Mo­ni­tor­mi­scher An­dy Ebert

Production Partner - - Chain Master - Text: Ni­co­lay Ket­te­rer | Fotos: An­dy Ebert

Der Ber­li­ner An­dy Ebert ar­bei­tet in den USA als Mo­ni­tor­mi­scher. In den letz­ten zwei Jahr­zehn­ten hat er für vie­le Top-acts das Mo­ni­to­ring über­nom­men, dar­un­ter Guns N’ Ro­ses, Red Hot Chi­li Pep­pers, R.E.M., Neil Young, Ala­nis Mo­ris­set­te, Ma­riah Ca­rey und Mo­dern Tal­king.

Mo­ni­to­ring welt­weit: Der Ber­li­ner An­dy Ebert ar­bei­tet in den USA als Mo­ni­tor­mi­scher. In den letz­ten zwei Jahr­zehn­ten hat er für vie­le Top-acts das Mo­ni­to­ring über­nom­men, dar­un­ter Guns N’ Ro­ses, Red Hot Chi­li Pep­pers, R.E.M., Neil Young, Ala­nis Mo­ris­set­te, Ma­riah Ca­rey und Mo­dern Tal­king. Ein Blick auf das Ar­bei­ten in den USA, Equip­ment-er­fah­run­gen – und die zwi­schen­mensch­li­chen Aspek­te in ei­nem Job, der mit­un­ter rund um die Uhr läuft.

Ge­le­gent­lich be­sucht An­dy Ebert sei­ne Fa­mi­lie in Ber­lin, frü­her hat er hier re­gel­mä­ßig sein Ar­beits­vi­sum für die USA ver­län­gern müs­sen. Al­le drei Jah­re muss­te ein neu­es her. „Da muss man sich erst mal be­wäh­ren“, er­zählt er. Zu­dem muss­te der Ein­druck er­weckt wer­den, der An­trag­stel­ler sei wich­tig für das Land. „Zu­sam­men mit ei­ner aus­län­di­schen Band in die USA zu rei­sen, ist ver­gleichs­wei­se ein­fach, als de­ren Sup­port­per­so­nal oder Ton­tech­ni­ker. Als ein­zel­ne Per­son oh­ne ei­ne Fir­ma ist es sehr viel schwie­ri­ger.“Das Vi­sum kos­tet Geld – zwi­schen 3.500 und 5.000 Dol­lar als un­um­gäng­li­che In­ves­ti­ti­on in sei­ne Ar­beit. Die Hür­de fiel für ihn erst letz­tes Jahr weg, seit­dem be­sitzt er ei­ne Gre­en Card. Für den 44Jäh­ri­gen hat sich die Kar­rie­re als pro­fes­sio­nel­ler Mo­ni­torEn­gi­neer nach und nach er­ge­ben; er woll­te im­mer Mu­sik ma­chen, merk­te aber, dass es für ei­ne „in­stru­men­ta­le“Kar­rie­re nicht rei­chen wür­de. Zur Al­ter­na­ti­ve wur­de die Aus­bil­dung zum Ein­zel­han­dels­kauf­mann von Mu­sik­in­stru­men­ten.

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