IP 66 ver­sus 65

Production Partner - - Test | Sgm P-6 -

der Schutz­klas­sen-an­ga­be IP 65 bzw. 66 in­ter­es­siert uns ei­gent­lich nur die zwei­te Zif­fer, da die ers­te Zif­fer mit der 6 be­reits die Spit­ze er­reicht hat – sie be­deu­tet staub­dicht und voll­stän­di­ger Schutz ge­gen Be­rüh­rung – und bei bei­den Ge­rä­ten gleich ist. Die zwei­te Zif­fer be­wegt sich da­ge­gen im letz­ten Drit­tel, im Be­reich „Schutz ge­gen Was­ser“: Die 6 be­deu­tet ge­schützt ge­gen starkes Strahl­was­ser aus je­der Rich­tung ge­gen das Ge­häu­se. Die 5 ist da­ge­gen ge­schützt ge­gen Strahl­was­ser aus je­der Rich­tung ge­gen das Ge­häu­se. Der Un­ter­schied liegt al­so im star­ken oder eben nur „nor­ma­len“Strahl­was­ser. Bei IP 66 ist das Ge­rät ge­schützt ge­gen ei­nen Was­ser­strahl aus ei­ner Strahl­dü­se, mit ei­nem In­nen­durch­mes­ser von 12,5 mm und ei­nem Vo­lu­men­strom von 100 Li­ter pro Mi­nu­te, das aus ei­ner Ent­fer­nung von 2,5 bis 3 Me­ter auf das Ge­häu­se ge­spritzt wird. Bei IP 65 sind es nur noch 12,5 Li­ter pro Mi­nu­te bei ei­ner 6,3-mm-dü­se.

Die Prüf­dau­er be­trägt min. 3 Mi­nu­ten – da­nach darf evtl. ein­ge­drun­ge­nes Was­ser nicht in ei­ner sol­chen Men­ge vor­han­den sein, dass das ord­nungs­ge­mä­ße Ar­bei­ten des Be­triebs­mit­tels oder die Si­cher­heit be­ein­träch­tigt sind.

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