Fea­tu­re: Po­des­te mit Vor­be­rei­tung für Tra­ver­sen

Production Partner - - Inhalt - Text: Her­bert Bern­städt | Bil­der: Mott

Wenn ein füh­ren­der Po­dest Her­stel­ler wie Mott Mo­bi­le Sys­te­me mit ei­nem Ver­bin­dungs­spe­zia­lis­ten wie Res­big die Köp­fe zu­sam­men­steckt, dann kön­nen in­ter­es­san­te Lösungen ent­ste­hen. Ei­ne da­von ist die In­te­gra­ti­on von Gro­und­sup­port mit der Po­des­te­rie. Wir ha­ben uns für euch die neu­en Kon­zep­te von Mott und Res­big an­ge­se­hen.

Zeit ist Geld – und der Auf­bau von Büh­ne so­wie ste­hen­den Tra­ver­sen­sys­te­men dau­ert lan­ge. Wird ein Po­dest auf­ge­baut, ist ei­ner der Ar­beits­schrit­te das Aus­ni­vel­lie­ren, da­mit das Po­dest lot­recht und ge­ra­de zu­sam­men­steht. Die­ser Ar­beits­schritt wie­der­holt sich noch­mal beim Auf­stel­len des Go­und­sup­ports. Für die­se Ar­beits­schrit­te hat Mott, ei­ner der welt­weit zu den füh­ren­den Her­stel­lern im Be­reich der mo­bi­len Büh­nen­ele­men­te zählt und für ei­ni­ge be­kann­te Mar­ken Oem-pro­duk­te her­stellt, nun ei­nen in­ter­es­san­ten An­satz ver­folgt und um­ge­setzt.

Aus Zwei mach Eins

In dem Büh­nen­po­dest Prak­ti­kus 750 wurde ei­ne neu­ar­ti­ge Ver­bin­dungs­tech­nik in den Büh­nen­bo­den in­te­griert, wel­che als Ver­bin­dungs­ele­ment für Tra­ver­sen dient. Nun kann der Gro­und­sup­port di­rekt auf das Büh­nen­po­dest bzw. mit dem Büh­nen­po­dest ver­bun­den wer­den und man er­spart sich das zu­sätz­li­che Aus­ni­vel­lie­ren des Gro­und­sup­ports. Da­bei kön­nen ver­schie­de­ne Di­men­sio­nie­run­gen von Tra­ver­sen wie 1Punkt, 2-Punkt, 3-Punkt und 4-Punkt Tra­ver­sen mit Ko­nus­ver­bin­dern mit den Po­des­ten von Mott ver­bun­den wer­den. Die Tra­ver­sen las­sen sich in der An­bin­dung auch ver­dre­hen und ho­ri­zon­tal in be­stimm­ten Gren­zen an die be­nö­tig­te Po­si­ti­on an­ge­passt wer­den. Das ist be­son­ders not­wen­dig bei Drei­punkt­tra­ver­sen, da­mit die Dop­pel­gurt­sei­te in die ge­wünsch­te Rich­tung zei­gen kann. Durch das Ver­bin­den des Gro­und­sup­ports mit der Po­des­te­rie, kann auch ei­ne vor­teil­haf­te­re Bal­las­tie­rung er­fol­gen.

Zur Set­ge­stal­tung mit den ty­pi­schen To­wern für das Ge­gen­licht, dem DJ-TOR oder an­de­ren Pi­pes, die senk­recht nach oben ge­rich­tet sind, er­leich­tert das Sys­tem den Auf­bau enorm, da nicht mehr die schwe­ren Bo­den­fuß­plat­ten auf das

Po­dest ge­wuch­tet wer­den müs­sen oder die Kip­pach­se ab­ge­fan­gen wer­den muss – denn jetzt ist das Po­dest selbst die Bo­den­plat­te. Die Ab­mes­sun­gen für die Stand­si­cher­heit des ein­zel­nen To­wers sind dem­nach viel grö­ßer bei ei­nem Po­dest­ver­bund­sys­tem, als mit den ty­pi­schen 60 × 60cm Bo­den­plat­ten. Eben­so ist der Platz­be­darf ei­nes kom­bi­nier­ten Po­dests mit Gro­und­sup­port ge­rin­ger, da der nor­ma­le Gro­und­sup­port au­ßer­halb der Büh­nen­flä­che ste­hen muss und auch die To­wer­fuß nicht mehr mit sei­nen Aus­le­gern wei­te­ren Platz raubt. Das kann ge­ra­de beim Mes­se­bau sehr in­ter­es­sant sein. Soll­te ein Gro­und­sup­port sehr viel Last auf­neh­men, was die auf 750 kg zu­ge­las­se­nen Po­des­te über­for­dern wür­de, ist ein Wei­ter­lei­ten der Gro­und­sup­port­last durch das Po­dest hin­durch mög­lich. Da­durch gibt es auch kei­ne Ein­schrän­kun­gen bzgl. der Be­last­bar­keit des Po­des­tes.

Schnell eben­er­dig

Ei­ne Zei­ter­spar­nis ist auch beim Po­dest­auf­bau selbst mög­lich. Wenn man z.b. nicht je­den Po­dest­fuß ste­cken muss, son­dern man dort wo die Po­de­ste­cken zu­sam­men­sto­ßen je­weils ei­nen ge­mein­sa­men Fuß für al­le an­gren­zen­de Po­de­ste­cken ver­wen­det, spart man an Auf­wand, Ma­te­ri­al und dem­nach auch an Zeit. Das be­deu­tet: bei der Er­stel­lung ei­ner Steck­fuß-po­dest­büh­ne von 4 × 6m wer­den statt 48 Steck­fü­ße (12 Po­des­te à 4 Steck­fü­ße) nur noch 20 Fü­ße mon­tiert.

Der zwei­te we­sent­li­che Vor­teil ist, dass sie nicht nur als Steck­fü­ße die­nen, son­dern auch gleich­zei­tig zur Ver­bin­dung der ein­zel­nen Büh­nen­ele­men­te. Da­durch ent­fal­len die zeit­rau­bend zu mon­tie­ren­den, zu­sätz­li­chen Ver­bin­dungs­klam­mern.

Zwei In­no­va­tio­nen in ei­nem Bild Ers­tens, Ge­rüst­fü­ße „Jus­to“für schnel­les Ni­vel­lie­ren und Mi­ni­mie­rung der Fuß­an­zahl. Zwei­tens, An­schlüs­se zum Auf­stel­len ei­nes Gro­und­sup­ports auf dem Po­dest. Zum Trans­port wer­den die Tra­ver­sen­auf­nah­me­plat­ten um­ge­dreht und in vor­ge­se­he­ne Aus­spa­rung „ge­parkt“und ver­schlie­ßen so den Bo­den, wo­durch das Po­dest auch ganz nor­mal ge­nutzt wer­den kann

Um Hö­hen­un­ter­schie­de schnell und stu­fen­los aus­zu­glei­chen, ist die Spin­del­ver­stel­lung im Ge­rüst­bau gang und gä­be. Na­he­lie­gend, dar­aus ein neu­es Ge­rüst­sys­tem für Out­door-büh­nen zu kon­zi­pie­ren – wel­ches auf der Lan­des­gar­ten­schaut 2018 in Würz­burg zum ers­ten Mal er­folg­reich ein­ge­setzt wurde – mit dem Ne­ben­ef­fekt, dass kein Ge­rüst­teil aus der Büh­ne her­aus­ragt und sich al­le Fü­ße auf ei­ner Ach­se be­fin­den. In Kom­bi­na­ti­on mit der Mott Prak­ti­kus Se­rie ist das neue Jus­to-tra­ge­sys­tem ein­fach und oh­ne Werk­zeug mon­tier­bar.

Lei­ser Auf­bau

Quick­ch­an­ge zwi­schen zwei Sze­nen: Nur 90 Se­kun­den Zeit und Um­bau bei of­fe­ner Büh­ne in ei­nem weit­ge­hends­ten dunk­len Be­reich – das sind die Si­tua­tio­nen, bei de­nen oft­mals her­kömm­li­che Ver­bin­dungs­tech­nik nicht an­ge­wen­det wer­den kann. Das Prak­ti­kus 750 ist auch op­tio­nal mit dem Schnell­ver­bin­der­sys­tem Two von Res­big er­hält­lich. Mit die­sem las­sen sich Tra­ver­sen und an­de­re Din­ge oh­ne Werk­zeug und na­he­zu ge­räusch­los mit­ein­an­der ver­bin­den. [7252]

Im Ein­satz Gro­und­sup­port in­te­griert im Büh­nen­po­dest

Aus­ni­vel­lie­rung die Po­des­te wer­den mit­tels Spin­del ein­ge­stellt

Pre­mie­re des neu­en Sys­tems bei der Lan­des­gar­ten­schau 2018 in Würz­burg

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