Test: Chau­vet Ma­ve­rick Strom 1 Wash

Production Partner - - Inhalt - Text: Ste­fan Jun­ker | Bil­der: Ste­fan Jun­ker, Chau­vet (1)

Ein klas­si­sches Led-wa­sh­light – so prä­sen­tiert sich der Ma­ve­rick Storm 1 beim Öff­nen der Ver­pa­ckung. Aber schon beim ers­ten Hands-on ent­puppt sich der Schein­wer­fer als un­er­war­tet mas­siv und schwer, in Kom­bi­na­ti­on mit den ab­ge­deck­ten An­schluss­buch­sen springt ei­nem be­reits hier die Out­door-fä­hig­keit des Wa­sh­lights förm­lich ins Ge­sicht. Laut In­ter­net-re­cher­che (ei­ne voll­stän­di­ge Do­ku­men­ta­ti­on war zum Zeit­punkt des Tests lei­der noch nicht ver­füg­bar) ist der Ma­ve­rick Storm tat­säch­lich Ip65-klas­si­fi­ziert und da­mit so­wohl staub­dicht als auch ge­gen Strahl­was­ser aus ver­schie­de­nen Rich­tun­gen ge­schützt – was dem Storm ein Über­le­ben im Sturm si­chern soll.

Der Na­me „Storm“des neu­es­ten Ma­ve­rick­se­ri­en-spröss­lings aus dem Hau­se Chau­vet lässt sich wer­be­wirk­sam glei­cher­ma­ßen auf (Licht)out­put und (Wet­ter)in­put des Ip-klas­si­fi­zier­ten Led-wa­sh­lights be­zie­hen. Wir ha­ben uns den Schein­wer­fer im Pra­xis­test nä­her an­ge­se­hen.

Auf­bau des Storm 1

Der Chau­vet Storm 1 wirkt nicht nur op­tisch mas­siv, er ist es auch. Das Wa­sh­light ist be­züg­lich Hap­tik hoch­wer­tig ver­ar­bei­tet, das „ge­pan­zer­te Ge­häu­se“bringt den mit un­ter 50 cm Bau­hö­he eher de­zen­ten LED-WASH auf im­mer­hin stol­ze 26 kg Ge­wicht. Von den Pro­por­tio­nen wirkt der Kopf et­was zu klein für das Bas­e­ment bzw. die­ses im di­rek­ten Ver­gleich et­was zu

groß – was aber un­ter dem Ge­sichts­punkt ei­ner Ver­wen­dung im Frei­en und hier in punk­to Stand­si­cher­heit auf un­ebe­nem Ge­län­de si­cher­lich kein Nach­teil ist. Wie üb­lich las­sen sich zur flie­gen­den Mon­ta­ge zwei Ome­ga-bra­ckets mit­tels Quick­lock­auf­nah­men auf der Un­ter­sei­te mon­tie­ren – wie üb­lich ist aber auch hier die Öse für die Se­kun­där­si­che­rung zu klein di­men­sio­niert. An­schluss­sei­tig bie­tet der Ma­ve­rick Storm je zwei Dmx-5pol- und Ether­con-buch­sen zur Da­ten­kom­mu­ni­ka­ti­on über DMX in­klu­si­ve RDM, Art­net, SACN oder Kling-net, Strom­zu­fuhr über Po­wer­con-true1 In- und Out­put so­wie ei­nen von au­ßen zu­gäng­li­chen Si­che­rungs­hal­ter. So­mit las­sen sich so­wohl Da­ten als auch Ener­gie dan­kens­wer­ter­wei­se mit­tels Hy­bridka­beln schnell und ein­fach durch bis zu sie­ben Ein­hei­ten schlei­fen, Chau­vet gibt hier­bei die ma­xi­ma­le Lei­tungs­auf­nah­me bei 230 V mit 430 W an.

Wer nicht ka­beln möch­te, darf auch fun­ken – der Chau­vet hat se­ri­en­mä­ßig W-DMX von Wi­re­less So­lu­ti­on an Bord, der An­ten­nen­stum­mel ragt eben­falls auf der An­schluss­sei­te des Bas­e­ments aus dem Ge­rät. Apro­pos An­schluss: Et­was ir­ri­tie­rend war die Tat­sa­che, dass trotz der in der Schnell­an­lei­tung an­ders lau­ten­den Far­b­an­ga­ben die of­fe­nen En­den der mit­ge­lie­fer­ten Po­wer­con-zu­lei­tung Usa-li­ke ganz­far­big schwarz, weiß und grün wa­ren – hier wä­re ei­ne ein­deu­ti­ge und in der Pra­xis in­ter­na­tio­nal gül­ti­ge Kenn­zeich­nung, zu­min­dest in grün/gelb für den Schutz­lei­ter dann doch emp­feh­lens­wert.

Der Kopf des Chau­vet Storm 1 bie­tet Platz für 19 Os­ram HIGH­POWER-RGBW-LEDS mit je 20 W Leis­tung, auf­grund der ge­kap­sel­ten Ip-bau­wei­se gibt es hier kei­ne für den User zu Ser­vice­zwe­cken zu öff­nen­den Tei­len – was­ser­dicht be­deu­tet hier auch staub­dicht und so­mit prak­tisch war­tungs­frei.

Me­nü im Farb­dis­play

Das Farb­dis­play wirkt hin­sicht­lich Ho­me­screen auf­grund der vie­len, bunt dar­ge­bo­te­nen In­for­ma­tio­nen auf den ers­ten Blick et­was über­la­den so­wie be­züg­lich An­ord­nung und Funk­ti­on der sechs Me­nü­tas­ten ver­wir­rend. Nach ei­ni­gen Test­drü­cken und fehl­ge­lei­te­ten Rei­se­rou­ten im Men­übaum fin­det man sich dann aber doch re­la­tiv schnell und gut zu­recht. Le­dig­lich die hier­ar­chi­sche Struk­tur des Se­tups über auf­ein­an­der fol­gen­de Un­ter­me­nüs wie „Con­trol Set­tings – Sin­gle/du­al Con­trol – DMX/ART­NET/SACN/WDMX – Per­so­na­li­ty/star­t­ad­dress“will erst ein­mal ge­fun­den wer­den, ent­behrt aber nicht ei­ner ge­wis­sen Lo­gik. Sehr schön ist hier ei­ne Ak­ku­puf­fe­rung des Dis­plays – wo­zu al­ler­dings die lin­ke, mitt­le­re Tas­te für min­des­tens sie­ben (!) Se­kun­den ge­drückt wer­den muss – so­wie ei­ne Au­to-flip-funk­ti­on, die das Dis­play je nach Mon­ta­ge selbst­stän­dig in die rich­ti­ge Rich­tung dreht.

Als Be­son­der­heit ist der Chau­vet in Sin­gle- oder Du­al-mo­de an­steu­er­bar, kann al­so als kom­plet­ter Schein­wer­fer oder hin­sicht­lich der Gr­und­funk­tio­nen wie Pan/tilt, Shut­ter oder Zoom bei­spiels­wei­se mit­tels DMX und im Be­reich Pi­xel­steue­rung mit­tels Art­net, SACN oder Kling-net ge­trennt an­ge­spro­chen wer­den – dies er­mög­licht in­ter­es­san­te An­wen­dun­gen bei­spiels­wei­se durch die Ein­bin­dung ei­nes Me­dien­ser­vers. Al­ler­dings darf hier­für das ge­wähl­te Da­ten­pro­to­koll für die

Ba­sis­kon­trol­le nicht mit dem Pro­to­koll der Pi­xel­steue­rung iden­tisch sein – an­ders lässt es die Aus­wahl im Me­nü des Wa­sh­lights fol­ge­rich­tig aber auch gar nicht zu.

Das Mo­ving­light bie­tet nicht nur un­ter­schied­li­che Con­trol­mo­di, son­dern auch viel­fäl­ti­ge Dmx-be­triebs­ar­ten hin­sicht­lich Funk­ti­ons­um­fang und Wer­te-auf­lö­sung der ein­zel­nen Ka­nä­le. Zur Ver­fü­gung ste­hen hier in Sin­gle- oder Du­al-mo­de ein Ba­sic, Stan­dard und Ad­van­ced-mo­dus so­wie im Sing­le­be­trieb ein zu­sätz­li­cher Tour-mo­de, wo­durch der Storm ins­ge­samt zwi­schen 20 (Sin­gle-ba­sic-mo­de) bis hin zu 216 (Sin­gle-tour-mo­de) Ka­nä­len be­legt. Noch zu er­wäh­nen sind im Be­reich des Me­nüs der Punkt „Dim Speed“, um das Dim­mer­ver­hal­ten des Schein­wer­fers von „Smooth“auf „Fast“um­ge­stellt wer­den kann, je nach­dem, ob man eher ex­trem wei­che oder schnel­le In­ten­si­täts­än­de­run­gen be­nö­tigt, so­wie die Mög­lich­kei­ten ei­ner Jus­tie­rung der Led-takt­fre­quenz. Die­se kann von 600 Hz bis 15.000 Hz in meh­re­ren Schrit­ten ver­än­dert wer­den und bie­tet so ei­nen fli­cken­frei­en Be­trieb selbst bei Ein­satz von Ka­me­ras.

Ma­ve­rick-pra­xis

Di­rekt nach Ver­stro­mung und Re­set des Ma­ve­rick Storm fällt ei­ne de­zen­te Ge­räusch­ku­lis­se auf, er­zeugt von den be­reits im Stand­by­be­trieb lau­fen­den Lüf­tern. In­ter­es­san­ter­wei­se bleibt die Laut­stär­ke im „Au­to-fan“Mo­de trotz ma­xi­ma­lem Out­put für lan­ge Zeit kon­stant, was den Wash in der Pra­xis ins­ge­samt tat­säch­lich re­la­tiv ge­räusch­arm macht. Das Mo­ve­ment ist er­staun­lich flott, mit rund 1,8 s für 540° Pan so­wie ei­ne knap­pen Se­kun­de für 270° Tilt über­zeugt der Wash mit dem Tem­po eben­so wie mit ei­ner sehr di­rek­ten und schnel­len Re­ak­ti­on auf ex­ter­ne Be­feh­le oh­ne „Nach­lau­fen“und ei­nem da­durch an­ge­neh­men Po­si­tio­nie­ren der Leuch­te. Der Out­put wird von Chau­vet mit 6.000 Lu­men an­ge­ge­ben und pro­du­ziert da­mit aus­rei­chend Licht­leis­tung für In­door- und Out­door-be­trieb, auch wenn er für raum­grei­fen­de Ar­chi­tek­tur­an­wen­dun­gen im Frei­en dann doch ir­gend­wann an sei­ne Gren­ze sto­ßen dürf­te.

Im Be­reich des Dim­ming las­sen sich zwei Din­ge fest­stel­len: In der Ein­stel­lung „Smooth“ver­läuft das Dim­ming tat­säch­lich sehr weich und gleich­mä­ßig – lei­der wirkt sich dies aber nicht nur auf Fa­der­be­we­gun­gen, son­dern auch auf Flash-be­feh­le des Con­trol­lers aus, die dann eben­falls wie am Gum­mi­band nach­ge­zo­gen aus­ge­führt wer­den. Die­se Träg­heit wie­der­um wirkt sich durch die ad­di­ti­ve Farb­mi­schung so­gar auf Farb­wech­sel aus, die­se wer­den nun eben­falls weich, lang­sam und trä­ge aus­ge­führt. Schnel­le Farb­wech­sel sind in die­sem Mo­dus so nicht mög­lich. Glück­li­cher­wei­se kann man die „Dim Speed“per DMX vom Pult aus um­schal­ten, muss dann aber doch sicht­ba­re In­ten­si­täts­sprün­ge statt li­nea­rem Dim­ming in Kauf neh­men. Der si­mu­lier­te Shut­ter er­zeugt die üb­li­chen Sync- und Puls-ef­fek­te, Ran­dom- und Ran­dom-puls­funk­tio­nen wa­ren bei un­se­rem Test­ge­rät soft­ware­sei­tig al­ler­dings noch nicht im­ple­men­tiert.

Kom­men wir zur Farb­mi­schung selbst. Die­se war­tet in den Gr­und­far­ben der Rgbw-mi­schung mit schön ge­sät­tig­ten Far­ben auf, aber auch Pa­s­tell­tö­ne sind sehr nu­an­cen­reich und fein ab­ge­stimmt dar­stell­bar. Er­freu­lich ist da­bei, dass die Mi­schung, auch bei schwie­ri­gen Farb­tö­nen mit ex­trem un­ter­schied­li­chen An­tei­len, wäh­rend des Dim­mings er­staun­lich kon­stant und da­mit farb­treu bleibt – ei­ne Ver­schie­bung zur je­weils „hoch­pro­zen­ti­ge­ren Far­be“ist nicht zu be­ob­ach­ten. Ne­ben der Farb­mi­schung bie­tet der Storm noch ein si­mu­lier­tes Farb­rad mit di­ver­sen Fest­far­ben plus Farb­ver­laufs- und Rain­bow-ef­fek­ten. Ein Ctck­a­nal er­laubt ei­ne Ver­schie­bung der Farb­tem­pe­ra­tur von 10.000 Kel­vin Kalt- bis auf 2.800 Kel­vin Warm­weiß, funk­tio­niert aber er­staun­li­cher­wei­se nur in Ver­bin­dung mit ma­xi­mal ein­ge­stell­ten Wer­ten für RGBW. In al­len an­de­ren Fäl­len ar­bei­tet die Farb­kor­rek­tur lei­der we­der als Fil­ter über der ge­wähl­ten Far­be, noch setzt er die Rgbw-ka­nä­le au­to­ma­tisch auf die be­nö­tig­ten Wer­te. Statt­des­sen ver­schiebt er die Far­b­an­tei­le le­dig­lich nach ei­nem fes­ten Al­go­rith­mus zur Weiß­kor­rek­tur – ein rei­nes Blau bei­spiels­wei­se wird durch den CTC in Rich­tung Warm­weiß ein­fach aus­gefa­det, ein Ma­gen­ta wird zu sat­tem Rot usw.

Auf­grund der un­ter­schied­lich stark aus­ge­präg­ten Ste­ge zwi­schen den Led-lin­sen be­nö­tigt der Beam et­was An­lauf, um nach kur­zer Dis­tanz sehr ho­mo­gen durch die Luft zu wan­dern. Die Rän­der sind da­bei ten­den­zi­ell eher weich aus­ge­prägt, der Beam al­so nicht ganz so mar­kant de­fi­niert, was für Beam­shows nicht op­ti­mal, für Ar­chi­tek­tur- oder Wall­was­han­wen­dun­gen aber von Vor­teil ist. Da­für ist der Chau­vet aber mit ei­nem Zoom­be­reich von 11° bis 42° aus­ge­stat­tet, der ei­nen Ein­satz auf Büh­ne und Wand glei­cher­ma­ßen gut un­ter­stützt. In­ter­es­san­ter­wei­se ver­fügt die Dmx-chart des Ma­ve­rick Storm 1 über ei­nen „Go­bo“-ka­nal da­bei han­delt es sich al­ler­dings le­dig­lich um ei­ne Aus­wahl vor­de­fi­nier­ter, sta­ti­scher Led-ar­ray-mus­ter, die auch nicht wei­ter be­ar­bei­tet oder ani­miert wer­den kön­nen. Mög­lich ist dies al­ler­dings über die so­ge­nann­ten Led-ma­kros, die in gro­ßer Stück­zahl ab­ge­ru­fen so­wie hin­sicht­lich Speed und Ver­zö­ge­rung (ei­ner Art Out­fa­de) edi­tiert wer­den kön­nen. Wei­ter­hin gibt es hier auch „Au­to-pro­gram­me“, die ei­ne Kom­bi­na­ti­on aus Mus­ter und Farb­wech­sel dar­stel­len. Un­ge­ach­tet die­ser vor­de­fi­nier­ten Ef­fek­te kann der User na­tür­lich ab­seits des „Ba­si­c­mo­des“al­le LEDS auch in­di­vi­du­ell an­steu­ern. Der bei Ver­wen­dung der „Go­bos“oder Ma­kros je­weils un­be­spiel­te Teil des Led-ar­rays kann wei­ter­hin mit­tels „Back­ground Co­lour“und „Back­ground Dim­ming“mit ei­ner in­di­vi­du­el­len Far­be oder Rain­bow-ef­fekt be­legt wer­den, wo­durch sich in Kom­bi­na­ti­on auf sehr ein­fa­che Wei­se be­reits ein­drucks­vol­le Ef­fek­te und Looks er­schaf­fen las­sen.

Ei­ne Auf­fäl­lig­keit zum Schluss: Im Dau­er­be­trieb lief bei un­se­rem Test­ge­rät die Front­schei­be et­was an, auf­grund der Ip­bau­wei­se kann zwar kei­ne Näs­se ein­drin­gen, die ent­stan­de­ne Kon­den­sa­ti­ons­feuch­tig­keit aber auch schwer­lich ent­wei­chen. Auf Nach­fra­ge wur­de uns mit­ge­teilt, dass es sich hier­bei wohl um kei­nen Kon­struk­ti­ons­feh­ler, son­dern eher um Luft­feuch­tig­keit in Fol­ge un­sach­ge­mä­ßen Öff­nen und Schlie­ßens un­se­res De­mo­ge­rä­tes im Zu­ge di­ver­ser Kun­den­prä­sen­ta­tio­nen han­deln dürf­te.

Fa­zit

Be­züg­lich Grö­ße und Out­put bie­tet der Chau­vet Ma­ve­rick Storm 1 Wash ei­ne so­li­de Per­for­mance in ei­nem ro­bus­ten Kleid. Knapp 26 kg Ge­wicht bringt der ver­gleichs­wei­se klei­ne Schein­wer­fer auf­grund sei­nes mas­si­ven, Ip65-klas­si­fi­zier­ten Ge­häu­ses auf die Waa­ge, ein star­ker Out­put von 6.000 Lu­men er­mög­licht da­bei glei­cher­ma­ßen die Nut­zung auf Open-air-fes­ti­vals oder ar­chi­tek­to­ni­schen An­wen­dun­gen oh­ne Angst vor Wet­ter oder Dreck … Ein ho­mo­ge­nes Farb­misch­sys­tem, user­freund­li­che Led-ma­kros und ein or­dent­li­cher Zoom­be­reich bie­ten be­reits im „Sin­gle-ba­sic-mo­de“breit­ge­fä­cher­te Ein­satz­mög­lich­kei­ten oh­ne viel Tam­tam, im „Du­al-mo­de“las­sen sich Gr­und­funk­tio­nen und Led-ma­trix kom­plett ge­trennt ver­wal­ten und er­wei­tern da­mit die Spiel­wie­se krea­ti­ver Gestal­tung. Le­dig­lich das Dim­ming konn­te bei un­se­rem Test­ge­rät nicht kom­plett über­zeu­gen, war es doch je nach ge­wähl­tem Mo­dus ent­we­der sehr weich, aber trä­ge, oder schnell und et­was sprung­haft. Der Ma­ve­rick Storm 1 ist zu ei­nem Lis­ten­preis von 3.990,− € net­to bei Chau­vet Deutsch­land er­hält­lich.

Flie­gen­de Mon­ta­ge Wie üb­lich las­sen sich zur flie­gen­den Mon­ta­ge zwei Ome­ga-bra­ckets mit­tels Quick­lock-auf­nah­men auf der Un­ter­sei­te mon­tie­ren

Se­kun­där­si­che­rung Wie üb­lich ist aber auch beim Ma­ve­rick Storm 1 die Öse für die Se­kun­där­si­che­rung zu klein di­men­sio­niert

In­nen­at­mo­sphä­re Im Dau­er­be­trieb lief bei un­se­rem Test­ge­rät die Front­schei­be an, auf­grund der Ip-bau­wei­se kann zwar kei­ne Näs­se ein­drin­gen, ent­hal­te­ne Kon­den­sa­ti­ons­feuch­tig­keit aber auch schwer­lich ent­wei­chen – her­vor­ge­ru­fen durch un­sach­ge­mä­ßes Öff­nen des De­mo­ge­rä­tes in der Ver­gan­gen­heit

Be­die­nung Der Ho­me­screen wirkt auf­grund der vie­len, bunt dar­ge­bo­te­nen In­for­ma­tio­nen auf den ers­ten Blick et­was über­la­den – nach ei­ner ge­wis­sen Ein­ge­wöh­nung kommt man in dem Me­nü aber gut zu­recht

In­put/out­put An­schluss­sei­tig bie­tet der Storm 1 je zwei Dmx-5pol- und Ether­con-buch­sen zur Da­ten­kom­mu­ni­ka­ti­on über DMX, Art­net, SACN oder Kling-net, Strom­zu­fuhr über Po­wer­con-true1 In- und Out­put so­wie ei­nen von au­ßen zu­gäng­li­chen Si­che­rungs­hal­ter. Wer nicht ka­beln möch­te, darf auch fun­ken – eben­falls sicht­bar der An­ten­nen­stum­mel des se­ri­en­mä­ßig im­ple­men­tier­ten W-DMX

Pi­xelef­fek­te Über Led-ma­kros, die in gro­ßer Stück­zahl ab­ge­ru­fen und hin­sicht­lich Speed und Ver­zö­ge­rung edi­tiert wer­den kön­nen, lässt sich das Led-ar­ray durch ei­ne gro­ße Aus­wahl vor­de­fi­nier­ter Mus­ter oder „Au­to-pro­gram­me“als Kom­bi­na­tio­nen aus Mus­ter und Farb­wech­sel ani­mie­ren

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.