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Ver­trumpt gut!

Gol­den Hou­se von Sal­man Rush­die

Die F.A.Z. schrieb in ih­rer Kri­tik zum Buch: »Gebt Sal­man Rush­die den Li­te­ra­tur­no­bel­preis!« – das war für mich so­fort ein über­zeu­gen­des Ar­gu­ment, mir das Hör­buch an­zu­schaf­fen, das dann auch noch ei­ner mei­ner Lieb­lings­spre­cher (Si­mon Jä­ger) liest. Ein mäch­ti­ger Im­mo­bi­li­en-ty­coon er­obert New York. Die Par­al­le­len zu dem am­tie­ren­den Prä­si­den­ten sind in die­sem Ro­man un­ver­kenn­bar, eben­so wie das ge­zeich­ne­te Bild ei­nes rück­sichts­los ehr­gei­zi­gen, nar­ziss­ti­schen, me­di­en­be­wuss­ten Schur­ken, der Ma­ke-up auf­trägt und sein Haar auf­fäl­lig trägt. Sal­man Rush­die be­schreibt kühl den Zeit­geist, der den Auf­stieg ei­nes der­ar­ti­gen Cha­rak­ters mög­lich macht. Er zeich­net mit größ­ter Er­zähl­kunst ein tref­fen­des Bild un­se­rer heu­ti­gen Welt. Er­schie­nen im Der Hör­ver­lag.

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