BERG­AUF IN JA­MAI­KA

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Die mäch­ti­gen Blue Moun­ta­ins sind ei­ne Le­gen­de. Zu­min­dest für Kaf­fee­lieb­ha­ber, denn ei­ne der teu­ers­ten Ara­bi­ca-boh­nen wird auf den Ber­gen der ka­ri­bi­schen In­sel ge­ern­tet. Der Blue Moun­tain Cof­fee. Der An­bau lohnt sich dem­ent­spre­chend, ist aber auch be­schwer­lich. Im­mer­hin wach­sen die Pflan­zen in luf­ti­ger, hier eher tro­pi­scher Hö­he, und zu­dem ist das Kli­ma ei­ne be­son­de­re Her­aus­for­de­rung und er­for­dert Ge­duld. Grund da­für sind der Ne­bel und der star­ke Nie­der­schlag, der für nied­ri­ge­re Tem­pe­ra­tu­ren sorgt und die Kaf­fee­kir­schen lang­sa­mer wach­sen lässt. Da­für ist das Er­geb­nis vor­züg­lich und ein lu­kra­ti­ves Ge­schäft. Das weiß auch Ro­han Mar­ley, Sohn von Bob Mar­ley, dem ei­ne Kaf­fee­plan­ta­ge ge­hört. Ian Fle­ming, der Er­fin­der und Buch­au­tor von Ja­mes Bond, sag­te einst über den ja­mai­ka­ni­schen Kaf­fee: Er sei »schwarz wie die

Nacht, stark wie ei­ne Af­fä­re und süß wie die Lie­be«. Wenn das nicht ei­ne über­zeu­gen­de Ar­gu­men­ta­ti­on ist. Doch auch wer sich nicht für Kaf­fee in­ter­es­siert, da­für aber für ei­ne span­nen­de Trek­king­tour, der soll­te sich auf den Blue Moun­tain Peak

Trail be­ge­ben. Ei­ne schweiß­trei­ben­de An­ge­le­gen­heit, zwi­schen Lia­nen des dich­ten Dschun­gels und reich­lich Moos, auf dem ger­ne auch mal ei­ne Ta­ran­tel hockt. Wer am En­de den Gip­fel er­reicht, kann nicht nur die gran­dio­se Aus­sicht von über 2.000 Me­tern Hö­he über den In­sel­staat ge­nie­ßen, son­dern auch sa­gen, dass er die See­le Ja­mai­kas er­klom­men hat. Denn die Blue Moun­ta­ins sind mehr als nur Kaf­fee­kir­sche und längs­te Berg­ket­te der Ka­ri­bik. www.vi­sit­ja­mai­ca.com

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