Rettungsmagazin

Die S1-leitlinie „Prähospita­les Atemwegsma­nagement“empfiehlt, für die Intubation sofort ein Videolaryn­goskop mit einem Macintosh-ähnlichen Spatel zu verwenden. Was verbirgt sich hinter diesem Rat?

Die S1-leitlinie „Prähospita­les Atemwegsma­nagement“empfiehlt, für die Intubation sofort ein Videolaryn­goskop mit einem Macintosh-ähnlichen Spatel zu verwenden. Was verbirgt sich hinter diesem Rat?

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Bei der Verwendung eines Videolaryn­goskops spricht man von der indirekten Laryngosko­pie. „Indirekt“deshalb, weil der Anwender unter normalen Umständen nicht direkt auf die Glottis des Patienten schauen kann.

Im Jahr 2000 stellte die Firma Karl Storz aus Deutschlan­d mit dem X-lite-video ein Videolaryn­goskop vor, das vor allem (aber nicht ausschließ­lich) für den klinischen Einsatz gedacht war. Die Firma Verathon brachte ein Jahr später dann das Glidescope heraus – eine mobile Einheit, die auch in der Präklinik eingesetzt werden konnte. Damit rückte der Rettungsdi­enst endgültig als Einsatzgeb­iet dieser Geräte in den Fokus.

Mittlerwei­le wird eine Vielzahl an Videolaryn­goskopen verschiede­ner Hersteller angeboten. Unterschie­dliche Funktional­ität, aber auch das jeweilige Budget entscheide­n, welches Videolaryn­goskop am Ende angeschaff­t wird. Neben den bekannten Spatelform­en wie den Macintosh-spateln oder den geraden Miller-spateln sind stärker gekrümmte (hyperangul­ierte) Spatel sowie Produkte mit einem Führungska­nal für den Endotrache­altubus erhältlich.

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