RTA Funk­ti­on und Room Tu­ning Wi­zard

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Im TM-30 kön­nen zwei Re­al Ti­me Ana­ly­zer (RTA) gleich­zei­tig ak­ti­viert und ent­we­der an der Con­so­le oder auf dem Ta­blet an­ge­zeigt wer­den. Für die Smart­pho­ne-apps be­steht kei­ne Mög­lich­keit der An­zei­ge. Der RTA lässt sich über den ent­spre­chen­den But­ton ak­ti­vie­ren. An­schlie­ßend kön­nen als Qu­el­le der Main-aus­gang, al­le Aux-aus­gän­ge oder auch der Talk­back-ein­gang so­wie das ak­tu­el­le Cue (Fol­low Cue) ge­wählt wer­den. Un­ab­hän­gig da­von kann auch an be­lie­bi­ger Stel­le zu­sam­men mit ei­nem EQ, gleich wel­cher Art, ein RTA auf­ge­ru­fen wer­den, so dass man di­rekt die Aus­wir­kun­gen mög­li­cher Fil­ter­ein­stel­lun­gen be­ob­ach­ten kann.

Über den Wi­zard-but­ton er­reicht man im TM-30 ei­ne Aus­wahl von Wi­zard-funk­tio­nen für die Fx-ein­stel­lun­gen, die In­put-gains und den Tu­ning-wi­zard, der sich mit der Fil­te­rung der PA be­fasst und den RTA als Mess­werk­zeug nutzt. Als Hilfs­mit­tel be­darf es da­zu ei­nes ver­läss­li­chen Mess­mi­kro­fons, das ka­bel­ge­bun­den am Talk­back-ein­gang des Pul­tes an­ge­schlos­sen wird. An­schlie­ßend sind noch der zu mes­sen­de und zu op­ti­mie­ren­de Aus­gang und die Mess­me­tho­de aus­zu­wäh­len. Letz­te­res be­stimmt die An­zahl der Mess­punk­te, über die ge­mit­telt wird. Als An­re­gungs­si­gnal wird ein Pin­knoi­se ver­wen­det, des­sen Pe­gel über den Noi­se Le­vel Ad­just Trim­mer ein­ge­stellt wird. Wenn ei­ne ent­spre­chen­de An­zahl Mess­po­si­tio­nen er­fasst wur­de, stellt der Wi­zard den gra­fi­schen EQ zu­nächst auf ei­nen ge­ra­den Ver­lauf hin ein. Zu­sätz­lich zu die­ser Tu­ningein­stel­lung gibt es noch ei­nen zwei­ten EQ, den User EQ. Für den User EQ gibt es die Aus­wahl Flat, Live mit ei­nem vor­ge­ge­ben Se­t­up für Live-an­wen­dun­gen oder Keep, wo die schon vor­ge­ge­be­ne Ein­stel­lung bei­be­hal­ten wird.

Wie gut ein sol­cher Wi­zard funk­tio­niert, hängt na­tür­lich im­mer auch ein we­nig von den äu­ße­ren Um­stän­den ab. Der An­wen­der soll­te auf je­den Fall über mög­lichst vie­le Mess­po­si­tio­nen in­ner­halb der be­schall­ten Flä­che des je­wei­li­gen Laut­spre­chers mit­teln und wäh­rend der Mes­sung je­de Art von Stör­ge­räu­schen ver­mei­den. Grund­sätz­lich ist es emp­feh­lens­wert, sol­che Funk­tio­nen nicht erst vor ei­ner Show ein­zu­set­zen, son­dern vor­her schon mal im La­ger oder ei­ner an­de­ren Lo­ca­ti­on mit dem ei­nen oder an­de­ren Laut­spre­cher aus­zu­pro­bie­ren, um ein Ge­fühl für die Fil­te­rung und de­ren klang­li­che Aus­wir­kun­gen zu be­kom­men. So­bald man ein we­nig Er­fah­run­gen ge­sam­melt hat, bie­tet es sich an, ei­ge­ne User-eq-funk­tio­nen für be­stimm­te An­wen­dun­gen auf dem Pult zu spei­chern.

Room-tu­ning-wi­zard zur au­to­ma­ti­sier­ten Ein­mes­sung der PA (Abb. 21)

Vor­schlag zur Ein­stel­lung des gra­fi­schen EQS aus dem Room­tu­ning-wi­zard (Abb. 22)

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