Licht­py­ra­mi­de als Su­per­zei­chen

Production Partner - - Festival | Nature One 2018 - Text: Jörg Küs­ter | Fotos: Jörg Küs­ter, Ralph Lar­mann (1)

Bei Tem­pe­ra­tu­ren von weit über 30 Grad war die Na­tu­re One in die­sem Jahr be­züg­lich der Be­su­che­rout­fits noch frei­zü­gi­ger als sonst. Be­mer­kens­wert vie­le Fit­ness­stu­dio-trai­nier­te Kör­per fla­nier­ten in Ba­de­ho­se oder Bi­ki­ni selbst­be­wusst über das weit­läu­fi­ge Ge­län­de. Gänz­lich „un­be­klei­det“prä­sen­tier­ten sich auch neue Schein­wer­fer­mo­del­le mit ho­hen Ip-schutz­klas­sen auf dem zen­tra­len Open-air-floor.

Un­ter der He­ad­line „all you need to be“fand vom 3. bis zum 5. Au­gust 2018 auf der ehe­ma­li­gen Na­to-ra­ke­ten­sta­ti­on Pyd­na na­he Ka­s­tel­laun (Huns­rück) er­neut das Elek­tro-fes­ti­val Na­tu­re One (www.na­tu­re-one.de) statt. Tags­über so­wie wäh­rend der für die Be­su­cher meist schlaf­lo­sen Näch­te wa­ren rund 350 Acts auf 23 Floors zu er­le­ben. Tech­no, Goa, Hard­core, Hou­se, Old­school, In­dus­tri­al, Hard­style, Drum’n’bass und Tran­ce stan­den auf dem Pro­gramm. Und Viel­falt er­freu­te auch hin­sicht­lich der Lo­ca­ti­ons: Ob in zehn Me­ter Hö­he auf ei­nem Bun­ker, zwi­schen me­ter­di­cken Stahl­be­ton­wän­den in ei­nem Han­gar, in ei­nem Tun­nel oder ei­nem Zir­kus­zelt – Ra­ve, Spaß, Mu­sik, Lie­be und je­de Men­ge Dro­gen für schät­zungs­wei­se 54.000 Par­ty-peop­le. Das sonst üb­li­che Feu­er­werk muss­te 2018 ent­fal­len: Auf­grund au­ßer­ge­wöhn­lich ho­her Tem­pe­ra­tu­ren und lan­ge an­hal­ten­der Tro­cken­heit war die Wald­brand­ge­fahr schlicht­weg zu groß. Im kom­men­den Jahr dürf­ten es die Ver­an­stal­ter zum 25. Ge­burts­tag des Fes­ti­vals da­für um­so hef­ti­ger kra­chen las­sen, nicht nur hin­sicht­lich der Py­ro­tech­nik …

Zwei der vier Main-floors wur­den be­züg­lich ih­rer licht­tech­ni­schen Gestal­tung von Tho­mas Ger­don ver­ant­wor­tet.

Ger­don De­sign

Ger­don wird mit sei­ner Fir­ma „Ger­don De­sign“re­gel­mä­ßig bei Tech­no-events wie der Dort­mun­der May­day tä­tig, ist aber

auch in voll­kom­men an­de­ren Zu­sam­men­hän­gen als Licht­de­si­gner äu­ßerst er­folg­reich. Ei­nen gu­ten Über­blick zu den welt­wei­ten Ak­ti­vi­tä­ten von Ger­don De­sign ver­mit­telt die Web­site https://ger­don.tv

Ger­don De­sign be­schäf­tigt ak­tu­ell acht Mit­ar­bei­ter am Stand­ort Wies­ba­den; dort steht zu­sätz­lich auch ein ei­ge­nes WYSIWYG-STU­DIO be­reit. Ein wei­te­res Bü­ro wird in Las Ve­gas un­ter­hal­ten. Tho­mas Ger­don kann auf ei­nen für die Bran­che ty­pi­schen Wer­de­gang ver­wei­sen: Nach ei­ner Aus­bil­dung zur Fach­kraft für Ver­an­stal­tungs­tech­nik ar­bei­tet er seit 2001 pro­fes­sio­nell als Licht­de­si­gner, sei­ne ei­ge­ne Fir­ma grün­de­te er 2008. Ger­don sitzt bei Events wie der Na­tu­re One per­sön­lich am Pult: „Als Fir­men­in­ha­ber muss ich oh­ne­hin mehr Zeit im Bü­ro ver­brin­gen, als mir ei­gent­lich lieb ist: Mir macht die Ar-

beit bei Events wei­ter­hin zu viel Spaß, als dass ich dar­auf ver­zich­ten woll­te – da­für ha­be ich den Job nicht an­ge­fan­gen!“, so Ger­don.

Wenn es um spek­ta­ku­lä­re Licht­in­sze­nie­run­gen geht, ge­hört Ger­don De­sign zu den be­kann­ten Grö­ßen in Deutsch­land. Das Un­ter­neh­men ist in vie­len Märk­ten ak­tiv und be­treut re­nom­mier­te Au­to­mo­bil­pro­du­zen­ten bei Mes­se­auf­trit­ten eben­so wie un­ter­schied­li­che Tv-for­ma­te und Mu­sik­ver­an­stal­tun­gen: „Für die Kun­den wie auch für un­se­re ei­ge­ne Ar­beit ist es ein Mehr­wert, dass sich ge­lun­ge­ne Lö­sun­gen aus ei­nem be­stimm­ten Be­reich für an­de­re Auf­ga­ben ad­ap­tie­ren las­sen“, sagt Tho­mas Ger­don. „Wenn in ei­nem Fern­seh­stu­dio bei­spiels­wei­se et­was rich­tig gut funk­tio­niert, lässt es sich vi­el­leicht auch auf ei­ne Kon­zert­pla­nung über­tra­gen – man wä­re auf die be­tref­fen­de Idee über­haupt nicht ge­kom­men, wenn man sie vor­her nicht im Rah­men ei­ner Tv-pro­duk­ti­on aus­pro­biert hät­te. Das brei­te Auf­ga­ben­spek­trum wirkt al­so ins­ge­samt be­rei­chernd.“

Das Cre­do von Ger­don De­sign for­mu­liert der Fir­men­in­ha­ber so: „Wir ver­su­chen grund­sätz­lich, für Kun­den auf Ba­sis des vor­han­de­nen Bud­gets das best­mög­li­che Er­geb­nis zu lie­fern. Letz­te­res be­deu­tet, dass man nicht un­be­dingt auf ei­ner ganz be­stimm­ten Lam­pe be­harrt: Wenn ich ei­nen blau­en Beam in ei­ner de­fi­nier­ten Qua­li­tät er­zeu­gen möch­te, gibt es da­zu fünf oder sechs un­ter­schied­li­che Mög­lich­kei­ten. Ich in­for­mie­re mich da­her, wer als Di­enst­leis­ter mit im Boot ist und wel­che Pro­duk­te er im La­ger hat. Wenn der Di­enst­leis­ter das von mir be­nö­tig­te Equip­ment nicht da­zu­mie­ten muss, er­hält der Ver­an­stal­ter letzt­lich mehr Leis­tung für sein Geld, und die Fir­ma freut sich na­tür­lich auch, weil sie ihr Ma­te­ri­al ver­mie­ten kann – sol­che Win-win-si­tua­tio­nen tun letzt­lich al­len Be­tei­lig­ten gut.“

Licht­de­sign am zen­tra­len Open-air­floor

Auf der Na­tu­re One 2018 wur­de Ger­don De­sign im Auf­trag des Ver­an­stal­ters I-mo­ti­on tä­tig, ver­an­stal­tungs­tech­ni­scher Di­enst­leis­ter für das Licht re­spek­ti­ve Equip­ment­lie­fe­rant war Scho­ko Pro. „Ich bin kein aus­ge­wie­se­ner Tech­no-fan“, kon­sta­tier­te Tho­mas Ger­don. „Ich mag ei­gent­lich al­le mu­si­ka­li­schen Gen­res, und mit Ger­don De­sign wa­ren wir auch schon für Schla­ger­stars ak­tiv. Wenn ich ei­nen Auf­trag an­neh­me, über­le­ge ich vor­her ge­nau, ob ich mit der je­wei­li­gen Mu­sik so viel an­fan­gen kann, dass mir das Licht­de­sign Freu­de be­rei­tet und ich mich mei­ner Ar­beit mit vol­ler Hin­ga­be wid­men kann. Bei An-

drea Berg ha­be ich am FOH schon genau­so mit­ge­wippt wie bei ei­nem Tech­no-event!“

Bei der Na­tu­re One ist Tho­mas Ger­don be­reits seit vie­len Jah­ren ak­tiv: 2003 war er „auf dem letz­ten Bun­ker rechts“an­zu­tref­fen und hat­te un­ter an­de­rem ei­nen Scan­com­man­der un­ter sei­ner Kon­trol­le. 2006 be­dien­te er als an­ge­stell­ter Pro­jekt­lei­ter den „Hou­se of Hou­se“-floor. Seit 2011 ist er nun für den zen­tra­len Open-air-floor zu­stän­dig, wel­cher ge­mäß sei­nes Na­mens un­ter frei­em Him­mel be­hei­ma­tet ist und auf des­sen Büh­ne Künst­ler auf­tre­ten, de­ren Na­men nicht nur aus­ge­wie­se­nen Elek­tro­mu­sik­spe­zia­lis­ten be­kannt sind: 2018 wa­ren hier u. a. Le­xy & K-paul, Mo­guai und Paul van Dyk zu Gast.

Zen­tra­les Gestal­tungs­ele­ment des Open-air-floors war 2018 ei­ne die Tanz­flä­che über­span­nen­de, 26 Me­ter ho­he „Py­ra­mi­de“, wel­che aus vier so­li­den Stahl­tra­ver­sen ge­bil­det wur­de. Ein gro­ßer Vor­teil des von Sta­ti­kern be­rech­ne­ten und amt­lich ab­ge­nom­me­nen De­signs war, dass die 40 × 40 Me­ter mes­sen­de Tanz­flä­che nicht durch Stütz­säu­len seg­men­tiert und auch der freie Blick auf das Büh­nen­ge­sche­hen nicht ver­stellt wur­de. Von der Mit­te der Py­ra­mi­de wur­den acht sich nach un­ten hin ver­jün­gen­de Tra­ver­sen­rin­ge ab­ge­hängt – als

ei­ne Art Zen­tra­l­ef­fekt, der per­fekt zum An­spruch des „größ­ten Openair-dance­clubs der Welt“pass­te. Die Rin­ge wa­ren mit Stahl­sei­len ver­spannt, um ge­gen Wind­bö­en ge­wapp­net zu sein. Die mar­kan­te Ge­samt­kon­struk­ti­on ent­fal­te­te ei­ne be­acht­li­che Fern­wir­kung und war das ver­mut­lich be­lieb­tes­te Fo­to­mo­tiv auf der Na­tu­re One – Mar­ke­ting­spe­zia­lis­ten wür­den hier von ei­nem ar­chi­tek­to­ni­schen Su­per­zei­chen spre­chen.

2018 konn­te auf dem Open-air-floor bei kla­rem Him­mel ge­fei­ert wer­den, doch selbst­ver­ständ­lich muss­ten im Vor­feld Vor­keh­run­gen ge­gen Re­gen und an­de­ren Un­bil­den des Wet­ters ge­trof­fen wer­den: „In den letz­ten Jah­ren war es so, dass wir mit Re­gen­schüt­zen in di­ver­sen Grö­ßen, For­men und Far­ben ge­ar­bei­tet ha­ben“, be­rich­te­te Tho­mas Ger­don. „In die­sem Jahr ha­ben wir erst­mals Schein­wer­fer im Ein­satz, wel­che den An­for­de­run­gen der Schutz­klas­sen IP65 und IP54 ge­recht wer­den – das spart ei­ne Men­ge Ma­te­ri­al und Man­power.“

Zum Ein­satz ka­men Ela­ti­on Pro­fes­sio­nal Pro­teus Hy­brid Mo­ving­lights (Spot plus Beam und Wash) mit Schutz­klas­se IP65 so­wie GLP KNV Led-mul­ti­funk­ti­ons­schein­wer­fer. „Wir sind die ers­te Pro­duk­ti­on in Deutsch­land, die mehr als 100 GLP KNV im Ein­satz hat“, so Tho­mas Ger­don. Das Led-sys­tem KNV von GLP kommt ent­we­der in Form von Ein­zel­ele­men­ten oder als Ver­bund zum Ein­satz, wo­bei De­si­gner auf zwei Gr­und­for­men zu­rück­grei­fen kön­nen: Ver­füg­bar sind der wür­fel­för­mi­ge KNV Cu­be so­wie der KNV Arc als Ach­tel­stück ei­nes kreis­för­mi­gen Rings. Die Ge­rä­te ver­ei­nen Stro­be, Blin­der und Pi­xel­block, las­sen sich be­lie­big kom­bi­nie­ren und er­öff­nen je­de Men­ge Gestal­tungs­spiel­raum für sze­ni­sche Ele­men­te. Ein GLP-KNV-MO­DUL be­sitzt je 25 so ge­nann­te Po­wer-pi­xel, wel­che je­weils aus ei­ner Hy­per-bright Po­wer Whi­te LED (30 Watt) für ma­xi­ma­le Hel­lig­keit so­wie ei­nem um­ge­ben­den Ring aus 16 Rgb-mul­ti­co­lor-led (0,5 Watt) für krea­ti­ve Ef­fek­te und Hin­ter­grund­be­leuch­tung zu­sam­men­ge­setzt sind. Laut Her­stel­ler er­reicht ein Mo­dul ei­ne Licht­stär­ke von 50.000 Lu­men, für das Ge­häu­se wird die Ip-schutz­klas­se 54 an­ge­ge­ben.

»Bei Andrea Berg ha­be ich am FOH schon genau­so mit­ge­wippt wie bei ei­nem Tech­no-event!« Tho­mas Ger­don | Ger­don De­sign

Auf der Na­tu­re One ka­men Knv-ele­men­te in un­ter­schied­li­cher Au­s­prä­gung zum Ein­satz: Das un­ters­te En­de des von der Py­ra­mi­de ab­ge­häng­ten Tra­ver­sen­rings bil­de­te ein run­der KNV Arc als ein aus acht Ach­teln zu­sam­men­ge­setz­ter Voll­kreis. Im schwe­ben­den Tra­ver­sen­ob­jekt ver­teil­ten sich di­ver­se „Ku­chen­stü­cke“(mit Aus­nah­me des un­ters­ten Rings al­ter­nie­rend zu den Pro­teus Hy­brid Mo­ving­lights), wäh­rend auf der Büh­ne zu Dop­pel­päck­chen ge­bün­del­te KNV Cu­be zu ent­de­cken wa­ren. Die RGB-LEDS al­ler Knv-schein­wer­fer wa­ren in das Pi­xel­map­ping ein­ge­bun­den, konn­ten aber auch über das Licht­pult (MA Light­ing grand­ma2 full-si­ze) ge­steu­ert wer­den. Ne­ben brand­neu­en Pro­duk­ten ka­men am Open-air­floor auch je­de Men­ge kon­ven­tio­nel­le DWE 2-Light-blin­der zum Ein­satz, wel­che u. a. ge­mein­sam mit Pro­teus Hy­brid Mo­ving­lights an den Schen­keln der Py­ra­mi­de be­fes­tigt wa­ren: „Auf Led-ba­sis gibt es ein­fach noch nichts, was ei­nen ver­gleich­bar schö­nen Ef­fekt er­zeugt“, be­grün­de­te Tho­mas Ger­don die be­währ­te Ha­lo­gen-be­stü­ckung.

Eye­cat­cher auf der zum Open-air­floor ge­hö­ren­den Büh­ne wa­ren u. a. LT-200 Pi­xeltu­bes von SGM mit Län­gen von je­weils zwei Me­tern, je­der LED-STAB kann 54 Bild­punk­te dar­stel­len. Die luf­tig wir­ken­den Un­ter­kon­struk­tio­nen (zwei Vier­tel­krei­se und ein zen­tra­ler Halb­kreis) wur­den laut Tho­mas Ger­don auch des­halb ge­wählt, um in Ver­bin­dung mit der Led-flä­che (8 × 6 Me­ter) hin­ter dem Dj-pult kei­nen „Led-over­kill“zu er­zeu­gen. Die in die Vi­deo­steue­rung ein­ge­bun­de­nen Striplights fun­gier­ten als Er­wei­te­rung, oh­ne das vi­su­el­le Er­schei­nungs­bild als mas­si­ve Blö­cke zu be­ein­träch­ti­gen. Un­mit­tel­bar vor dem Dj­tisch war ei­ne ei­nen Me­ter ho­he und acht Me­ter brei­te Led-ban­de (Pi­xel­pitch 5 mm) an­ge­bracht, wel­che die gro­ße Led-an­zei­ge er­wei­ter­te, aber auch zur An­zei­ge von Na­men der auf­tre­ten­den Acts ver­wen­det wur­de. An der vor­de­ren Büh­nen­kan­te wa­ren di­ver­se SGM P5 Rgbw-led-wa­sh­lights plat­ziert.

Um den Wün­schen an­we­sen­der Fern­seh­sen­der ge­recht zu wer­den, war die Büh­ne Tv-taug­lich aus­ge­leuch­tet, die Led-flä­chen lie­fen fla­cker­frei mit ei­ner Fre­quenz von 50 Hz. Vi­deo-con­tent wur­de von Ger­don De­sign bei­ge­steu­ert, zum Teil aber auch von den auf­tre­ten­den Acts ge­lie­fert, de­ren Ma­te­ri­al sich

vom ein­fa­chen Sw-lo­go bis zur kom­plet­ten Me­dia-li­bra­ry mit al­lem Drum und Dran er­streck­te. „Die be­kann­te­ren Acts sind so un­ter­wegs, wie man es von ty­pi­schen Tour­nee­pro­duk­tio­nen kennt“, er­läu­ter­te Tho­mas Ger­don. „Es ist ab­so­lut üb­lich, dass sie ei­ge­ne Leu­te für Licht und Me­dien­ser­ver mit­brin­gen. In der Fir­ma ver­wen­den wir Gre­en-hip­po-ser­ver, bei Ver­an­stal­tun­gen wie der Na­tu­re One er­freut sich die Vj­soft­ware Re­so­lu­me gro­ßer Be­liebt­heit. Der Licht­tech­ni­ker von Paul van Dyk reis­te mit ei­nem Ca­ta­lyst-sys­tem an.“

„Ecki­ges“Licht für den Cen­tu­ry Cir­cus

In ei­nem groß­zü­gig di­men­sio­nier­ten 10-Mast-zelt war auf der Na­tu­re One 2018 der so ge­nann­te „Cen­tu­ry Cir­cus“zu fin­den – auch hier war Ger­don De­sign für die Licht­ge­stal­tung ver­ant­wort­lich. Mu­si­ka­lisch stan­den im „Jahr­hun­dert­zir­kus“Klän­ge der här­te­ren Gan­gart (Zi­tat: „Kein Chi-chi, we­nig Vo­cals. Rhyth­mus statt Me­lo­die!“) auf dem Pro­gramm, und an den Pul­ten (2 × MA Light­ing grand­ma, Licht/vi­deo) wa­ren Mit­ar­bei­ter von Tho­mas Ger­don an­zu­tref­fen: „Die Kol­le­gen kön­nen mit ge­nau die­ser Art von Mu­sik et­was an­fan­gen und nä­hern sich ihr in­so­fern mit be­son­de­rer Lei­den­schaft“, sag­te Tho­mas Ger­don. „Ei­ne ge­wis­se emo­tio­na­le Bin­dung ist für gu­tes Licht im­mer hilf­reich.“

Ober­halb des Pu­bli­kums hin­gen im Cen­tu­ry Cir­cus fünf Rei­hen pfeil­för­mig zur Büh­ne wei­sen­der Tra­ver­sen­ele­men­te; hin­ter dem DJ war ei­ne drei­ecki­ge Led-flä­che (trep­pen­för­mi­ger

Auf­bau mit Mol­ton-ka­schie­rung) ein­ge­rich­tet wor­den. „Die Mu­sik im Zelt ist in ih­rer Art eher hart und eckig als weich und rund, was im Licht­de­sign sei­ne Ent­spre­chung fin­det“, so Tho­mas Ger­don. „Run­de For­men hät­ten hier für mein Emp­fin­den nicht ge­passt.“Als Mo­ving­lights ka­men im Cen­tu­ry Cir­cus rund 120 Ro­be Po­in­te zum Ein­satz, die durch 50 SGM Q-7 RGBW-LED-STROBES er­gänzt wur­den. Auf Ha­lo­gen­licht in Form von 2-Light-blin­dern woll­te Tho­mas Ger­don auch hier nicht ver­zich­ten.

Su­per­zei­chen Das un­ters­te En­de des von der Py­ra­mi­de ab­ge­häng­ten Tra­ver­sen­rings bil­de­te ein run­der KNV Arc als aus acht Ach­teln zu­sam­men­ge­setz­ter Voll­kreis

DWE 2-Light-blin­der wa­ren ge­mein­sam mit Pro­teus-hy­brid-mo­ving­lights an den Schen­keln der Py­ra­mi­de be­fes­tigt

Büh­nen-se­t­up bei der Na­tu­re One 2018

Foh-platz am Open-air-floor der Na­tu­re One

Zen­tra­les Gestal­tungs­ele­ment des Ope­n­air­floor 2018 war ei­ne die Tanz­flä­che über­span­nen­de, 26 Me­ter ho­he „Py­ra­mi­de“, wel­che aus vier Stahl­tra­ver­sen ge­bil­det wur­de

Led-flä­che (8 × 6 Me­ter) hin­ter dem Dj-pult, er­wei­tert durch ei­ne Led-ban­de vor dem Tisch

Tho­mas Ger­don war ver­ant­wort­lich für die licht­tech­ni­sche Gestal­tung des Open-air-floors und des Cen­tu­ry Cir­cus

Der zen­tra­le Ope­n­air­floor beim Auf­tritt von Le­xy & K-paul

Ober­halb des Pu­bli­kums im Cen­tu­ry Cir­cus hin­gen fünf Rei­hen pfeil­för­mig zur Büh­ne wei­sen­der Tra­ver­sen­ele­men­te; hin­ter dem DJ war ei­ne drei­ecki­ge Led-flä­che ein­ge­rich­tet

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