Mäch­ti­ges Wash­light SGM P-10

Production Partner - - Test - Text: Ste­fan Jun­ker | Fo­tos: Ste­fan Jun­ker, Die­ter Stork (2)

Der SGM Pal­co und sein Nach­fol­ger P-5 de­fi­nier­ten die Mess­lat­te für pro­fes­sio­nel­le Led-flu­ter. Mit dem P-10 kommt nicht nur ei­ne grö­ße­re und leis­tungs­stär­ke­re Va­ri­an­te, son­dern ein laut Her­stel­ler all­round­taug­li­ches Led-fix­tu­re mit den Funk­tio­nen ei­nes Wash­lights, Stro­be­lights, Flood­lights und ei­nes Pi­xelb­lin­ders auf den Markt. Was er zu leis­ten ver­mag, ha­ben wir uns an­hand der ers­ten Se­ri­en­ver­si­on im Pra­xis­test an­ge­se­hen.

Noch vor den Zei­ten von G-spot & Co schuf der dä­ni­sche Her­stel­ler SGM mit sta­ti­schen Led-schein­wer­fern, vor al­lem dem mitt­ler­wei­le zum Stan­dard ge­wor­de­nen Led-flu­ter P-5, die Ba­sis für ein Come­back des ehe­mals ita­lie­ni­schen Un­ter­neh­mens in den pro­fes­sio­nel­len eu­ro­päi­schen Markt. Wo sich an­de­re Un­ter­neh­men im auf­stre­ben­den Led-mo­ving­light-seg­ment gna­den­lo­se Mar­ke­ting- und Pro­dukt­schlach­ten lie­fer­ten, eta­blier­te SGM lan­ge Zeit fast un­ge­stört hoch­wer­ti­ge Led-schein­wer­fer im un­be­weg­ten Ar­chi­tek­tur- und Ef­fekt­be­reich wie Flu­ter oder Stro­bes mit un­ter­schied­li­chen Aus­stat­tun­gen und Leis­tungs­klas­sen. Im­mer so­li­de und stets

im Be­reich des­sen, was die Led-tech­no­lo­gie rea­lis­tisch er­mög­lich­te. Aus die­sem Grund dau­er­te es auch bis zum Jahr 2017, bis mit dem P-10 nun ein Hoch­leis­tungs­flu­ter auf den Markt kommt, der nicht nur „fucking hel­ler“ist, wie die Ei­gen­wer­bung von SGM be­tont, son­dern auch ei­ni­ge zu­sätz­li­che Fea­tu­res be­reit­hält.

Out of the dark

Wenn App­le Schein­wer­fer bau­en wür­de … nein, so weit wol­len wir nicht ge­hen – aber be­züg­lich an­spre­chen­dem Pro­dukt­de­sign und Ver­ar­bei­tung liegt der dä­ni­sche Her­stel­ler im in­ter­na­tio­na­len Ver­gleich sehr weit vor­ne! Auch wenn es sich über gu­ten Ge­schmack ge­nüss­lich strei­ten lässt – der P-10 sieht wie sei­ne De­sign-brü­der der P-, Q-, i- oder X-se­rie ein­fach schick und hoch­wer­tig aus. Die Ver­ar­bei­tung ist sehr sau­ber, die Spalt­ma­ße prä­zi­se, die Farb­ge­bung in schwarz und an­thra­zit sehr ge­lun­gen. Auf Wunsch kann der P-10 auch in wei­ßem Ge­häu­se so­wie mit ent­spre­chen­dem Auf­preis in Cust­om-far­be ge­lie­fert wer­den.

Al­ler­dings ist der P-10 ein wirk­lich mäch­ti­ger Schein­wer­fer, mit gut 70 cm Brei­te, 40 cm Hö­he und rund 20 kg Ge­wicht ist er kein le­dig­lich et­was brei­te­rer P-5, wie man vi­el­leicht auf den ers­ten Bil­dern ver­mu­ten wür­de, son­dern rund drei­mal so groß und mehr als dop­pelt so schwer wie sein klei­ner Bru­der! Trotz­dem ist das Hand­ling des P-10 in al­len Be­lan­gen her­vor­ra­gend. Das Trans­por­tie­ren und Ver­set­zen des Schein­wer­fers geht dank ei­nes gro­ßen Grif­fes di­rekt am Kopf pro­blem­los von­stat­ten. Beim Rig­ging weiß ne­ben den ob­li­ga­to­ri­schen Cam­lock-ar­re­tie­run­gen ei­ne er­freu­lich groß­zü­gig di­men­sio­nier­te und prak­ti­ka­ble Si­che­rungs­ö­se in Form ei­nes aus­klapp­ba­ren Schä­kels sehr zu ge­fal­len! Hoch­wer­ti­ge Brem­sen und ein­ge­ar­bei­te­te Kreis­win­kel-mar­kie­run­gen er­leich­tern das Ein­rich­ten und fi­xie­ren den Kopf si­cher in je­der La­ge. Das An­schluss­feld auf der ei­nen Sei­te des Bas­e­ments bie­tet Ip-ge­schütz­te 5pol-buch­sen für DMX so­wie Power­con True1-in und OUT zum An­le­gen und Durch­schlei­fen der Strom­ver­sor­gung.

Das klei­ne Oled-dis­play und die vier Me­nü­tas­ten sind eben­so wie der Griff am Kopf an­ge­bracht, wo­durch ein sehr prak­ti­ka­bler Zu­griff im lau­fen­den Be­trieb er­mög­licht wird. Die Me­nü­füh­rung ist da­bei äu­ßerst ein­fach und in­tui­tiv, sehr po­si­tiv auch der über­sicht­li­che Ho­me­screen mit An­ga­be von Be­triebs­mo­di so­wie ak­tu­el­ler und nächs­ter frei­er Dm­xa­dres­se. Auch ein Short­cut, der ei­nen schnel­len Werks-re­set mit­tels gleich­zei­ti­gem Drü­cken der Tas­ten „ESC“und „En­ter“er­mög­licht, dürf­te in der Pra­xis beim sau­be­ren Sys­tem-se­t­up hilf­reich sein. Et­was scha­de ist le­dig­lich ei­ne feh­len­de Ak­ku­puf­fe­rung, um das Ge­rät be­reits vor­ab und strom­los kon­fi­gu­rie­ren zu kön­nen. Wer auf das hän­di­sche Se­t­up am Ge­rät al­ler­dings ganz ver­zich­ten möch­te, kann dies selbst­ver­ständ­lich auch nach­träg­lich per RDM aus­füh­ren.

Der P-10 lässt sich so­wohl per ka­bel­ge­bun­de­nem DMX, wire­less mit­tels se­ri­en­mä­ßig im­ple­men­tier­tem Lu­men­ra­dio Cr­mx-sys­tem so­wie selbst­ver­ständ­lich auch Stand-alo­ne be­trei­ben, wo­bei dem User hier al­ter­na­tiv ei­ne selbst­er­klä­ren­de „Quick-co­lor“-funk­ti­on oder bis zu drei Pro­gram­me mit je­weils ma­xi­mal 24 Sze­nen und in­di­vi­du­el­len Wait- und Fa­de­zei­ten zur Ver­fü­gung ste­hen. Lei­der lässt der P-10 kei­ne Prio­ri­sie­rung des je­wei­li­gen In­puts zu, wes­halb ka­bel­ge­bun­den zwar wire­less sticht, ein Stand-alo­ne-mo­de al­ler­dings auch erst wie­der ma­nu­ell ge­stoppt wer­den muss, um zum Da­ten­emp­fang zu­rück­zu­keh­ren.

Per DMX ste­hen dem User ei­ni­ge Be­triebs­mo­di zur Ver­fü­gung, die in die­sem Fall in­ter­es­san­ter­wei­se nicht nur die 16Bit-auf­lö­sung di­ver­ser Ka­nä­le und/oder die Seg­men­tie­rung des Led-ar­rays be­ein­flus­sen, son­dern tat­säch­lich auch den Fo­kus von Wash- zu Stro­be­light ver­schie­ben. So bie­tet bei­spiels­wei­se der 6-Chan­nel-raw-mo­de ne­ben RGBW le­dig­lich ei­nen Shut­ter- und ei­nen Dim­mer­ka­nal, wo­hin­ge­gen der um­fang­rei­che 30-Ka­nal-stro­be-mo­de ne­ben ei­ner in­di­vi­du­el­len An­steue­rung der acht Led-seg­men­te rein über RGB auch Ka­nä­le wie Dim­mer, Du­ra­ti­on, Ra­te, Ef­fekt so­wie ei­nen Farb­m­a­kround ei­nen Ctc-ka­nal auf­weist.

Im Kopf selbst sind 48 High­power 24 W RGBW-LEDS mit groß­zü­gig aus­ge­leg­ten Kolli­ma­tor­lin­sen in vier Rei­hen zu je zwölf Stück ver­baut, durch ei­ne mit­ti­ge Tei­lung der Rei­hen wird die an­ge­spro­che­ne Seg­men­tie­rung in acht in­di­vi­du­el­le Led-strän­ge er­reicht. Der phy­si­ka­li­sche Ab­strahl­win­kel des Led-ar­rays liegt per de­fault bei leis­tungs­star­ken 10 Grad, grö­ße­re Win­kel er­reicht man durch op­tio­nal er­hält­li­che, sym­me­trisch mit 19° oder 45° so­wie asym­me­trisch mit 63° × 12° oder 12° × 63° zeich­nen­de Fil­ter­rah­men. Die­se Rah­men wer­den le­dig­lich ma­gne­tisch auf die Front­sei­te „auf­ge­klebt“und mit­tels Sa­fe­ty ge­si­chert. Tor­blen­den mit vier oder acht Flü­geln, die auch in Kom­bi­na­ti­on mit den Fil­tern ver­wen­det wer­den kön­nen, run­den das Zu­be­hör­pa­ket ab.

Der kom­plet­te Schein­wer­fer ist selbst­ver­ständ­lich wie­der nach IP65 zer­ti­fi­ziert, al­so so­wohl staub­dicht als auch ge­schützt ge­gen Strahl­was­ser aus be­lie­bi­gem Win­kel – al­les an­de­re wä­re auch ein ekla­tan­ter Bruch mit den Er­war­tun­gen der Kun­den und ne­ben­bei auch ten­den­zi­ell sub­op­ti­mal für ei­nen Ar­chi­tek­tur-schein­wer­fer! Er­wäh­nens­wert ist hier­bei, dass SGM sei­ne Ip-klas­si­fi­zie­rung nicht nur durch Gum­mi­dich­tun­gen und Ab­de­ckun­gen er­reicht, son­dern zu­sätz­lich ei­nen so­ge­nann­ten, zum Pa­tent an­ge­mel­de­ten „De­hu­mi­di­fier“ein­setzt. Das Bau­teil, wel­ches auch in an­de­ren Sgmge­rä­ten ein­ge­setzt wird, spal­tet im In­ne­ren des Ge­rä­tes die Was­ser­stoff-io­nen von der Luft ab und führt die­se hin­aus. Ei­ne spe­zi­el­le Mem­bran – ähn­lich ei­ner Go­re­tex-mem­bran – sorgt da­für, dass der Weg nach au­ßen of­fen ist, aber nach in­nen für Feuch­tig­keit ge­schlos­sen.

In­to the light

Im Be­trieb über­zeugt der her­stel­ler­sei­tig mit ei­nem Out­put von 40.000 Lu­men und 26.500 Lux in fünf Me­tern Ab­stand (im Ver­gleich da­zu der P-5 mit 43° Op­tik und 19.300 Lu­men) an­ge­ge­be­ne P-10 zwar mit enor­mer Hel­lig­keit, ver­liert aber mit der Ver­wen­dung der wech­sel­ba­ren Dif­fu­so­ren an Leis­tung. Die Montage die­ser Fil­ter ist ei­ne wah­re Freu­de und geht dank der ma­gne­ti­schen Hal­te­run­gen ex­trem schnell von der Hand. Un­ter Vol­last nimmt der P-10 ma­xi­mal 1.250 W Ener­gie auf, die na­tür­lich auch ent­spre­chend in Wär­me um­ge­setzt und ab­ge­führt wer­den muss. Dies ge­schieht mit­tels

tem­pe­ra­tur­ge­steu­er­ten Lüf­tern, die bei ma­xi­ma­ler Um­dre­hung deut­lich hör­bar, im Durch­schnitt aber im ak­zep­ta­blen Be­reich ar­bei­ten.

Das Dim­ming ver­läuft mit leich­ten Ab­stri­chen wei­test­ge­hend li­ne­ar und weich, de­zen­te Del­len in der Dimm­kur­ve kom­pen­siert der P-10 durch ein ex­trem smar­tes „An- und Aus­glüh­ver­hal­ten“oh­ne er­kenn­ba­re Sprün­ge – selbst bei ei­nem zehn­se­kün­di­gen Fa­de auf le­dig­lich zehn Pro­zent In­ten­si­tät. Die Farb­mi­schung ist dank Rgbw-kom­po­nen­ten so­wohl im ge­sät­tig­ten Be­reich wie auch den Pa­s­tell­tö­nen glei­cher­ma­ßen kräf­tig wie auch fa­cet­ten­reich, je nach ge­wähl­ter Be­triebs­art hat man als User hier Zu­griff auf al­le Kom­po­nen­ten („RAW“) oder le­dig­lich RGB, wo­bei die Ma­schi­ne dann den je­wei­li­gen Weiß­an­teil selbst­stän­dig hin­zu­fügt.

Wer lie­ber oh­ne Farb­mi­schung, da­für mit ka­li­brier­ten Farb­wer­ten ar­bei­tet, kann im 30-Ka­nal-stro­be-mo­de über den Ma­kro-ka­nal ver­schie­de­ne Gr­und­far­ben, Rain­bow-ef­fek­te so­wie ei­ne gan­ze Rei­he an Lee-re­fe­ren­zier­ten Fil­ter­far­ben wäh­len und nut­zen. Au­ßer­dem fin­den sich hier auch Plus­und Mi­nus-gre­en-fil­ter in an­ge­nehm fei­nen Ab­stu­fun­gen, wie sie beim Ein­satz von Ka­me­ras gern ein­ge­setzt wer­den – al­ler­dings wa­ren bei un­se­rem Test­ge­rät die Be­rei­che von „Plus“und „Mi­nus“im Ver­gleich zur An­ga­be im „Vor­ab­ma­nu­al“ver­tauscht. Der P-10 soll im Ka­me­ra­be­trieb ab­so­lut fli­cker­frei ar­bei­ten, ei­ne dem­ent­spre­chen­de Mög­lich­keit zur in­di­vi­du­el­len An­pas­sung der „LED Re­fresh Ra­te“ana­log zum P-5 soll in Kür­ze fol­gen, war bei un­se­rem Test­ge­rät je­doch noch nicht im­ple­men­tiert. Die Farb­treue beim Dim­ming ist in wei­ten Tei­len sta­bil, le­dig­lich in den un­te­ren In­ten­si­täts­be­rei­chen kommt es zu Ver­schie­bun­gen in den je­weils stär­ke­ren Far­b­an­teil der Mi­schung – aber mal ehr­lich: Wer ei­nen Flu­ter die­ser Grö­ßen­ord­nung ein­setzt, wird ihn wohl nicht mit drei Pro­zent Leis­tung fah­ren.

In den DMX-MO­DI mit Ctc-ka­nal gleicht die­ser per de­fault die vor­han­de­nen Led-strän­ge auf ei­nen ka­li­brier­ten Wert von 5.600 Kel­vin ab, wahl­wei­se lässt sich hier aber auch die Farb­tem­pe­ra­tur stu­fen­los von 2.000 K bis 10.000 K ver­än­dern. Dies er­folgt da­bei nicht nur bei rei­nem Weiß, son­dern bei al­len Mi­schun­gen ab­seits der hun­dert­pro­zen­ti­gen

Sät­ti­gung, al­so bei Kom­bi­na­tio­nen mit Weiß­an­teil.

Nutzt man den P-10 als Stro­be­light, so las­sen sich im ent­spre­chen­den Mo­dus ne­ben all­ge­mein zu­gäng­li­chen Sync- oder Ran­dom-stro­be­m­akros auch wei­te­re Ef­fek­te wie Fli­cker, Light­ning, Spi­kes oder „Ran­dom Stro­be Pa­nels“, ein Ran­dom-stro­be über acht Seg­men­te mit wech­seln­den Far­ben, er­zeu­gen. Da wir für un­se­ren Pra­xis­test ei­nes der ers­ten Se­ri­en­ge­rä­te zur Ver­fü­gung hat­ten, konn­ten hier nicht al­le Ma­kros über­zeu­gen und be­dür­fen soft­ware­sei­tig noch et­was Fi­n­etu­ning.

Ins­ge­samt er­füllt der P-10 sei­ne Auf­ga­be als Stro­be – vor al­lem in An­be­tracht der Tat­sa­che, dass es sich um ei­nen Flu­ter-stro­be­hy­brid-schein­wer­fer han­delt – or­dent­lich. Wie bei an­de­ren Ge­rä­ten mit di­rekt ab­strah­len­den Ar­rays, kann der ty­pisch „pun­chi­ge“Blitz klas­si­scher und neu­er LEDS­tro­bes, die in­di­rekt über ei­nen Re­flek­tor blit­zen, nicht voll­ends her­ge­stellt wer­den. Der Vor­teil am en­gen Ab­strahl­win­kel von 10° ist da­ge­gen, dass man sehr ziel­ge­rich­tet Blind- und Stro­be­ef­fek­te steu­ern kann.

Fa­zit

Der P-10 ist ein qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ger, ex­trem leis­tungs­fä­hi­ger Led-flu­ter mit pra­xis­ge­rech­tem und durch­dach­tem Zu­be­hör. Der Wech­sel der ma­gne­tisch ar­re­tier­ba­ren Dif­fu­sor-rah­men ist glei­cher­ma­ßen an­wen­der­freund­lich und schnell, die da­mit form­ba­ren Beams nütz­lich und viel­sei­tig. In Kom­bi­na­ti­on mit der so­li­den und nu­an­cen­rei­chen Farb­mi­schung

in­klu­si­ve Lee-re­fe­ren­zier­ten Farb­wer­ten und Plus/mi­nus­green-funk­ti­on dürf­te sich auch der P-10 als Re­fe­renz sei­ner Klas­se eta­blie­ren.

Nutzt man die Ma­schi­ne als Ef­fekt­schein­wer­fer, so bie­tet der P-10 zahl­rei­che Stro­be-ef­fek­te so­wie durch ei­ne Seg­men­tie­rung des Led-clus­ters wei­te­re krea­ti­ve Mög­lich­kei­ten zur Ver­wen­dung in Tra­ver­se oder Ge­gen­licht. Nicht zu­letzt ein um­fang­rei­cher Stand-alo­ne-mo­dus mit Quick-co­lor-funk­ti­on so­wie die An­steu­er­mög­lich­keit per W-DMX ma­chen aus dem ecki­gen Flu­ter ei­ne run­de Sa­che. Der P-10 ist zu ei­nem Net­to­lis­ten­preis von 6.395 € über die SGM Deutsch­land Gm­bh zu be­zie­hen.

Fil­ter­rah­men Ei­nen Zoom be­sitzt der P-10 nicht, ei­ne Än­de­rung des Ab­strahl­win­kels er­reicht man durch op­tio­nal er­hält­li­che Fil­ter­rah­men (links). Die­se Rah­men wer­den le­dig­lich ma­gne­tisch auf die Front­sei­te „auf­ge­klebt“und mit­tels Sa­fe­ty ge­si­chert (rechts)

Leucht­mit­tel Im Kopf sind 48 High Po­wer 24 W RGBW-LEDS mit groß­zü­gig aus­ge­leg­ten Kolli­ma­tor­lin­sen in vier Rei­hen zu je zwölf Stück ver­baut, durch ei­ne mit­ti­ge Tei­lung der Rei­hen wird ei­ne Seg­men­tie­rung in acht in­di­vi­du­el­le Led-strän­ge er­reicht

Be­die­nung Das klei­ne Oled-dis­play und die vier Me­nü­tas­ten sind eben­so wie der Griff am Kopf an­ge­bracht, wo­durch ein sehr prak­ti­ka­bler Zu­griff im lau­fen­den Be­trieb er­mög­licht wird. Die Me­nü­füh­rung ist da­bei äu­ßerst ein­fach und in­tui­tiv, sehr po­si­tiv...

Po­si­tio­nie­rung Hoch­wer­ti­ge Brem­sen und ein­ge­ar­bei­te­te Kreis­win­kel-mar­kie­run­gen er­leich­tern das Ein­rich­ten und fi­xie­ren den Kopf si­cher in je­der La­ge

Hand­ling Mit gut 70 cm Brei­te, 40 cm Hö­he und rund 20 kg Ge­wicht ist der P-10 kein le­dig­lich et­was brei­te­rer P-5, wie man das auf den ers­ten Bil­dern ver­mu­ten wür­de, son­dern rund drei­mal so groß und mehr als dop­pelt so schwer wie sein klei­ner Bru­der!...

Se­kun­där­si­che­rung Beim Rig­ging weiß ei­ne er­freu­lich groß­zü­gig di­men­sio­nier­te und prak­ti­ka­ble Si­che­rungs­ö­se in Form ei­nes aus­klapp­ba­ren Schä­kels sehr zu ge­fal­len!

Ab­strahl­ver­hal­ten Der phy­si­ka­li­sche Ab­strahl­win­kel des P-10 liegt bei leis­tungs­star­ken 10 Grad (links), grö­ße­re Öff­nungs­win­kel er­hält man durch Fil­ter­vor­sät­ze wie bei­spiels­wei­se „El­lip­ti­cal ho­ri­zon­tal 63° × 12°“(Mit­te) oder „Wi­de Ang­le 45°“(rechts).

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