Die RAWEnt­schei­dung

'Raw mit Photoshop - - Raw-grundlagen -

Schau­en wir uns ge­nau­er an, wie RAW Ih­re Bil­der ver­bes­sern kann.

Ein gro­ßer Vor­teil von RAW liegt da­rin, dass Sie Far­ben pro­blem­los und ef­fek­tiv ver­än­dern kön­nen.

East­way sagt, dass Far­be ei­nes sei­ner Haupt­ag­ru­men­te für RAW ist: „Al­le Werk­zeu­ge funk­tio­nie­ren auch mit JPEGs, aber RAWs re­agie­ren dar­auf ganz an­ders. Ein gu­tes Bei­spiel ist die Farb­ba­lan­ce. Bei ei­nem JPEG lässt sie sich nur sehr schlecht än­dern, be­son­ders bei Fotos mit Misch­licht. Oft ist es ein­fach un­mög­lich, die ex­akt rich­ti­ge Far­be zu er­hal­ten, egal wie ge­nau Sie ar­bei­ten. Das Pro­blem liegt in dem JPEG selbst – es ver­fügt ein­fach nicht über aus­rei­chen­de Farb­in­for­ma­tio­nen. Wen­den Sie die­sel­ben An­pas­sun­gen auf ein RAW an, er­hal­ten Sie deut­lich bes­se­re Re­sul­ta­te schon des­halb, weil ein RAW viel mehr In­for­ma­tio­nen ent­hält als ein JPEG, bei dem die­se be­reits ver­wor­fen wur­den.“Mark Bau­er stimmt zu: „Bei JPEGs gibt es ei­ne kla­re Gren­ze des Mach­ba­ren.“

Da­vid and Ja­net Sout­hard fas­sen den RAW-Vor­teil ganz klar zu­sam­men: „Für uns gibt es zwei Haupt­grün­de für RAW. Es gibt uns die ma­xi­ma­le Band­brei­te an Fle­xi­bi­li­tät für die Be­ar­bei­tung. Oh­ne ein­ge­brann­te In­for­ma­tio­nen durch die Ka­me­ra ste­hen uns 100 Pro­zent der Sen­sor­in­for­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung – ide­al, um ein­fach nach­träg­li­che An­pas­sun­gen vor­zu­neh­men. Au­ßer­dem sind RAWs theo­re­tisch zu­kunfts­si­che­rer. Da ein RAW nun ein­mal al­le Sen­sor­in­for­ma­tio­nen ent­hält, kön­nen wir in der Zu­kunft er­neut dar­auf zu­grei­fen – vi­el­leicht mit ganz neu­en Ide­en oder ver­bes­ser­ter Soft­ware. Wer weiß schon, wel­che Mög­lich­kei­ten wir vi­el­leicht in zehn Jah­ren ha­ben wer­den!“

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