Fünf Pro­fi-Tipps vom RAW-Ex­per­ten.........................................18

'Raw mit Photoshop - - Editorial -

Pro­fi­fo­to­graf Chris Hum­phreys zeigt Ih­nen die wich­tigs­ten Knif­fe, um mit Hil­fe des RAW-For­mats

De­tails her­aus­zu­ar­bei­ten und

Ih­re Bil­der zu ver­bes­sern.

RAW-Da­tei­en sind das di­gi­ta­le Äqui­va­lent zum noch nicht ent­wi­ckel­ten ana­lo­gen Film. Die meis­ten Pro­fis ar­bei­ten nur in RAW. RAW-Da­tei­en sind kei­ne Bil­der – sie sind ei­ne Samm­lung un­kom­pri­mier­ter Da­ten des Ka­me­ra­sen­sors in­klu­si­ve In­for­ma­tio­nen zu Auf­nah­me­ein­stel­lun­gen und Zeit­punkt. Die­se Da­ten wer­den mit Hil­fe spe­zi­el­ler Soft­ware aus­ge­le­sen und in ein Bild um­ge­wan­delt. JPEG-Da­tei­en aus der Ka­me­ra sind be­reits in der Ka­me­ra ent­wi­ckelt wor­den, so­dass Sie (ob­wohl Sie di­ver­se Vor­ga­ben ma­chen kön­nen) hier die Kon­trol­le an die Ka­me­ra über­ge­ben.

Mit RAW-Da­tei­en er­wei­tern Sie Ih­re Mög­lich­kei­ten sehr, nicht nur hin­sicht­lich der Nach­be­ar­bei­tung, son­dern auch bei der Auf­nah­me. Sie ha­ben ei­nen viel grö­ße­ren Spiel­raum zur Be­lich­tungs­kor­rek­tur, so­dass Sie sich viel stär­ker auf den Mo­ment kon­zen­trie­ren kön­nen.

Auch JPEGs ha­ben ih­re Exis­tenz­be­rech­ti­gung, zum Bei­spiel bei Sport­ver­an­stal­tun­gen, wo die Fotos so­fort hoch­ge­la­den wer­den. Le­sen Sie auf den nächs­ten Sei­ten, wie Sie die vol­le Kon­trol­le über Ih­re RAWs be­kom­men.

1 VERFEINERTE FAR­BEN

Weil ei­ne RAW-Da­tei viel mehr Far­bin­for­ma­tio­nen ent­hält als ein JPEG, ha­ben Sie auch mehr Kon­trol­le über Far­ban­pas­sun­gen. Das RAW sieht viel rea­lis­ti­scher aus und zeigt auch kei­ne un­schö­nen Ar­te­fak­te im Him­mel oder ent­sät­tig­tes Mau­er­werk wie beim JPEG.

2 EX­TRE­ME DE­TAILS

Die­ses Mo­tiv hat sehr von den mehr als 16.000 Hel­lig­keits­stu­fen im 14-Bit-RAW pro­fi­tiert, im Ge­gen­satz zu den 256 im 8-BitJPEG. Das RAW ent­hält viel mehr De­tails und er­laubt stär­ke­re Ein­grif­fe in Hel­lig­keit, Tie­fen und Lich­ter – oh­ne star­ke Qua­li­täts­ver­lus­te.

3 EIN­FA­CHE BE­AR­BEI­TUNG

Bei dem JPEG aus der Ka­me­ra wur­de be­reits das Rau­schen re­du­ziert so­wie nach­ge­schärft, wäh­rend das RAW noch kom­plett un­be­rührt ist. Das hö­he­re De­tail-Ni­veau sorgt eben­falls für rau­sch­är­me­re Re­sul­ta­te und er­leich­tert das Nachschärfen sehr.

BEARBEITETES RAW UN­BE­AR­BEI­TE­TES JPEG BEARBEITETES JPEG

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