Nut­zen Sie die vol­le RAW-Po­wer................................................. 8

'Raw mit Photoshop - - Editorial -

So schöp­fen Sie das Po­ten­zi­al des Pro­fi-Da­tei­for­mats aus.

Fo­to­gra­fie gilt seit Lan­gem als et­was, bei dem es pri­mär um das Ein­fan­gen ei­nes be­stimm­ten Mo­ments geht. Die Auf­ga­be des Fo­to­gra­fen ist es al­so, den Mo­ment zu er­ken­nen (oder zu er­schaf­fen) und ein Foto zu schie­ßen, das die­sen Mo­ment rich­tig ein­fängt. Vor den Zei­ten der Di­gi­tal­fo­to­gra­fie dreh­te sich die Fo­to­gra­fie wirk­lich für die meis­ten um den

Mo­ment des Aus­lö­sens, denn wei­te­re Bild­ma­ni­pu­la­tio­nen wa­ren de­nen vor­be­hal­ten, die ei­ne ei­ge­ne Dun­kel­kam­mer be­sa­ßen. So ent­stand maß­geb­lich ein Bild, das Fo­to­gra­fie als et­was sehr Au­gen­blick­li­ches und Mo­men­ta­nes dar­stellt.

Fo­to­gra­fen sor­gen in der Re­gel da­für, best­mög­li­che Er­geb­nis­se zu er­zie­len. Vie­le Pro­fis und En­thu­si­as­ten wür­den sich si­cher­lich frei­wil­lig als Per­fek­tio­nis­ten be­schrei­ben, die kei­ne Ru­he ge­ben, bis sie ei­ne op­ti­ma­le Qua­li­tät er­reicht ha­ben. Den meis­ten geht es da­bei um op­ti­ma­le Re­sul­ta­te auf Pi­xele­be­ne, so­dass der Pro­zess nun weit über den ei­gent­li­chen Mo­ment des Aus­lö­sens hin­aus­geht. Das RAW-Da­tei­for­mat ist hier­bei zum Dre­hund An­gel­punkt der Ar­beit ge­wor­den.

Na­tür­lich gibt es auch Fo­to­gra­fen, die das JPEG-For­mat auf­grund der Di­rekt­heit und Be­quem­lich­keit be­vor­zu­gen. Ei­nes der ty­pi­schen Ar­gu­men­te ge­gen RAWs lau­tet: Wenn man Licht ver­steht und die Be­lich­tungs­mes­sung, den Fo­kus und die Kom­po­si­ti­on per­fekt be­herrscht, be­nö­tigt man kein RAW mehr. Aber ob­wohl die­ses Vor­ge­hen für manch ei­nen funk­tio­nie­ren mag, bie­ten RAWs noch viel Po­ten­zi­al jen­seits der rei­nen Feh­ler­be­he­bung.

Auf den nächs­ten Sei­ten er­fah­ren Sie, wie Pro­fis das RAW-For­mat in ih­ren Work­flows nut­zen.

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