Ùam­bi­on: ge­wach­se­nes Map­ping Know-how

Production Partner - - Report | Ai Medienserv­er Auf Der Iaa -

tig auf die Flä­chen zu brin­gen, war es zum ei­nen un­ver­zicht­bar, die ex­ak­ten Po­si­tio­nen al­ler Pro­jek­to­ren im Raum zu be­stim­men und auch die­se Da­ten prä­zi­se ein­zu­pfle­gen. Eben­so wich­tig war es aber auch, die ge­nau­en Po­si­tio­nen der vier Wän­de stän­dig zu er­fas­sen und eben­so stän­dig zu be­rück­sich­ti­gen. Um den ers­ten Punkt zu ga­ran­tie­ren (die ge­nau­en Pro­jek­to­ren-po­si­tio­nen in das Da­ten­sys­tem ein­zu­pfle­gen) wa­ren ex­ak­te mehr­stu­fi­ge Mes­sun­gen nö­tig. Da­bei galt es, den Ab­stand zwi­schen den bei­den Lin­sen je­des Tan­dems zu be­rück­sich­ti­gen. Die Mess­tech­nik be­rück­sich­tig­te da­her je­weils zwei Punk­te an zwei Po­si­tio­nen ei­ner Si­gnal­quel­le so­wie die Ver­hält­nis­se zu­ein­an­der. Die Vi­deo Spe­zia­lis­ten bei Am­bi­on be­schäf­tig­ten sich schon seit ge­rau­mer Zeit sehr in­ten­siv mit kom­ple­xen Pro­jek­ti­on Map­pings und dy­na­mi­schen 3D-pro­jek­tio­nen. (Be­su­chern der BOE 2012 in Dort­mund mag mög­li­cher­wei­se „The Face“am Stand der Am­bi­on Gm­bh in Er­in­ne­rung sein. PP be­rich­te­te auch über die mit Ai Ser­vern rea­li­sier­ten Ur­ba­na­tix Show in der Bochu­mer Jahr­hun­dert­hal­le). Als man sich ent­schloss, die Kom­pe­tenz für den ste­tig wach­sen­den An­for­de­rungs­be­reich der Pro­jek­ti­ons­tech­nik aus­zu­bau­en, stan­den zu­nächst um­fang­rei­che Re­cher­chen am Markt an. „Eta­blier­te Sys­te­me wa­ren deut­lich teu­rer als die Ai Ser­ver – aus­schlag­ge­ben­der war aber nicht der Preis, son­dern die Leis­tungs­fä­hig­keit und die In­no­va­ti­on die­ses Pro­dukts“, re­sü­miert Chris­ti­an Som­mer. „Bei al­len In­ves­ti­tio­nen, bei al­len Ge­wer­ken fra­gen wir uns im­mer: Was passt zu uns? Die An­for­de­run­gen, die bei die­sem Event an uns ge­stellt wur­den, wä­ren mit ei­nem an­de­ren Pro­dukt nicht – oder nicht in die­ser Sou­ve­rä­ni­tät – mög­lich ge­we­sen.“

Hier dien­ten so­wohl La­ser­mes­sun­gen als auch die je­wei­li­gen Pro­jek­tio­nen zur ex­ak­ten Da­ten­er­fas­sung. Die­se, für die­sen Ein­satz ent­wi­ckel­te Mess­me­tho­de wur­de ei­ni­ge Wo­chen vor der Ver­an­stal­tung bei ei­nem auf­wän­di­gen Auf­bau in ei­ner Hal­le des Vw-kon­zerns er­probt und an­schlie­ßend noch mal et­was ver­fei­nert. Beim Pro­be­auf­bau wur­de al­ler­dings nur ei­ne Wand ein­ge­setzt. Um ei­ne mög­lichst ge­naue tech­ni­sche Grund­la­ge al­ler Pro­jek­ti­ons­da­ten zu be­kom­men, wur­den al­le Pro­jek­to­ren vor dem Ein­satz in den Ser­vice ge­schickt und ex­akt ein­ge­mes­sen (Auf­la­ge­maß, Lens Shift, usw.).

Um die rie­si­ge Bo­den­pro­jek­ti­on und die Po­si­tio­nen der ein­zel­nen Wän­de ab­zu­stim­men, wur­de auf ei­ne of­fe­ne Pro­gram­mier­schnitt­stel­le im Sys­tem zu­rück­ge­grif­fen. Da­zu muss­te auf der Patching Pa­ge (No­de Ba­sed En­gi­ne) in der Ai Soft­ware ein Mo­dul / Patch kre­iert wer­den, wel­ches die Da­ten des Ki­ne­tik-pro­to­kolls ver­ar­bei­te­te. Hier konn­te dank des Know­hows von Am­bi­on, die von Ai an­ge­bo­te­ne Schnitt­stel­le ge­nutzt wer­den, um die zur ex­ak­ten An­steue­rung be­nö­tig­ten Da­ten­in­ter­pre­ta­ti­on vor­zu­neh­men. Die Nut­zung der vor­han­de­nen Ai-schnitt­stel­le mit der Soft­ware wur­de hier wahr­schein­lich erst­mals in ei­ner so kom­ple­xen An­wen­dung rea­li­siert.

Gu­te Vor­be­rei­tung und pas­sen­de Technik

Zur Vor­be­rei­tung des am­bi­tio­nier­ten Pro­jekts stan­den zwar 3D-mo­del­le zur Ver­fü­gung und auch der er­wähn­te Pro­be­auf­bau half deut­lich die Pro­zes­se zu op­ti­mie­ren, der we­sent­li­che Teil der Ar­beit wur­de al­ler­dings in den rund 12 Ta­gen vor Ort be­wäl­tigt. Trotz des en­gen Tak­tes, der Auf­bau, Jus­ta­ge und Pro­ben sämt­li­cher tech­ni­schen Ge­wer­ke, Fahr­zeug­füh­rer, Künst­ler und Red­ner be­inhal­te­te, wur­den sämt­li­che An­for­de­run­gen des Kun­den zur völ­li­gen Zuf­rie­den­heit um­ge­setzt. Die freie Pro­gram­mier­bar­keit und die grund­sätz­li­che Ar­beit in ei­ner 3D-um­ge­bung dürf­ten ent­schei­den­de Vor­tei­le ge­we­sen sein, um die­se dy­na­mi­sche Pro­jek­ti­on zu rea­li­sie­ren. Der ein­ge­setz­te Con­tent konn­te be­reits sehr früh be­ur­teilt und an­schlie­ßend di­rekt ab­ge­nom­men wer­den, denn Tech­ni­ker, Krea­ti­ve und Kun­de konn­ten un­mit­tel­bar und zeit­gleich be­ur­tei­len. Für die Pla­nung und die Pra­xis be­deu­tet die­se Ar­beits­wei­se be­son­ders bei der Po­si­tio­nie­rung der Pro­jek­to­ren ei­ne enor­me Er­leich­te­rung. An­pas­sun­gen kön­nen dank des di­rek­ten bzw. un­mit­tel­ba­ren Da­ten­ab­gleichs im Play Out voll­zo­gen wer­den: über­zeu­gen­de und zeit­spa­ren­de Funk­tio­nen.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.