mit­te­lungs­pe­gel Leq (auch Ener­gie­äqui­va­len­ter Dau­er­schall­pe­gel ge­nannt) und den kurz­zei­ti­gen Spit­zen­pe­gel Lpk. Bei­de las­sen sich mit ei­nem Schall­pe­gel­mes­ser er­mit­teln, in­dem man ent­we­der den Leq über ei­ne be­stimm­te Zeit­span­ne misst oder (mit der Peak Hold Funk­ti­on) den Spit­zen­pe­gel. Re­le­vant für den Laut­heits­ein­druck ist der Leq. Die Dif­fe­renz zwi­schen dem Pe­ak­wert Lpk und dem Leq macht ei­ne Aus­sa­ge über die Dy­na­mik im Si­gnal. Auf der elek­tri­schen Sei­te gibt es da­mit kor­re­spon­die­rend die Ef­fek­tiv­wer­te der Span­nung und des Spit­zen­wer­tes – das Ver­hält­nis da­von wird als Crest­fak­tor be­zeich­net. Glei­ches gilt für die Leis­tungs­wer­te, bei de­nen es auch den Leis­tungs­mit­tel­wert und den Spit­zen­wert gibt. Im Da­ten­blatt der X2 gibt es da­zu die Leis­tungs­wer­te von 500 W und 2.000 W für den Tief­tö­ner und 150 W und 600 W für die bei­den Hoch­tö­ner zu­sam­men­ge­fasst. Die Wer­te ba­sie­ren auf ei­nem Test­si­gnal nach AES von 1984 mit 6 db Crest­fak­tor, wor­aus sich auch die je­weils zwei Leis­tungs­wer­te für con­ti­nuous und peak mit ei­nem Fak­tor vier er­ge­ben. Aktuell geht die Dis­kus­si­on da­hin, bes­ser Test­si­gna­le mit 12 db Crest­fak­tor zu ver­wen­den, die nä­her an der Rea­li­tät sind. Un­ab­hän­gig da­von ori­en­tie­ren sich die­se Tests an der Zer­stö­rungs­gren­ze – oh­ne Rück­sicht auf die Au­di­o­qua­li­tät.

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